IHC_1455XL
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- 2 Juni 2020
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Hallo liebe IHC-Gemeinde,
ich möchte diesen Beitrag nutzen um mich einmal kurz vorzustellen und geich eine technische Frage in die Runde zu werfen.
Also erstmal zu meiner Person: mein Name ist Bastian, ich bin 22 Jahre jung/alt (je nach belieben ^^) und komme aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern. Ich bin gelernter Kfz-Schlosser und studiere derzeit Maschinenbau.
Für die Landwirtschaft und vorallem für Landmaschinen interessiere und begeistere ich mich eigentlich schon seit ich denken kann, obwohl ich nicht aus einer bäuerlichen/landwirtschaftlichen Familie stamme. Trotzdem verbringe ich viel meiner Freizeit auf dem Acker, wenn dort etwas los ist.
Bei den Traktoren haben mich schon immer die Roten, die IHC‘s (vorallem die Neusser) am meisten gereizt. Aber auch den neueren Case IH bin ich nicht abgeneigt. Aber ein IHC hat es mir, wie wahrscheinlich vielen oder den meisten, besonders angetan, der 1455XL. Ich denke mal, das kann ich hier so sagen, denn für mich ist es einer der besten jemals gebauten Traktoren, vielleicht sogar der Beste und ein super schöner noch dazu ^^‘
Deshalb war es Anfang diesen Jahres soweit, ich habe mir wahrscheinlich einen meiner größten Träume erfüllt und mir einen rot/weißen 14er (Bj ‘82) gekauft. Er ist soweit in Schuss und läuft, denn ich habe ihn nämlich direkt nach dem Kauf 8 Stunden bis zu mir nach Hause gefahren, das war ein Ritt
aber auch diese Aufgabe hat er ohne Zwischenfälle oder Vorkommnisse gemeistert. Auch vor einem 4m Grubber durfte er schonmal zeigen was er kann. Seit Ende Mai ist er nun größtenteils zerlegt (Elektrik raus, Leitungen raus, Kabine runter, Heckkraftheber runter, etc...), weil ich ihn restaurieren möchte, da er leider von irgendeinem Vorbesitzer in den Farben des Übergangsmodells umlackiert wurde (Motor/Getriebe schwarz, Kabine schwarz, Dach rot, etc...). Außerdem besitzt die Kabine an den bekannten Stellen Rost, aber so, dass es noch reparabel ist. Wenn ich jetzt über Winter die Zeit finde, werde ich auch hier im Forum nochmal ein Restaurations-Beitrag eröffen, wo ich dann auch ein paar Bilder von dem Schätzchen reinstellen werde. Ich freue mich jetzt schon auf jede Anregung oder Diskussion mit euch.
Aber nun sind wird auch schon bei meiner technischen Frage bzw. bei meinem Problem.
Wie ihr euch sicher anhand des Baujahres denken könnt, handelt es sich um ein 30km/h-Modell. Da ich ihn aber bei einem befreundeten Landwirt bzw. Großbetrieb (trifft‘s eher), später auch nochmal zum Abfahren einsetzen möchte (Maissilage, Grassilage, etc.), will ich ihn im Zuge der Restauration auf 40km/h umbauen. Ja ich weiß, das es eine leidige Diskussion ist, gerade hier im Forum, deswegen möchte ich diese Diskussion garnicht erst ausbrechen lassen. Es sollte bei mir nunmal einfach ein rot/weißer sein, ich konnte meinen zu einem unschlagbaren Preis bekommen und einen originalen rot/weißen mit 40km/h zu besorgen ist heutzutage ja fast unmöglich oder man hat viel Glück und im Lotto gewonnen :/ und ja ich weiß, dass ich dann auch die Vorderachse bremsen muss, meiner hat jedoch aus irgendeinem Grund bereits die Allradbremse, das heißt ich müsste nur die getriebeseitige Änderung vornehmen. Eine Eintragung beim TÜV ist kein Problem, das habe ich auch bereits abgeklärt. Aber wie gesagt, darum soll es in meiner Frage nicht gehen. Ich weiß, das es viele als unsinnig und Geldverschwendung betrachten.
Meine Problem lautet eigentlich:
Ich habe hier bei mir in der Nähe einen Landwirt, der noch 2-3 14er im Einsatz hat. Bei diesem habe ich durch Zufall ein Getriebe, eine gebremste Allradwelle und eine große 10-Loch Vorderachse (ZF APL-3054) gefunden. Der Besitzer meint es sei ein 30km/h-Getriebe, daraufhin meinte ich aber, dass das fast unmöglich sei, da die Teile ebenfalls von einem rot/weißen stammen und diese weisen eindeutig auf die 40km/h-Variante hin. Deshalb müsste es eigentlich mit diesen Bauteilen ein 40-Läufer sein. Der Besitzer hat mir daraufhin erzählt, dass dieser 14er einen Brandschaden gehabt hätte und nur noch diese Teile übrig sind. Aber er hat nochmal nachgeforscht und sich ein paar Tage später bei mir gemeldet, er hätte noch den Brief von dem Schlepper gefunden. Daraufhin bin ich nochmal zu ihm gefahren und habe mir den Brief angeschaut. Und siehe da: er ist mit 40km/h Höchstgeschwindigkeit eingetragen und die Fahrgestellnummer ist eine mit D040939... (zum Vergleich 30km/h hat glaube ich D040936...) und das heißt, es müsste ja von Werk aus, eine 40km/h-Maschine sein. Leider ist sich der Besitzer wirklich zu 100% sicher, das es nur ein 30-Läufer ist und ich solle jetzt herausfinden, um was für ein Getriebe es sich handelt, weil er mir nichts falsches verkaufen will und es dann hinterher eventuell Ärger gibt. So daraufhin habe ich mich dann direkt nach ZF Passau gewandt und die meinten von der Stücklistenummer her ist es ein 30km/h-Getriebe. In Passau gab man mir aber den Tipp die Zahnradpaarung von Tellerrad und Triebling zu vergleichen. Da bei meinem der Kraftheber eh runtergbaut ist konnte ich meine Paarung einfach herausfinden: 11/53T und laut Ersatzteilkatalog gibt es nur eine weitere, nämlich: 12/63T. Diese muss dann logisch geschlussfolgert für die 40km/h-Variante sein.
Meine eigentlich Frage ist eigentlich: kann es sein, das in einem von Werk aus angebenen 40km/h 14er, der die große Vorderachse und eine gebremste Allradwelle besitzt/besaß, ein 30km/h-Getriebe eingebaut ist? Weil wenn ja kann ich die Aktion abbrechen und brauche mich bei dem Landwirt nicht weiter bemühen. Ansonsten würde ich auch bei dem Getriebe den Kraftheber runterbauen und die Zähnezahl der Paarung ermitteln.
Ich würde mich sehr über jede Antwort freuen und entschuldige mich jetzt schon mal das ich vielleicht an einigen Stellen etwas ausgeufert bin, aber ich denke wer eine konkrete Frage stellt, bekommt auch eine konkrete Antwort
Und ich möchte das hier nochmal ausdrücklich erwähnen: Ich möchte nicht, dass das hier in eine Diskussion ausartet, ob es Sinn macht den 14er auf 40km/h umzubauen oder nicht. Ich würde es gerne machen.
Ansonsten wünsche ich allen hier im Forum noch einen schönen Start in die neue Woche.
Liebe Grüße
Bastian
ich möchte diesen Beitrag nutzen um mich einmal kurz vorzustellen und geich eine technische Frage in die Runde zu werfen.
Also erstmal zu meiner Person: mein Name ist Bastian, ich bin 22 Jahre jung/alt (je nach belieben ^^) und komme aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern. Ich bin gelernter Kfz-Schlosser und studiere derzeit Maschinenbau.
Für die Landwirtschaft und vorallem für Landmaschinen interessiere und begeistere ich mich eigentlich schon seit ich denken kann, obwohl ich nicht aus einer bäuerlichen/landwirtschaftlichen Familie stamme. Trotzdem verbringe ich viel meiner Freizeit auf dem Acker, wenn dort etwas los ist.
Bei den Traktoren haben mich schon immer die Roten, die IHC‘s (vorallem die Neusser) am meisten gereizt. Aber auch den neueren Case IH bin ich nicht abgeneigt. Aber ein IHC hat es mir, wie wahrscheinlich vielen oder den meisten, besonders angetan, der 1455XL. Ich denke mal, das kann ich hier so sagen, denn für mich ist es einer der besten jemals gebauten Traktoren, vielleicht sogar der Beste und ein super schöner noch dazu ^^‘
Deshalb war es Anfang diesen Jahres soweit, ich habe mir wahrscheinlich einen meiner größten Träume erfüllt und mir einen rot/weißen 14er (Bj ‘82) gekauft. Er ist soweit in Schuss und läuft, denn ich habe ihn nämlich direkt nach dem Kauf 8 Stunden bis zu mir nach Hause gefahren, das war ein Ritt
Aber nun sind wird auch schon bei meiner technischen Frage bzw. bei meinem Problem.
Wie ihr euch sicher anhand des Baujahres denken könnt, handelt es sich um ein 30km/h-Modell. Da ich ihn aber bei einem befreundeten Landwirt bzw. Großbetrieb (trifft‘s eher), später auch nochmal zum Abfahren einsetzen möchte (Maissilage, Grassilage, etc.), will ich ihn im Zuge der Restauration auf 40km/h umbauen. Ja ich weiß, das es eine leidige Diskussion ist, gerade hier im Forum, deswegen möchte ich diese Diskussion garnicht erst ausbrechen lassen. Es sollte bei mir nunmal einfach ein rot/weißer sein, ich konnte meinen zu einem unschlagbaren Preis bekommen und einen originalen rot/weißen mit 40km/h zu besorgen ist heutzutage ja fast unmöglich oder man hat viel Glück und im Lotto gewonnen :/ und ja ich weiß, dass ich dann auch die Vorderachse bremsen muss, meiner hat jedoch aus irgendeinem Grund bereits die Allradbremse, das heißt ich müsste nur die getriebeseitige Änderung vornehmen. Eine Eintragung beim TÜV ist kein Problem, das habe ich auch bereits abgeklärt. Aber wie gesagt, darum soll es in meiner Frage nicht gehen. Ich weiß, das es viele als unsinnig und Geldverschwendung betrachten.
Meine Problem lautet eigentlich:
Ich habe hier bei mir in der Nähe einen Landwirt, der noch 2-3 14er im Einsatz hat. Bei diesem habe ich durch Zufall ein Getriebe, eine gebremste Allradwelle und eine große 10-Loch Vorderachse (ZF APL-3054) gefunden. Der Besitzer meint es sei ein 30km/h-Getriebe, daraufhin meinte ich aber, dass das fast unmöglich sei, da die Teile ebenfalls von einem rot/weißen stammen und diese weisen eindeutig auf die 40km/h-Variante hin. Deshalb müsste es eigentlich mit diesen Bauteilen ein 40-Läufer sein. Der Besitzer hat mir daraufhin erzählt, dass dieser 14er einen Brandschaden gehabt hätte und nur noch diese Teile übrig sind. Aber er hat nochmal nachgeforscht und sich ein paar Tage später bei mir gemeldet, er hätte noch den Brief von dem Schlepper gefunden. Daraufhin bin ich nochmal zu ihm gefahren und habe mir den Brief angeschaut. Und siehe da: er ist mit 40km/h Höchstgeschwindigkeit eingetragen und die Fahrgestellnummer ist eine mit D040939... (zum Vergleich 30km/h hat glaube ich D040936...) und das heißt, es müsste ja von Werk aus, eine 40km/h-Maschine sein. Leider ist sich der Besitzer wirklich zu 100% sicher, das es nur ein 30-Läufer ist und ich solle jetzt herausfinden, um was für ein Getriebe es sich handelt, weil er mir nichts falsches verkaufen will und es dann hinterher eventuell Ärger gibt. So daraufhin habe ich mich dann direkt nach ZF Passau gewandt und die meinten von der Stücklistenummer her ist es ein 30km/h-Getriebe. In Passau gab man mir aber den Tipp die Zahnradpaarung von Tellerrad und Triebling zu vergleichen. Da bei meinem der Kraftheber eh runtergbaut ist konnte ich meine Paarung einfach herausfinden: 11/53T und laut Ersatzteilkatalog gibt es nur eine weitere, nämlich: 12/63T. Diese muss dann logisch geschlussfolgert für die 40km/h-Variante sein.
Meine eigentlich Frage ist eigentlich: kann es sein, das in einem von Werk aus angebenen 40km/h 14er, der die große Vorderachse und eine gebremste Allradwelle besitzt/besaß, ein 30km/h-Getriebe eingebaut ist? Weil wenn ja kann ich die Aktion abbrechen und brauche mich bei dem Landwirt nicht weiter bemühen. Ansonsten würde ich auch bei dem Getriebe den Kraftheber runterbauen und die Zähnezahl der Paarung ermitteln.
Ich würde mich sehr über jede Antwort freuen und entschuldige mich jetzt schon mal das ich vielleicht an einigen Stellen etwas ausgeufert bin, aber ich denke wer eine konkrete Frage stellt, bekommt auch eine konkrete Antwort
Und ich möchte das hier nochmal ausdrücklich erwähnen: Ich möchte nicht, dass das hier in eine Diskussion ausartet, ob es Sinn macht den 14er auf 40km/h umzubauen oder nicht. Ich würde es gerne machen.
Ansonsten wünsche ich allen hier im Forum noch einen schönen Start in die neue Woche.
Liebe Grüße
Bastian