Was macht Ihr mit Eurem Baumreisig?

Harry 3

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72669 Unterensingen
Zur Zeit werden ja fleißig Obstbäume geschnitten. Dabei gibt es eine Menge Reißig.

Viele verbrennen es noch, Ich zum Teil, den Rest fahre ich zum Grünsammelplatz.

Verbrennen ist bei uns in einigen Ortschaften verboten.

Fortschrittliche Gemeinden richten einen Sammelplatz ein, von dort wird es abgeholt u zu Hackschnitzel verarbeitet.

Die Heizkraftwerke verdienen sich bei der Wärmeerzeugung eine goldene Nase. Natürlich ist es auch für sie ein gewisser Aufwand:

 abholen,häckseln usw.

Aber: Der Lieferant des Rohstoffs, also wir geht dabei mal wieder, wie üblich , leer aus.

Ich finde : eine kleine Anerkennung würde auch uns zustehen.

Mich würde mal Eure Meinung interessieren.

                                                  Gruß u. schönen Sonntag Harry

 
 
Kommt auf die Menge und Qualität an. Starkes AstMaterial hat noch einen gewissen Brennwert. Kleines ist ehr schlecht für die Anlagen. Dann kann man nicht auch noch Geld dafür zahlen. 

Lösung: selber Verheizen
 
Hallo, 

Ich schredder das selber auf dem Hof an der sonnenseitige Wand.

Ein Teil wird im Garten verteilt und der Rest bleibt liegen. Regelmäßig mit Frontlader

wenden, bis es trocken ist und einlagern. Damit kann man prima den Ofen anmachen.

Gruß Casi 
 
Moin.

Das ist bei mir ein großes Problem. Ich habe sehr viel Kronenholz was ich einfach nicht los werde. Die Leute vom Osterfeuer nehmen 25 Euro pro Fuder, ist mir zu teuer weil zuviel anfällt. Verbrennen war bis vor 4 Jahren noch erlaubt, seit wir ein Hackschnitzel Kraftwerk im Landkreis haben ist das verboten. Auf den Sammelplatz fahren dürfen wir nur haushaltsübliche Mengen. Ich könnte mehrere 8Tonner hinbringen. Für einen gewerblichen Häcksler ist es aber noch zu wenig. Selber hab ich einen Häcksler hinter dem Trecker, ist allerdings sehr aufwendig, kostenintensiv und ich hab die Zeit nicht. Also hab ich einen Platz eingerichtet wo ich den Krempel sammle und immer wieder zusammenschiebe. Die Zeit muss es richten. Vielleicht dürfen wir ja irgendwann wieder brennen.

Gruß Jürgen
 
Früher wurde mit dem Zeug schon Wied gehackt, und diesen zum Anheizen genutzt

Jetzt frist das bei mir alles der Hacker

Soviele schwere Stämme hab ich eigentlich garnicht, aus dem dünnen Ast und Wipfelmaterial, bzw Schwachholz gehen auch Hackschnitzel raus

Bei mir kommt mehr zusammen, als ich selber heizen kann

MfG.
 
Servus!

Das Zeug kann wirklich ein Problem werden. Brennen dürfen wir auch schon lange nicht mehr. Dies juckt aber meinen Nachbarn nicht. Er schiebt das zum Teil nasse Zeug auf einen Haufen, haut noch Plastik dazu, wenn was rumliegt, dann noch Altöl und dann abfackeln das ganze Zeug. Am besten nachts, damit man nichts sieht ...

Sogar Anzeigen und auch gutes Zureden haben ihre Wirkung verfehlt. 

MfG Max
 
Vielen Dank für Eure Beiträge,

Selbst verwerten kann ich es leider nicht. Dazu fehlen mir alle voraussetzungen:Häcksler,Lagermöglichkeit und die entspr. Feuerstelle.

Altöl u.ein Autoreifen war in den 50er Jahren sehr beliebt - heute ein absolutes no go !.

Werde weiterhin  wie bisher verfahren.

                                                                   Gruß Harry
 
Hallo,

ich fahre das Zeug in den Wald, an eine schattige, schlecht zugängliche Stelle, wo es nicht stört und lasse es einfach vergehen.

Das ist ein schönes Biotop, habe hier sogar schon Feuersalamander gesehen.

Von der Menge her habe ich aber auch nur ca. 10m3 pro Jahr.

Viele Grüße

Benni
 
Moin.

In den Wald fahren ist bei uns nicht erlaubt. Da hat mal jemand die Sägespäne aus der Gerageneinfahrt vom Brennholzsägen wieder in den Wald gebracht. Das gab richtig Mecker vom Förster.

Bei mir liegt es auch einfach nur rum zum Verrotten. Da ziehen sich auch diverse Wildtiere und Vögel hin. Die Fläche hab ich natürlich nicht in der Förderung drin, freue mich aber das ich was für den Naturschutz beitragen kann.

Gruß Jürgen
 
Hallo,

jenachdem was anfällt beispielweise in unseren reihenanlagen wirds mittig in d gass auf schore abgelegt un dann mitem Schlegelmulcher einfach gmulcht. Größere Äste duma je nach grundstücklage auf nen Platz wo mas verotte lasse un immer mal wieder zamme schiebe oder au verbrenne.

MFG Basti
 
Habs erst mal zu unserem Lagerplatz gefahren und später, wenn die Vögel nicht mehr brüten und es trocken ist, wirds dann gehäckselt,

Gruß Schorsch

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Hallo Hary ! Da muss ich dir recht geben, mein Reisig stabel ich auf einen Haufen und die Tiere können sich gut drin verstecken. Jedes Jahr verrottet die unterste Schicht und oben kommt immer neues drauf. Keine langen Fahrten mehr, kein großer Arbeitsaufwand,keine Kosten und die Natur sowie die Tiere freuen sich. Mfg.Mchorsti.
 
Hallo ,

Wirv fahren usneren Reisig immer auf einen großen Haufen (Holzplatz) wo auch andere ihr Zeug hinfahren,..... daraus wird dann nach 1 Jahr Hackschnitzel gemacht die die Waldbesitzer dann zu sehr günstigen Preisen bekommen:-)

Gruß Xaver
 
Bei mir bleibt nur sehr wenig über, aus den meisten Ästen kann man noch "Kiebengel" für den örtlichen Bäcker machen, die krummen Sachen mache ich zu Scheitholz (schön mit der Handsäge, da hat man bis im Sommer immer was zu tun :) und der letzte Rest der über bleibt gibt irgendwann Humus im Wald, bzw. Bäume im Wald werden eh dort soweit bearbeitet dass nur das rauskommt, was auch benötigt wird.

Außerdem kann man schöne Wälle damit anlegen, die interessante (aber kaum planbare) Hecken ergeben. Meistens siedelt sich aber bodenständiges Zeug an.

Gruß, Rick
 
Hallo,

ich binde einen Teil vom Buchenreisig zu "Schanzen" zusammen; so nennt man das hier in der Eifel - ein hochdeutsches Wort dafür kenne ich nicht - ca. 2m lang und Durchesser ca. 50cm, für meinen Backofen im ehemaligen Dorfbackhaus.

Zum Aufheizen brauche ich davon 6 Stück. Dann auskehren und Brot backen. Anschließend hat der noch etwa 200 - 250°, was ideal für die Pizza zum Abschluss ist :-)

Ansonsten bliebt das Reisig im Wald - etwas aufeinandergepackt ist das ein schönes Winterquartier für die Tierchen.

Freundliche Grüße,

Markus 
 
Hallo,

ich verschüre das ganze Zeugs an Ort und Stelle im Wald oder auf meiner Obstwiese. Es läuft so ab: Anruf in der Gemeinde, mit bitte um Verbrennung, die wollen dann die Flurnummer, eine Uhrzeit und eine Handynummer. Die Gemeinde verstädigt dann mit diesen Daten die Polizei und die integrierte Leitstelle (Feuerwehr).

Ich muß dann während der Verbrennung immer mein Handy bereithalten falls Polizei oder Feruwehr anruft. Das ist alles.

So machen wir das schon 25 Jahre ohne Probleme. 
 
Hallo,

ich will mal berichten, was ich versuche. Um es ganz klar zu sagen, es sind Versuche, mehr nicht.

Bei mir fällt nicht so ganz viel an, aber so ca 50m³ sind es dann bestimmt, wenn nicht mehr.

Früher hab ich das immer als Osterfeuer deklariert und verbrannt.  Das möchte ich aber nicht mehr, weil ich die Wiese auf der das stattfand anders nutzen möchte und alle sagen, wir sollen weniger CO2 in die Umweltl geben, wegen des Klimas. Da ist doch eigentlich falsch Busch einfach zu verbrennen.

Also hab ich mir einen kleinen Schredder gekauft und das Zeug mühevoll gehäckselt. Dann großzügig unter Apfelbäumen verteilt. Hier gab es 2 Hauptgründe das zu tun. Ich wollte unter den Bäumen die Bodenfeuchtigkeit etwas stabilisieren wegen der Trockenheit der letzten Jahre und da das Zeug ja auch langsam vergeht, werden die Bäume gedüngt.

Die beiden Punkte scheinen gut zu funktionieren, die Apfelernte ist bzw. wird erfreulich. Allerdings treiben die Bäume auch stärker aus, was wiederum dazu führt, ich muss mehr ausschneiden und hab folglich etwas mehr Busch... also  wieder mehr Arbeit...

Es gibt aber auch andere positive Nebenefekte.

Es haben sich 3 große Wespenvölker rund um die Bäume angesiedelt. Wohl nicht wegen der Hackschnitzel, obwohl die ja Holz zum Nestbau brauchen. Eher wegen der Gesamtsituation. Jedenfalls haben die die Schädlinge in bzw an den Äpfeln sehr erfolgreich reduziert. Ich hatte noch nie so wenig befallene Äpfel. (Anmerkung, da wir die Äpfel selbst essen und zu Saft verarbeiten kennen die keine Chemie. Für mich müssen die nicht gut aussehen, schmecken müssen sie! Aber ohne Chemie gibt es Jahre mit viel Befall, das muss man dann akzeptieren!)

Und das mähen der Obstwiese ist natürlich aus deutlich weniger geworden.

Das nächste Schreddergut kommt an einen Knick, hier sollen u.a. neue Fliederbeeren (Schwarzer Holunder) hin, die haben unter der Trockenheit der letzten Jahre arg gelitten. Könnte ja sein, denen bekommt das auch.

Obwohl letztlich eine ganze Woche Arbeit (deswegen sollte sich das jeder genau überlegen!) dabei verbraucht wurde, bin ich mit dem Ergebnis (Wiese kann wieder genutzt werden, Busch ist weg, viele gute leckere Äpfel) zufrieden. - Mal sehen was die nächsten Jahre ergeben, ob ich dann immer noch so denke!

LG. aus dem Norden
 
Hallo

Da ich ja noch sehr viele Hecken weg machen muss habe ich mir vor zwei Jahren einen Hächsler zugelegt.

Ich finde das die schnellste und beste möglichkeit schnell saubere Flächen zu bekommen.

Gruß

Daniel
 
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