Wasser in den Hinterrädern oder Heckgewicht bei 423

stihl026

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Hallo

Letztes Wochenende habe ich im Wald mit 423 mit Frontlader Holzstämme auf meine Mistkarre aufgeladen, und habe mich dauernd festgefahren. Nachdem die Karre beladen war, und ich Gewicht auf der Hinterrachse meines Schleppers hatte habe ich mich nicht mehr festgefahren. Jetzt überlege ich, ob ich die Hinterräder mit Wasser füllen soll, oder ein Heckgewicht besser ist. Vielleicht hat ja jemand erfahrung damit.
 
Hi,

wenn die 423er Druck auf die Räder bekommen sind die nicht zu bremsen das stimmt.

Wasser hat natürlich den Nachteil, das du des ständig mitschleppst auch wenn du es nicht benötigst. Auch musst du Frostschutzmittel mit einfüllen. Bei hohen Fahrgeschwindigkeiten lässt der Fahrkomfort nach(sollte bei 20 km/h) noch nicht so schlimm sein. Un alle sin allem geht es schneller ein Gewicht einzuhängen als die Reifen zu füllen und zu leeren
 
Stimmt, der 423 geht mit ordentlich gewicht auf der Hinterachse überall durch, sagt auch mein Nachbar. Zugkraft en´mass.

Er hat sich einen schweren Stahlbrocken auf die Ackerschiene gepackt, klein aber Oho, Gewicht ca. 600 Kilo, aber dmait hat er genug Kontergewicht auf dme Arsch, Vorteil; man kann immer noch einen Hänger ins Zugmaul hängen.

Nachteil bei Dieser variante; schlecht mit dme abbaun (er hat nen Kran inna Halle).

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Grüße Tobias

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..Man sagt sie haben magische Kräfte..
 
Hallo,

Wasser in den Reifen ,das würde ich mir auch überlegen. Das hat mehr Nachteile als Voteile.

Du brauchst nur einen "platten" zufahren.Und schon hast du die tollste "Schweinerei".Zum andern brauchst du eine spezielles Ventil (Hanauermaus).Das ist zum befüllen und zum entleeren.

Wie schon mehrfach geschrieben,ein Heckgewicht ist mir auch lieber.Meins ist von einem alten Gabelstapler.

Wasser oder nicht das muß jeder mit sich selber aus machen.
 
Unser 423 läuft seit seinem ersten Tag ohne Wasser in den Reifen. Und bis jetzt hat es noch keiner vermisst. Selbst bei Frontladerarbeiten nicht.
 
Habe gestern Wasser mit Frostschutzmittel in die Hinterräder gefüllt, und werde es morgen ausprobieren. Werde dann noch mal berichten.
 
Hallo zusammen,

bei meinem 633 stand ich vor der gleichen Frage, Wasser oder Heckgewicht. Die Entscheidung fiel auf das Heckgewicht und zwar so, dass trotzdem noch die Anhängerkupplung des Schleppers genutzt werden kann. Darum finde ich auch das Heckgewicht auf dem Foto aus Stahl sehr gut. Mein Stahl-Gewicht mit 480 kg hängt unter der Ackerschiene, habe nun nochmal ein 2. Gewicht gemacht zum Drauflegen, 2 Bolzen durch, fertig, dann sind es 800 kg für die ernsten Fälle. Auch dann ist die AHK noch frei. Aus diesem Grund kann ich nur Stahl-Gewichte empfehlen und kein Beton, denn dann ist die AHK immer blockiert und die Ahnänger werden dann da dran gehängt - mit allen negativen Auswirkungen.

Also meine Empfehlung: Heckgewicht, kein Wasser

verschicke gern Fotos, wenn gewünscht

Karsten
 
Hallo

Habe heute versucht mit meinen Wassergefüllten Hinterrrädern in den Wald zu Fahren und dabei nur Rummgewühlt.Meine Reifen drehten trotz Wasser nur durch, da es die Nacht zuvor nur geregnet hat, und die Reifen nur noch 30% Profil haben. Habe sofort bei meinem Landmaschinenschlosser neue Reifen bestellt.Falls jemand die alten gebrauchen kann bitte melden. Es sind 12,4/11-32 Standort 52379

Nachdem wir aus dem Wald waren, haben wir Kanalschachtringe mit dem Frontlader aufeinander gestapelt. Hätte ich kein Wasser in den Reifen gehabt, hätte sich der schlepper hinten abgehoben.
 
Moin !

Unser 423 läuft seit fast 40 Jahren mit Wasser in den Hinterreifen. Vorallem bei Frontladerarbeiten ist es m.E. unerlässlich.

Wir haben zwar noch ‘nen 500kg-Klotz für die Ackerschiene aber es lohnt sich ja nicht immer gleich den Klotz aus der Ecke zu holen....

Einziger Nachteil: Beim (eher seltenen) Reifenwechsel ist das Wasser ein wenig hinderlich.

Würd‘s immer wieder machen - ob es Comforteinbußen bei Strassenfahrt gibt kann ich nicht wirklich beurteilen......

So denne,

carsten
 
Na hat´s doch mal so´n Vergleichsvideo gegeben,2x NewHolland Ballen verladen mit Frontlader mit und ohne wassergefüllte Hinteräder

Ach ja:

http://www.wdr.de/tv/kopfball/sendungsbeitraege/2014/0504/traktor.jsp

MfG.
 
Bei einem Hinterradschlepper mit Frontlader ist es immer sinnvoll ein Kontergewicht im Heck zu haben. Wichtig ist eine ordentliche Befestigung an den Unterlenkern bzw. Ackerschiene. Das Zusatzgewicht darf sich im Falle eines Überschlags mit dem Schlepper nicht von diesem lösen können, anderenfalls lauft ihr Gefahr trotz Umsturzsicherung vom Zusatzgewicht erschlagen zu werden. In irgendeinem Beitrag eines landwirtschaftlichen Forums hat mal jemand mehrere Bilder von einem 1255 oder 1455 hochgeladen. Das nur von der Ackerschiene getragene Betongewicht hat sich ausgehakt und ist volles Programm gegen das Kabinenheck gesaust, weil der Schlepper unfreiwillig vorwärts fahrend vom Fahrsilo gekippt ist. Der Schlepper stand auf der Fronthydraulik auf, die Kabine war böse im Heckbereich zerstört. Ob der Fahrer verletzt wurde weiß ich nicht.

Wasserfüllung in den Reifen ist eher ungesund, da das Frostschutzmittel auch die Felgen angreift und vor allem es bleibt ständig im Reifen. Dadurch verändert sich das Eigengewicht des Schleppers. Bitte da auch die STVZO beachten bezüglich der nachträglichen Eintragungen (zulässige Achslasten) ! Bei einem Reifen der Größe : 520/70 R 38 beträgt die Mehrbelastung ca. 460 Kg pro Rad !
 
Hallo, bau Dir ein Gestell woran Du das Zusatgewicht in ca 50 cm Höhe oben anhängenkannst dann brauchst Du nur mit der Ackerschiene drunter zu fahren um es ab oder anzubauen.Grüße vom Paylodoc.
 
Genau wie es hier vorgeschlagen wird sollte es man eben nicht machen ! Es sei denn, das Gewicht kann sich nicht aushängen. Dort war nämlich genau das passiert. Das Betongewicht (ca 1500 Kg schwer) wurde nur von den Unterlenkern und der Ackerschiene getragen ! Verschraubungen beidseitig gegen die Unterlenker kann im Falle eines Falls das eigene Leben retten !
 
Das versteh ich jetzt mal nicht :-/

Warum soll man bei wassergefüllte Räder die Achslasten beachten ???

Der grosse Vorteil von wassergefüllten Rädern ist doch das die Achse nicht belastet wird, weil das Gewicht ja direkt am Boden aufliegt ?!?

Ich hab beim 955er schon ewig vorne Wasser drin (wird hautsächlich am Acker verwendet), aber auch auf der Strasse hat die Füllung Vorteile

Bei Fahrten mit den Pflug oder der 3m Drillkombi fängt das Gespann nur wenig zum Schwingen an

Leider werden die Kugelköpfe mehr belastet (hab heuer den ersten Gewechselt nach 35 Jahre)

Luftdruck sollte man halt alle 2 Wochen konntrolieren

MfG.
 
Also Ich hatte bei meine 439 und den 32 Zoll Felgen damals Auch Wasser (110L pro Seite) in den Reifen. Fährt sich insgesamt stabiler und hat auch mehr Traktion. Hab jetzt 36Zoll Felgen drauf und pro Seite 100Kg Achsgewichte drauf. 

Und wer solche Sprüche bringt wie Reifenwechsel und dann ist da das Wasser???? Also der einzigste Reifenwechsel war zum draufziehen der neuen Reifen. Ich weiß ja nicht was andere machen. aber na ja.

Ich kann nur jedem Empfehlen Wasser in die Reifen zu machen.

Vorteil:

Stabilerer Lauf

niedrigerer Schwerpunkt

keine Achsbelastung durch Gewichte.

Nachteil:

ist ein festes Gewicht

Und wie kommt man denn auf den Schmalen Pfad da Kühlflüssigkeit reinzumachen??? Ich hab für meine 220Liter mit Füllen, Ventilen und Chloridmischung nicht ganz 100€ inkl MwSt. bezahlt 

Es ist aber dran zu denken, das jeder Liter und auch jedes Kilo Anbaugewicht, von der Traglast der Reifen abgerechnet werden  muß.
 
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