Welchen Frontlader an 633A

IHC Starky

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Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken mir einen neuen Industriefrontlader für meinen 633A anzuschaffen.

Von der Optik sowie vom geringen Eigengewicht würde mir ein Stoll FE 650 oder 750 gefallen. ( Belastung Vorderachse )

Der Lader würde ausschließlich für leichte Arbeiten im Hobbybereich genutzt.

Preis für den Stoll FE 750 mit Anbau 5600€.

Welche Lader habt Ihr , oder was sind die alternativen bzw. was kosten die Lader.

Danke vorab und Gruß

IHC-Starky
 
Hallo,

Anbaukonsolen gibts noch neu. Habe vor 2 Monaten an meinen Case 740 ( Nachfolgemodell 733 ) eine Stoll FZ 8 mit Hydrodrive, 3. Steuerkreis und Hydrofix angebaut.

Komplettpreis 7300,00 EUR. Der Stoll FE war mir zu "windig" gebaut. Die Paralellführung ist auf jedenfall Pflicht.

Ciao

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Hallo

Die Modelle FE650/750 sind wirklich nur für Hobby wobei der FE 650 nicht für den 633 vorgesehen ist laut Stoll Preisliste also das fängt bei FE 750 an und wenn du schon einen neuen Frontlader kaufen willst würde ich einem mit Paralleleführung wie mein Vorredner auch schon sagte. Wichtig ist außerdem mit Hinterachsabstützung. Welche Ausstattung ist dir denn angeboten worden? mit Einhebelsteuergerät, Schwingungsdämpfer usw. oder ohne irgendwelchem Zubehör ?

MfG

Alwin
 
Hallo CVXDriver,

mit Einhebelsteuergerät und Hinterachsabstützung.

Ich würde mir aber auf jeden Fall die Paralellführung und Schwingungsdämpfer.

Ich weiß auch dass es stabilere Lader gibt, da ich aber wirklich nur eine leichte Hobbynutzung betreibe möchte ich gerne einen leichten Lader um die Vorderachse des Schlepper zu schonen.

Gruß

IHC-Starky
 
Hallo

Das kann man auch machen und ist ja auch richtig so man darf nur nicht vergessen das man billig gekauft hat und den Lader überbeansprucht. Der Preis paßt absolut das ist ok so und den Dämpfer kann ich nur empfehlen. Wenn  die Vorderachse ok ist brauchst du dir darum keine sorgen machen ich habe einen 833 mit breiten Reifen die es damals ab Werk gab und einem Frontlader mit 1,85m Schaufel. Denn Abschaltdruck vom Einhebelsteuergerät habe ich auf 200 bar hoch gesetzt und benutze diesen teilweise wie ein Radlader aber nach 3200 Stunden hatte ich noch keinen Schaden,Verschleiß oder Leckage an die Vorderachse. Ich muß aber sagen das ich die Achse regelmäßig abschmiere, mit einem hochwertigem Fett und nicht nur das billigste, im aufgebocktem Zustand und das Öl wird auch regelmäßig gewechselt.

MfG

Alwin
 
Wieso muss es immer gleich ein neuer Lader sein, ich bin ehrlich für den Hobbygebrauch wäre mir 5600 Euro zu teuer, da würde ich lieber einen guten gebrauchten umgebauten Klinklader kaufen. Oder eine günstige Schwinge besorgen die gut ist und wenn man den Umbau selber macht kommt das nicht teuer. Ich stand letztes Jahr auch vor dem Thema, neuen Lader kaufen oder den Klinklader umbauen, das es bei mir jedoch nur Hobby ist, habe ich meinen Klinklader umgebaut und bin damit sehr zufrieden, funktioniert sehr gut und für den Hobbygebrauch sehr gut. Aber letztendlich entscheidest du was für dich am besten ist und das ist auch gut so.
 
Wir hatten mal einen Stoll HDP 30 an unseren alten JD6610.

Für Dauereinsatz (jeden Tag eine 1/2h Silo aufladen, 2,2m Schaufel) ist Stoll nicht geeignet!

Bei Dauereinsatz würde ich ein anderes Fabrikat wählen.

Bei uns hat sich die Schwinge verabschiedet.

Der Stoll-Vertreter meinte in etwa (genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr): Pech gehabt. Garantie ist gerade abgelaufen.

Wir hatten mit dem Lader nur Ärger.

Mindestens 1x in der Woche brach einer der Bolzen.

Irgendwann gab es die Bolzen dann nicht mehr und man müsste improvisieren.

Haben an unseren jetzigen Schleppern ein anderes Fabrikat und sind bis jetzt sehr zufrieden.
 
Hallo

Einen HDP 30 an einem 6610 und dann noch mit der Schaufel 2,20 m Silo laden na ja das passt auch alles nicht zusammen dann braucht man sich auch nicht wundern das es Bruch gibt. Wenn man Silo lädt mit einem Frontlader dann mußt es auch passend gekauft werden. Bei der Stabilität der heutigen Frontlader gibt es keinen Unterschiedt oft liegt der Fehler da drin das für viele Frontlader gleich Frontlader ist und ich mache die Erfahrung das alle Frontlader egal welche namenhafte Marke es ist alle ok sind aber auch alle irgendwie Schwingenrisse bekommen je nachdem was da mit gemacht worden ist.

MfG

Alwin
 
Hallo.

Warum braucht ihr eigentlich alle Frontlader mit hydraulischer Gerätebetätigung? Natürlich ist das nicht schlecht, aber früher haben wir auch alles mit dem Klinkenlader gemacht. Das Einzige was mir einfällt ist das Stapeln von Großballen, das geht mit HG besser. Aber Mist laden geht mit Klinke gut, Sand laden auch. Braucht man das im Wald, beim Holz machen?

Also die Fragen sind als Fragen gemeint, nicht als Kritik oder Meckern.

Gruß Jürgen 
 
cvxdriver:

Hallo

Einen HDP 30 an einem 6610 und dann noch mit der Schaufel 2,20 m Silo laden na ja das passt auch alles nicht zusammen dann braucht man sich auch nicht wundern das es Bruch gibt. Wenn man Silo lädt mit einem Frontlader dann mußt es auch passend gekauft werden. Bei der Stabilität der heutigen Frontlader gibt es keinen Unterschiedt oft liegt der Fehler da drin das für viele Frontlader gleich Frontlader ist und ich mache die Erfahrung das alle Frontlader egal welche namenhafte Marke es ist alle ok sind aber auch alle irgendwie Schwingenrisse bekommen je nachdem was da mit gemacht worden ist.

MfG

Alwin

Du bist ein schöner Klugs... oder wirst Du von Stoll bezahlt?

Der Frontlader wurde uns damals von dem Vertreter empfohlen und mit der Schaufel verkauft.

Der Frontlader war damals von Stoll für die Leistung freigegeben!

Wofür braucht man den einen Frontlader, wenn man ihn nicht nutzen kann?

Gruß
 
Hallo,ich hatte früher an meinem 633 er auch einen Klinklader und es wurde alles geschafft damit,egal ob im Wald oder Hof .Mein neuer hat HG,Paralellführung und Schwingungstilgung, das möchte ich nicht mehr missen.Beim laden,stapeln und transport arbeitet man viel leichter und die Vorderachse ist sehr entlastet wenn man mit Last auf dem Lader fährt. Hab auch nur Hobbylandwirtschaft für Pferde und unser Brennholz zu Haus.Hatte mal ein Erlebniss im Wald :eigentlich war es ziehmilch abgetrocknet und ich bin zum Seileilen einen Hang hinunter gefahren und hab nach 20m in die Gasse den Gripp geprüft(also versucht wieder hoch zu fahren).War alles o.k. .Alls ich unten war und ein paar Stämme mit hoch zu ziehen wollte hat sich das Profil mit Dreck zugesetzt und die Räder drehten durch.Also Seileindenbremse gelöst und versucht ohne Last Hinauf zu kommen.War leider nicht möglich.Zum Glück hatte ich meine Mistgabel drauf, mit welcher ich ich mich mit der Hg wieder befreien konnte.Das geht mit Klinklader nicht.

Gruss Achim
 
Hallo

Ich werde nicht von Stoll bezahlt und wie man herauslesen kann habe ich die anderen auch mit rangezogen. Der Vertreter hat euch wohl falsch beraten Ein HDP hat eine hydr. Paralleleführung also schon mal 20% weniger Hubkraft und die Schwinge kommt früher an ihre Leistungsgrenze. Wäre es ein HDPM gewesen hättes du eine andere Kraftübertragung der Paralleleführung gehabt was für die Grundschwinge wesentlich schonender ist. Dies sind physikalische Gesetze und sind für alle Hersteller gleich also Markenunabhängig. Die HDP Schwinge hat aber auch Vorteile Übersicht ist besser, weniger Gewicht, weniger Verschleiss weil weniger Bauteile, aber eben nicht so belastbar wie die HDPM und weil sie eben damals günstiger war wurde die bestimmt genommen es dreht sich eben immer um den Preis.

Ich glaube wenn ich so nachdenke habe ich wohl über 150 Frontlader verkauft Alö, Stoll, Mailleux, Baas-Trima und habe immer am Kunden gesagt wenn du günstig kaufen willst mußt du zum Mitbewerber gehen es ist nähmlich so wenn es nacher nicht zufriedenstellend ist sagt keiner das man zum Beispiel 2000,-€ gespart hat sondern das es kaputt ist in meiner Lehrzeit habe ich mit einem Gesellen ca. 90 Stück angebaut hier war auch noch die Marke Frost vertreten. in 10 Jahren Kundendienst habe ich bezüglich Frontladeranbauböcke/Schwingenbrüche viel gesehen. Daraus resultiert auch meine Einstellung

das der Preis nicht entscheident ist sondern der Frontlader muß zum Schlepper und Betrieb passen dann ist auch Ruhe egal welche Marke. Ich denke mal das mit dem Klugscheißer paßt so nicht sondern die Aussagen basieren auf langjährige Erfahrungen.

MfG

Alwin
 
Hallo,da geb ich Aliwin recht ,man muss immer wissen was man mit einem Lader arbeitet.Man darf einen Frontlader nicht mit einem Radlader oder Bagger gleich setzen.Ein Frontlader ist für leichte Arbeiten ausgelegt,eben zum laden von Schüttgut etc. aber nicht zum ausheben einer Baugrube .Mein Kumpel hat sich einen 624 ausgeliehen und wollte auf seinem Grundstück alte Obstbäume samt Wurzeln im Bodenbereich heraus schieben oder reissen.Ergebniss war die Wurzeln und Baüme sind noch drin,aber die Schwinge ist verbogen und aus der Halterung gerissen.

Gruss Achim
 
@ Fuer Papa natürlich reicht ein Klinklader für den Hobbygebrauch. Bei mir war der Anstoß für den Umbau,, weil der Klinkmechanismus einfach nur schlecht bis gar nicht mehr einschnappen wollte. Jedes mal musste ich absteigen und die Schaufel einrasten, nicht mal ein ablassen des Laders half das er einschnappte. Irgendwie ging mir das ganze am Sack und habe mir den Klinklader selber umgebaut was super funktioniert. Der Klinklader wurde für unsere Landwirtschaft 25 Jahre benutzt zum Mistladen,

zum schieben und Schotter ,Kies und Erde laden es ging immer gut. Aber seit dem eine HG dran ist ist es doch was anderes, bedenke nur damit kannst du dosiert auskippen, mit der Schürfleiste abziehen, Paletten Ballen genau stapeln und mehr. Aber seit dem ich die HG habe würde ich sie nicht mehr hergeben weil der Lader ist doch besser einsetzbar. So teuer ist das ganze gar nicht ca 700 Euro wenn man den Lader selber umbaut mit einem Zylinder und doppeltwirkendem Steuergerät. 
 
Hallo,

ich habe mir den Umbau eines Klinkladers auch schon überlegt.

Bis ich aber einen brauchbaren Lader anschaffe sind schnell 1500 - 2000 € weg, dazu noch der Umbau und evtl ein Einhebelsteuergerät.

Weiter wäre mir persönlich die Paralellführung sowie die Schwingungdämpfung sehr wichtig, kann dies bei einem Umbau realisiert werden?

Da ist meiner Meinung nach der Preisunterschied nicht mehr so groß.

Weiter weiß ich in dem Fall auch nicht was mit dem Lader schon alles angestellt wurde.

Bei einem neuen Lader weiß ich von Anfang an wie er behandelt wurde, und die Garantie ist auch nicht vergessen.

Danke für Eure Meinungen, ich bin für jede Anregung dankbar.

Gruß

Markus
 
Hallo

Ich stand auch mal vor der Entscheidung einen gebr Frontlader an meinem 833 zu bauen, Klinklader oder so war aber auch nichts vernünftiges am Markt und wenn mußte auch wieder viel umgebaut werden und hätte dann auch nicht das gehabt was man sich vorstellte. Also habe ich mir einen neuen gekauft ist wohl viel Geld aber der Schmerz über das Geld ist viel kürzer wie die Freude mit einem neuen Lader ohne Kompromisse zu arbeiten. Aber das muß letztendlich jeder für sich entscheiden, wichtig ist das einem das finanziell nicht weh tut dann muß man es sowieso sein lassen.

MfG

Alwin
 
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