Schmied Keitel
Bekanntes Mitglied
Moin liebe Leute,
ich wollte euch mal zeigen was ich die letzte Zeit so getrieben habe. Es ist zwar kein IHC, wird aber durch einen Mc Cormick D-439 gezogen und abgetrieben. Ich habe in der näheren Umgebung günstig einen kleinen für sein Alter noch gut erhaltenen Miststreuer erweben können.






Erstmal alles abgebaut und auf funktion geprüft. Zur Hilfe habe ich bei EBay ein Originales Heft von Welger mit allen Wartungsarbeiten, Einstellungen, Schmierplan und Inbetriebnahme ersteigert.

An den Streuwalzen waren etliche Eisen verbogen oder fehlten sogar komplett, war aber an einem Samstag mit Flex und Schweißgerät behoben.



auch sonnst gab es das eine oder andere Rostloch am Aufbau zu stopfen!



Die meiste Arbeit hat die Heckplappe gemacht, welche bei Straßenfahrt oder zum beladen nach hinten geklappt wird, und beim streuen auf das Streugut zum Schutz des Fahrers.



Die Zapfwelle war zum Glück mit dabei. Ich habe sie eine Woche in mein Teilewaschgerät gelegt um alles einzuweichen. Die Überrutschkupplung auseinander gebaut, gewaschen, und gefettet wieder zusammen gebaut. Ich hoffe das sie funktioniert.

Da ich dieser Heckklappe nicht ganz vertraue, zumindest nicht, das durch sie nichts nach vorne zu Schlepper fliegt, habe ich beschlossen ein Schutzgitter zu bauen, wie man es auch von anderen oder neueren Miststreuen kennt!

Das Gitter musste ich kaufen, ein paar Winkeleisen für den Rahmen, sowie ein paar Heizungsrohre lagen noch so rum.

So, das war auch nicht so schlimm.....

Beim Entrosten und lackieren hatte ich hilfe, diesmal kein Standstrahlen....nur Flex und andere Mechanische Hilfsmittel, aber zwei mal Rostschutz und zweimal Lack, da das Rot echt schlecht gedeckt hat. Das Holz wurde innenseitig mit einer Lasur und außen mit einem Holzlack im RAL ton Silbergrau beschichtet. Original ist dieser Streuer komplett in grau, und normal stehe ich voll auf Original! Aber ich fand das so eintönig häßlich, das icg beschlossen habe das Fahrgestell in Rot RAL3000 zu lackieren.



Noch die Bremse nachgestellt und die Auflaufeinrichtung gängig gemacht, sowie einen neuen Seilzug für die Streumengeneinstellung (Vorschubgeschwindigkeit des Kratzboden) angefertigt. Das habe ich alles aus Normteilen gebaut, denn ich denke, wenn es überhaupt noch einen als Ersatzteil gegeben hätte, dann vermutlich teuerer als der Streuer überhaupt wert ist.


Das Bild ist leider etwas Schlecht geworden! Selbstverständlich wurden noch Nachrüstungen gemäß StVO getätigt. Wie Rückstrahler hinten, gelbe seitlich, 25km/h Schild und Durchgangskennzeichen, Die Original Blink-u. Heckleuchten habe ich gerettet und erhalten! Zum Glück waren die Räder auch noch gut, so das kaum Investionen nötig waren. Nur noch eine Kennzeichenleuchte, neues ÖL für das Getriebe vom Kratzboden und eine Kartusche Fett.....sowie einige neue Schmiernippel, durch die alten war nichts mehr durch zu pressen....

Und nartürlich war er schon im Einsatz und funktioniert einwandfrei!!!

Ich hoffe Ihr könnt euch an so einer kleinen Geschichte, wie alte Landtechnik aus den 50er, 60er, 70er, Jahren wieder zum Leben erweckt wird und seinen Dienst tut, genauso erfreuen, wie über einen großen Beitrag einer Schlepperrestauration.
Gruß Mark
ich wollte euch mal zeigen was ich die letzte Zeit so getrieben habe. Es ist zwar kein IHC, wird aber durch einen Mc Cormick D-439 gezogen und abgetrieben. Ich habe in der näheren Umgebung günstig einen kleinen für sein Alter noch gut erhaltenen Miststreuer erweben können.
Erstmal alles abgebaut und auf funktion geprüft. Zur Hilfe habe ich bei EBay ein Originales Heft von Welger mit allen Wartungsarbeiten, Einstellungen, Schmierplan und Inbetriebnahme ersteigert.
An den Streuwalzen waren etliche Eisen verbogen oder fehlten sogar komplett, war aber an einem Samstag mit Flex und Schweißgerät behoben.
auch sonnst gab es das eine oder andere Rostloch am Aufbau zu stopfen!
Die meiste Arbeit hat die Heckplappe gemacht, welche bei Straßenfahrt oder zum beladen nach hinten geklappt wird, und beim streuen auf das Streugut zum Schutz des Fahrers.
Die Zapfwelle war zum Glück mit dabei. Ich habe sie eine Woche in mein Teilewaschgerät gelegt um alles einzuweichen. Die Überrutschkupplung auseinander gebaut, gewaschen, und gefettet wieder zusammen gebaut. Ich hoffe das sie funktioniert.
Da ich dieser Heckklappe nicht ganz vertraue, zumindest nicht, das durch sie nichts nach vorne zu Schlepper fliegt, habe ich beschlossen ein Schutzgitter zu bauen, wie man es auch von anderen oder neueren Miststreuen kennt!
Das Gitter musste ich kaufen, ein paar Winkeleisen für den Rahmen, sowie ein paar Heizungsrohre lagen noch so rum.
So, das war auch nicht so schlimm.....
Beim Entrosten und lackieren hatte ich hilfe, diesmal kein Standstrahlen....nur Flex und andere Mechanische Hilfsmittel, aber zwei mal Rostschutz und zweimal Lack, da das Rot echt schlecht gedeckt hat. Das Holz wurde innenseitig mit einer Lasur und außen mit einem Holzlack im RAL ton Silbergrau beschichtet. Original ist dieser Streuer komplett in grau, und normal stehe ich voll auf Original! Aber ich fand das so eintönig häßlich, das icg beschlossen habe das Fahrgestell in Rot RAL3000 zu lackieren.
Noch die Bremse nachgestellt und die Auflaufeinrichtung gängig gemacht, sowie einen neuen Seilzug für die Streumengeneinstellung (Vorschubgeschwindigkeit des Kratzboden) angefertigt. Das habe ich alles aus Normteilen gebaut, denn ich denke, wenn es überhaupt noch einen als Ersatzteil gegeben hätte, dann vermutlich teuerer als der Streuer überhaupt wert ist.
Das Bild ist leider etwas Schlecht geworden! Selbstverständlich wurden noch Nachrüstungen gemäß StVO getätigt. Wie Rückstrahler hinten, gelbe seitlich, 25km/h Schild und Durchgangskennzeichen, Die Original Blink-u. Heckleuchten habe ich gerettet und erhalten! Zum Glück waren die Räder auch noch gut, so das kaum Investionen nötig waren. Nur noch eine Kennzeichenleuchte, neues ÖL für das Getriebe vom Kratzboden und eine Kartusche Fett.....sowie einige neue Schmiernippel, durch die alten war nichts mehr durch zu pressen....
Und nartürlich war er schon im Einsatz und funktioniert einwandfrei!!!
Ich hoffe Ihr könnt euch an so einer kleinen Geschichte, wie alte Landtechnik aus den 50er, 60er, 70er, Jahren wieder zum Leben erweckt wird und seinen Dienst tut, genauso erfreuen, wie über einen großen Beitrag einer Schlepperrestauration.
Gruß Mark