echterAkim
Mitglied
Moin Freunde der Überladung,
vor einiger Zeit haben wir uns einen Holzladekran gekauft. Das Ding war echt super zum Laden, aber hatte einige Nachteile:
- Dadurch das er in der Dreipunkt angebaut war, wackelte er beim Laden stark hin und her (Unterlenker heben nur und drücken nicht)
- Der An- und Abbau war nervig. Besonders durch die Hebelage (weil die so elendig schwer war) konnte man den Kran nur mit 2 Personen anbauen. Dauerte immer mindestens 20+ Minuten
- Man sitzt auf dem Rücksitz der XL Kabine. Fand ich eigentlich ganz muckelig, aber die Sicht war schlecht.
Und, und, und
Hatte aber auch Vorteile:
- man konnte jeden Drehschemel anhängen, da das Schlepperzugmal frei bleibt
- Man könnte auch ohne Anhänger (nur mit Kran) ladearbeitena ausüben (oder Gräben ausheben oder so)

Naja jedenfalls wollte mein Vater dann unbedingt einen alten Ladewagen kaufen und diesen umbauen zu einem Rückewagen. Ich hatte derzeit mal im Forum geschaut, wie sowas geht. (Und ob sowas überhaupt geht, ging aber wohl). Es sollte ein 8t Ladewagen sein.
Das Glück war wohl auf unserer Seite: In unserem Ort verkaufte jemand einen Krone HSD-5003. An einem verregnetem Nachmittag haben wir uns das Ding mal angeschaut. Sehr solide Kiste. Könnte man wohl was draus machen.
Jedenfalls wurde das Gerät gekauft und an einem noch verregneterem Tag hab ich mich entscheiden, das Ding nach Hause zu holen. Gesagt getan - die Kiste stand bei uns Zuhause.

Und schon begann das Abwracken. Wir konnten noch folgende Sachen sogar verkaufen: Alle Bordwände, Pickup, Höhenförderer, Messerkasten
Eigentlich wurde bis auf den Rahmen, den Holzboden und die Achsen alles entfernt und zum Schrott gebracht.
Die Idee war, den Kran vorne in den Rahmen einzusetzen und damit zu verbinden. Am besten in der 3-Punkt.

In das große Rechteck sollte der Kran kommen. Genug Platz sollte eigentlich da sein. Der Pickup und die dazugehörigen Teile hatten bestimmt in etwas das Gewicht des Kranes.
Auf gut Glück haben wir versucht das Teil reinzuheben. Dafür das Stützrad abgebaut und den Anhänger an der Deichsel bis auf den Boden kippen.
Kleiner Tipp für Nachahmer: Leiht euch nen Teleskoplader aus, damit geht das bestimmt einfacher.
Jedenfalls hat das dann auch wieder geklappt (ein Wunder eigentlich) und der Traum vom eigenen Rückewagen "rückte" immer näher.
Nach ein paar Wochen kam dann der Tag des Einbaus.

Unten links kann man die Bleche sehen, die dafür angefertig wurden. Die Bleche werden mit dem Rahmen mit Bolzen verschraubt. Zwischen die beiden Bleche kommt ein U-Träger, für den die Form ausgelasert wurde im Blech. An dem Träger kommen dann Halteeisen für die Dreipunkt. Der Oberlenker wird mit festgeschweisten Eisen verbunden.


Ich hoffe man kann das nachvollziehen. Mit dem Oberlenker kann man das ganze dann noch ein bisschen ausrichten.

So sah das dann in etwa aus. Komplikationen gab es soweit nicht und ich war froh, das alles so reibungslos geklappt hat.
Das Stützrad konnte auch ab, dafür haben wir jetzt die ausfahrbaren Stützen.

Für das Rücklicht hab ich mir dann noch was spezielles überlegt: Ein Ausziehbarer Lampenträger. Jeweils zwei Vierkantrohre, die man ineinander stecken kann. Mit zwei großen Schrauben gesichert. Außerdem mit einer Ausziehsicherung, dass es nicht komplett herausfallen kann.
Dazu kommen noch Gitter, um die Lampen vor Ästen zu schützen. Der Kratzboden kam dann auch noch mit Runter.
Nicht zu vergessen: Ein Schutzgitter einschweißen, das zwischen Kran und Ladefläche ist. Machen alle so.

Heute also die ersten Lärchen holen. Ich war ja schon das Laden mit Kran und Trecker gewöhnt. Aber das mit dem Wagen ist nochmal um Welten besser.
Durch das hohe Eigengewicht steht der Kran jetzt viel stabiler.
Es wurde noch schnell eine Platform gebaut, um auf der Deichsel vernünftig zu stehen. Wir wollen das ganze jetzt erstmal erproben und dann verbessern. Aber das Grundkonstrukt steht ja und das ist die Hauptsache.
Ich denke, ich werde noch ein wenig von den Umbauten hochladen. Vielleicht mach ich auch ein Video vom Laden.
Falls ihr Fragen habt, stellt sie gerne.
Euch noch einen schönen Abend.
vor einiger Zeit haben wir uns einen Holzladekran gekauft. Das Ding war echt super zum Laden, aber hatte einige Nachteile:
- Dadurch das er in der Dreipunkt angebaut war, wackelte er beim Laden stark hin und her (Unterlenker heben nur und drücken nicht)
- Der An- und Abbau war nervig. Besonders durch die Hebelage (weil die so elendig schwer war) konnte man den Kran nur mit 2 Personen anbauen. Dauerte immer mindestens 20+ Minuten
- Man sitzt auf dem Rücksitz der XL Kabine. Fand ich eigentlich ganz muckelig, aber die Sicht war schlecht.
Und, und, und
Hatte aber auch Vorteile:
- man konnte jeden Drehschemel anhängen, da das Schlepperzugmal frei bleibt
- Man könnte auch ohne Anhänger (nur mit Kran) ladearbeitena ausüben (oder Gräben ausheben oder so)
Naja jedenfalls wollte mein Vater dann unbedingt einen alten Ladewagen kaufen und diesen umbauen zu einem Rückewagen. Ich hatte derzeit mal im Forum geschaut, wie sowas geht. (Und ob sowas überhaupt geht, ging aber wohl). Es sollte ein 8t Ladewagen sein.
Das Glück war wohl auf unserer Seite: In unserem Ort verkaufte jemand einen Krone HSD-5003. An einem verregnetem Nachmittag haben wir uns das Ding mal angeschaut. Sehr solide Kiste. Könnte man wohl was draus machen.
Jedenfalls wurde das Gerät gekauft und an einem noch verregneterem Tag hab ich mich entscheiden, das Ding nach Hause zu holen. Gesagt getan - die Kiste stand bei uns Zuhause.
Und schon begann das Abwracken. Wir konnten noch folgende Sachen sogar verkaufen: Alle Bordwände, Pickup, Höhenförderer, Messerkasten
Eigentlich wurde bis auf den Rahmen, den Holzboden und die Achsen alles entfernt und zum Schrott gebracht.
Die Idee war, den Kran vorne in den Rahmen einzusetzen und damit zu verbinden. Am besten in der 3-Punkt.
In das große Rechteck sollte der Kran kommen. Genug Platz sollte eigentlich da sein. Der Pickup und die dazugehörigen Teile hatten bestimmt in etwas das Gewicht des Kranes.
Auf gut Glück haben wir versucht das Teil reinzuheben. Dafür das Stützrad abgebaut und den Anhänger an der Deichsel bis auf den Boden kippen.
Kleiner Tipp für Nachahmer: Leiht euch nen Teleskoplader aus, damit geht das bestimmt einfacher.
Jedenfalls hat das dann auch wieder geklappt (ein Wunder eigentlich) und der Traum vom eigenen Rückewagen "rückte" immer näher.
Nach ein paar Wochen kam dann der Tag des Einbaus.
Unten links kann man die Bleche sehen, die dafür angefertig wurden. Die Bleche werden mit dem Rahmen mit Bolzen verschraubt. Zwischen die beiden Bleche kommt ein U-Träger, für den die Form ausgelasert wurde im Blech. An dem Träger kommen dann Halteeisen für die Dreipunkt. Der Oberlenker wird mit festgeschweisten Eisen verbunden.
Ich hoffe man kann das nachvollziehen. Mit dem Oberlenker kann man das ganze dann noch ein bisschen ausrichten.
So sah das dann in etwa aus. Komplikationen gab es soweit nicht und ich war froh, das alles so reibungslos geklappt hat.
Das Stützrad konnte auch ab, dafür haben wir jetzt die ausfahrbaren Stützen.
Für das Rücklicht hab ich mir dann noch was spezielles überlegt: Ein Ausziehbarer Lampenträger. Jeweils zwei Vierkantrohre, die man ineinander stecken kann. Mit zwei großen Schrauben gesichert. Außerdem mit einer Ausziehsicherung, dass es nicht komplett herausfallen kann.
Dazu kommen noch Gitter, um die Lampen vor Ästen zu schützen. Der Kratzboden kam dann auch noch mit Runter.
Nicht zu vergessen: Ein Schutzgitter einschweißen, das zwischen Kran und Ladefläche ist. Machen alle so.
Heute also die ersten Lärchen holen. Ich war ja schon das Laden mit Kran und Trecker gewöhnt. Aber das mit dem Wagen ist nochmal um Welten besser.
Durch das hohe Eigengewicht steht der Kran jetzt viel stabiler.
Es wurde noch schnell eine Platform gebaut, um auf der Deichsel vernünftig zu stehen. Wir wollen das ganze jetzt erstmal erproben und dann verbessern. Aber das Grundkonstrukt steht ja und das ist die Hauptsache.
Ich denke, ich werde noch ein wenig von den Umbauten hochladen. Vielleicht mach ich auch ein Video vom Laden.
Falls ihr Fragen habt, stellt sie gerne.
Euch noch einen schönen Abend.