Hallo,
für mich begann das Winterkonvent ja schon ein WE früher.
Am Samstag und Sonntag wurde erstmal der Hänger/Anhänger für den kleinen, um einen Aufbau aus Siebdruckplatten erweitert.
Abends um Sieben war der Kleine dann verpackt, alles abfahrbereit von der Werkstatt, nur gepackt musste noch werden, und Sonntag auf Montag Nacht sollte dann gefahren werden, denn ich war für den Aufbau mit eingeplant.
Beim "sollte" sollte es dann auch vorerst auch bleiben, so wie immer, wenn ich mit was "rotem" im Gepäck, Bayern verlassen will, stellten sich auch diesmal Probleme ein.
Als ich mit dem 353 damals zu meiner Nordhorn Tour starten wollte, muckte der neue Motor, als ich letztes Jahr nach Sinsteden zum 100 Jährigen lossollte, war der Stellungsfühler, der Hydraulikhubwelle gebrochen, warum sollte es auch diesmal rund laufen?
Gerade als ich von der Werkstatt zu mir nach Hause wollte, um meine Sachen zu packen, begann ein starker Eisregen, und es war Spiegelglatt, sicherheitshalber beschloss ich, den Hänger/Anhänger erstmal stehen zu lassen, und nach dem Packen, nochmal herzukommen, und den Hänger/Anhänger mitzunehmen, doch bis dahin sollte es noch etwas dauern.
Auf der Glatteis-nach Hause-Schleichfahrt, begann mein Auto plötzlich zu spinnen, die Temperaturanzeige ging rauf und runter wie sie wollte, naja, dachte ich mir, ein defekter Fühler, fährste halt morgens schnell zum Seat Dienst, Fühler tauschen, kleinigkeit, kommste halt erst vormittags los, geht ja auch noch.
DENKSTE!!!!!!!!!!!!
Abends um halb sechs, und 700 Euro später hatte ich mein Auto wieder, bis ich mein Zeugs alles verpackt hatte, den Hänger/Anhänger dran hatte, und ich loskam, wars 20 Uhr.
Knapp 12 Stunden später kam ich in Emlichheim, bei Familie Kesselhut an, und wurde nach dem Frühstück gleich mal ins Bett gescheucht.
Am Nachmittag fuhr ich ersmal nachdem ich richtig Mittag gegessen hatte, (anders kommst du bei Frieda nicht ausm Haus, nothing), fuhr ich erstmal zur Halle, um diese zu besichtigen, und meinen Senf dazuzugeben.
Abends wurden dann noch ein paar Flaschen "Hasselköter", und Lemonbeer belüftet.
Mittwoch stand das Zerlegen, und umbauen des Getriebes von Werners 724 aufm Programm, das Getriebe sollte aufm Konvent mit gezeigt werden.
Im Laufe des Nachmittags traf auch Jens Karstens bei Kesselhuts ein, sofort wurde er ausm Auto zitiert, in den Blaumann gezwungen, und eingespannt,(warum erst lange ins Haus lassen, und Kaffeetrinken, wenn draussen viel Arbeit für Männer wartet). Das ganze wurde auch noch am Mittwoch fertig.
Donnerstag:
Am Donnerstag durfte ich als erstes den 533 E von Werner zur Halle fahren, und mit dem Zerlegen, und Vorbereiten des Getriebeumbaus beginnen, schliesslich sollte es ja keine Überraschungen geben, ich wurde in eine Ecke verbannt, und dort war ich auch gut aufgeräumt zum schrauben, (vielen Dank auch an Jürgen Geerds, den ich zeitweise in Beschlag nahm, um unter dem Trecker zu schrauben, da er sich ja doch etwas leichter tat, als ich mit meiner zierlichen Figur).
Und dann kam auch schon der Freitag:
Am morgen wurden die ersten Schlepper geholt, und aufgestellt, insgesamt 39 Stück waren da, mein Rasenmäher wurde erstmals wieder vom dunklen Hänger/Anhänger in die freie Wildbahn entlassen, vermutlich hat ihm der Arrest seit Sonntag nicht gepasst, denn er hat dann erstmal ne Stange Getriebeöl weggestellt, was er zuhause nie tat. Der Hänger/Anhängerboden war aber sauber geblieben.
Nachher beschäftigte ich mich wieder mit dem Getriebeumbau, es wurden noch andere am Schlepper nötige Arbeiten, wie Simmerringe, etc. die nicht unbedingt mit dem Umbau zu tun hatten, aber trotzdem bei der Gelegenheit anfielen, erledigt.
Draussen wurden noch Schlepper angeliefert, und die ersten Gäste kamen an.
Zudem zeigte sich am Freitagvormittag, wie wertvoll so ein Überrollbügel auch bei einem Oldtimerschlepper ist, beim Abladen eines Schmalspurschleppers, rutschte eine Rampe weg, der Schlepper stürzte seitlich vom Tieflader, und schlug überkopf aufm Boden auf, Fahrer unverletzt, nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Rampe einen Schlepper früher abgerutscht wäre, den der hatte keinen Bügel.
Zum Veranstaltungsablauf brauche ich eigentlich nix mehr beizutragen, wurde ja eh alles sehr gut wiedergegeben.
Nicht vergessen möchte ich aber, mich bei der Familie Kesselhut für eine Woche Kost und Logie, zu bedanken, es war eine sehr schöne Woche, mit viel Arbeit, die sich aber allemal gelohnt hat.
Desweiteren noch vielen Dank an Janek Kesselhut, Tim Bollwerk, und Matthias Poths, (der noch in letztwer Minute von mir zum helfen verknackt wurde, und mit Feuereifer dabei war, sorry Manuela, aber du hast ihn ja jetzt wieder), für die mithilfe beim Getriebeumbau.
Auch noch vielen Dank an Lea, (kleine), deren Zimmer ich die Woche über belegt hatte.
gruss Schorsch