Zugmaul 633 hat Spiel

RS30Micha

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Hallo

In der Suche zu dem Thema habe ich nicht viel gefunden.

Einmal stand da, man kann es nachstauchen, in einem anderen Thread stand es hat sich jemand Passstücke eingesetzt.

Mein Zugmaul hat ganz schön Spiel beim Zweiachsanhänger mit Deichsel geht es noch.

Beim Einachsigen Ladewagen merkt man beim Stützrad ablassen, schon deutlich wie die Kupplung sich bewegen kann.

In der Ersatzteilliste ist die Kupplung als ein Teil deklariert.

Wofür ist dieser Stift oder was auch immer das ist, mit dem Loch?

Dachte es ist eine Inbusschraube, leider nicht.

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Wie sieht die Kupplung im Querschnitt aus?

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Kann man die hintere Platte abtrennen? Oder wie haben die das im Werk montiert?

Gruß Micha
 
Hier sieht man den Luftspalt.

Wenn man es auseinander bekäme, eine Ausgleichs Distanz rein baut und von der Rückseite mit ner großen Scheibe verschraubt.

Platz genug wäre ja dahinter, hat das schonmal jemand versucht?

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Hab noch zwei Angebote, einmal gebraucht, ohne Spiel für 400 Euro.

Einmal neu, für 600 Euro, das ist wohl der übliche Preis für die Teile.

Das habe ich auch schon woanders gesehen.
 
Hallo Michael.

Du hast da die schwenkbare Ausführung; mein 633 hat einen Rasterschlitten.

Aber das gleiche Problem und die gleichen Gedanken hatte ich auch. Allerdings habe ich diese wegen der Sicherheit und Betriebserlaubniss (Stichwort

Rennleitung) verworfen.

Ganz neu habe ich die Teile für 1tsd. Euronen gefunden (also noch teurer); zu guter letzt habe ich ein gutes gebrauchtes und spielfreies in der Bucht gefunden.

Dies ist vom Aufbau ähnlich, hat allerdings anstatt dem angeschmiedeten Kopf ein Gewinde mit Nutmutter zum Nachstellen.

Gruß Stefan.
 
Das mit der Nutmutter schwebt mir ja auch vor.

Wenn es das original so gibt, wäre eine Nachrüstung im Sinne der Nachhaltigkeit, ja nicht die schlechteste Lösung.

Hab zwei Kumpels in der Praxis, im Werkzeug- und Maschinenbau.

Bearbeitungstechnisch mach ich mir da weniger Sorgen.

Die Idee wäre jetzt, den geschmiedeten hinteren Bund etwas einflexen als Sollbruchstellen.

Komplette Kupplung mit Träger auf die Hydraulische Presse(keine Mickymaus Größe), unterbauen dass das Zugmaul frei hängt.

Nun mit dem Stempel von der Rückseite, auf die eingeflexte Platte drücken, um die zwei Teile voneinander zu lösen.

Dann sollte das Teil so aussehen, ist ein Bild von Kleinanzeigen. Leider nützt mir das Teil, ohne das Gegenstück nichts.

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Bruchstelle Glätten, ein amtliches Innengewinde reinschneiden, von mir aus auch Feingewinde, entsprechenden Gewindestift, mit Sicherung eindrehen.

Konische Scheibe von der Rückseite zum Spiel ausgleichen, Nutmutter anziehen und mit Splint sichern.

So die Theorie, was meint ihr, ist das machbar?

Oder lieber die 400 Euro in die Hand nehmen und die gebrauchte Maulkupplung kaufen?

Gruß Micha
 
Hallo Micha,

hatte damals beim 654 das gleiche Problem. Ich habe mir dann

ein Neues gekauft und es nur für die Einachser benutzt. Dann konnte

man auch mit reichlich Fett im Zugmaul arbeiten. Das leicht ausgeschlagene

Zugmaul habe ich dann nur für Zweiachser usw benutzt ohne Fett. Die Zweiachser

schiebt man ja doch wohl mal von Hand und nicht immer Handschuhe dabei....

Mache ich heute auch so bei dem CS 130. Da arbeite ich auch mit einem 2.Zugmal.

Gruß

Casi
 
Servus,

das Thema ist wahrscheinlich für viele interessant, da die Roten ja nicht mehr die neuesten sind ...

Kann bitte mal jemand reinschreiben, ab welchem Spiel (am Drehgelenk und an den Steckbolzen zur Arretierung am Schlepper) man einen Austausch erwägen soll?

Daran rumzuschrauben oder zu schweißen halte ich für keine allzu gute Idee. Was ist, wenn was schiefläuft und es kommt zu einem Unfall. Dann kann man sich auch nicht rausreden, dass der TÜV die Sache nicht bemerkt hat.

An meinem 533 er ist ein Zugmaul verbaut, wie es RS30Micha fotografiert und reingestellt hat.

Vielen Dank für die Aufklärung

Freundliche Grüße

Max
 
Was ist denn, wenn wegen zu hohem Verschleiß, während der Fahrt der Bund abreißt und sich das Zugmaul löst.

Das hilft auch keinem weiter.

Mit dem Hammer drauf rum Kloppen und dadurch das Gehäuse zusammen zu stauchen, ist am Ende auch nicht besser.

Da könnten genauso Haarrisse entstehen.

Ein neues Zugmaul für 1/10 des Gesamtpreises des ganzen Schleppers zu kaufen, wiederstrebt mir.

Wenn es ordentlich gemacht ist, was soll passieren?

Da habe ich vollstes Vertrauen zu meinen Kumpels, die sind vom Fach und sitzen an den Materialien wie HV Feingewindeschrauben

Es kann nicht jeder alles können.

Zu den von dir angesprochenen Verschleißmaßen kann ich nix sagen.

Bei den kleinen Traktoren hängen doch maximal 5 t hinten dran. Bei den Großen mit 20 und mehr Tonnen dran würde ich auch keine Experimente machen.

Der TÜV Mann hat sich bis jetzt nicht fürs Zugmaul interresiert.

Die Bremsen und Lenkung waren Ihm immer wichtig.
 
Hallo,ich das Spiel bei meinem 633er auch,Ich hab mir eine passende Scheibe gedreht und diese dann halbiert.Dann die eine hälfte von unten eingesetzt und die andere von oben,dannach habe ich die Scheibe mit zwei Schweißpunkten wieder verbunden.Das Spiel war weg und hielt bis zum verkauf nach 10 Jahren.

Gruß Achim
 
Servus,

ja dass ist natürlich auch eine Möglichkeit. Muss sich die Anhängekupplung eigentlich um 360 Grad drehen lassen?

Gruß Max
 
Danke, das war der entscheidende Tip. eup-1137403885-378ce23a5e225d09005900fa5aae08e7-1661344730_big.webp

Ein Griff in den Schrank wo die Fensterfräser drin sind.

Siehe da Distanzringe in allen Stärken. Aussen 70 innen 50 mm Durchmesser

Ist nicht ganz passend, da die zwei Hälften sich nicht berühren, im eingebauten Zustand, war schweißen leider keine Option.

2mm dicke halbiert, dazwischen geklopft. Edelstahl Kabelbinder drum, das er nicht rausfallen kann, fertsch.

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Das geklapper im Zugmaul selber ist weg.

Drehen tut es sich jetzt nicht mehr, ist ja auch nicht notwendig.

Jetzt ist zwar immer noch Spiel in den bolzen und Augen, das schlimmste ist aber behoben.

Gruß Micha
 
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