Zugmaul gängig machen

D430Fabi

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Hallo,
mich würde interessieren wie man ein Zugmaul wieder gängig bekommt?
Grund dafür ist, dass unser Zugmaul am IHC sich weder von Hand noch mit einem Eisen drehen lässt.

Sollte man das ganze Teil mal "einweichen" ?

D430-Fabi
 
Hallo,

ein Versuch mit einweichen in Waschbenzin über Nacht ist es immer wert da kannst du ja nicht viel verkehrt machen. Coca Cola wird auch eine Rostlöse Wirkung nachgesagt. In diesem Fall würde ich einfach sagen probier es einfach aus.

Mfg Uli

 
 
Das selbe Problem habe ich an meinem Zugmaul auch. Leider habe ich es bisher nicht hin bekommen das es sich drehen lässt . Trotz einlegen In WD-40 2 tage lang immer noch fest :-(
 
Hallo,

da hiilft nur eins - Geduld!

Ich habe mein festes Zugmaul über Wochen immer wieder mit WD 40 etc. behandelt. Danach konnte ich es mit einem langen Hebel aber immer noch schwergängig wieder durchdrehen. Noch ein Tipp: Sofern noch nicht geschehen, oben auf dem Anbaubock die Kugel und die Feder entfernen und dort WD40 einsprühen und den Schaft damit immer wieder vollständig füllen. Und wie gesagt - ganz viel Geduld!

Schaut mal in meinen Thread Mein neuer 523 Da habe ich Bilder davon eingestellt.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo,
da gibt es wohl noch unterschiedliche Zugmäuler.
Habe ein Bild im Internet gefunden, wie unser Zugmaul aussieht  LINK

Da ist noch nicht mal ein Schmiernippel dran. Wie soll man es, wenn es gängig ist,  richtig fetten?
Auseinanderbauen kann man es wahrscheinlich auch nicht, da ich dort keine Schrauben finde.

Dann hilft wohl nur noch Rostlöser ?!

D430-Fabi

 
 
Hallo Fabi,

ja, da gibt es viele Varianten des Zugmauls. Deins ist dann schon wieder die nächste Generation. Das Prinzip ist aber identisch. Der Bolzen mit dem Gewinde sitzt in einem Block und ist in diesem mit einer Mutter eingespannt. Und da muss ordentlich "Gleitmittel" zwischen, damit es auch wieder rund geht. 

Übrigens, genau aus diesem Grund habe ich nachträglich den Schmiernippel angebracht. So kann ich den Bolzen / die Lagerung schmieren und ein festgammeln verhindern.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo,

danke für eure Tipps.
Habe heute das Zugmaul in Diesel gelegt und werde in 1-2 Tagen schauen ob sich etwas getan hat.

Das Nachrüsten des Schmiernippels hört sich ganz gut an.
Jedoch ist bei unserer Variante der Steg relativ schmal.

D430-Fabi
 
Hallo,

nachdem ich das Zugmaul 2 Tage in Diesel eingelegt hatte, habe ich es wieder montiert und versucht mit einer Eisenstange zu drehen.
In diesem Fall hat wohl der Diesel nichts bewirkt, das Zugmaul lässt sich immer noch nicht drehen.

An dem Zugmaul befindet sich ja eine Schraube, wofür ist diese?
Habe mal gelesen, dass man damit das Zugmaul feststellt (Hatte ganz am Anfang diese Schraube bereits rausgedreht).
Nun habe ich das Zugmaul verkehrt herum eingebaut, damit die Schraubenöffnung nach oben zeigt.
Nun ist seit ca. 1 Tag das Loch voll mit WD-40. Es bewirkt nichts.
Hatte mir überlegt, dass das WD-40 über diese Öffnung in das Innere gelangt und den Rost löst.

Habt ihr noch ein paar andere Tipps?

D430-Fabi
 
Da musst du schon länger warten und Geduld haben, 2 Tage ist nicht viel.

Meine Radmuttern am Kipper waren auch fest die habe ich einen Monat regelmäßig mit Öl benetzt dann gingen sie relativ leicht ab.

Gruß Fred
 
Stimmt, hier ist Geduld gefragt. Immer wieder WD 40 nachkippen und immer wieder versuchen das Zugmaul zu drehen. Das bricht den Rost und das WD40 kann weiter kriechen. Und das alles über Tage oder Wochen oder - naja, hoffentlich nicht Monate.

Beste Grüße und viel Erfolg

Thomas
 
ich würde dir zwei Lösungen vorschlagen

1. Zugmaul inn handelsüblicher Bremsflüssigkeit (Dot 4) komplett einweichen, ruhig über ein Wochenende, so machen wir es auf Arbeit. Muss aber in Kauf nehmen das der Lack abgeht.

2. Zugmaul mit warmen Öl (normales Motorenöl) benetzen kannst auch das Zugmaul mit der Heizluftpistole miterwärmen, kann kriecht das Öl besser.

Ich hoffe die Trick helfen dir

Mfg Manu430
 
Hallo,
danke für eure Vorschläge.
Werde jetzt noch 1 Woche warten um zu sehen ob das WD-40 es schafft.
Falls dies nicht der Fall ist, werde ich eure Tipps ausprobieren.

D430-Fabi
 
Mit WD 40 habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht. Wenn ich etwas lösen muss was sehr fest ist, dann benutze ich Rostlöser von Liqui Moly. Ist zwar etwas teurer aber dafür viel besser.

An meinem 553  war auch das Zumaul festgerostet. Ich habe es mehrere Tage lang mit Liqui Moly eingesprüht und mit einer langen Eisenstange immer wieder etwas hin und her gedreht (mm für mm) bis es anschließend lose war. Wenn es nicht funktioniert hätte, dann hätte ich es mit erwärmen probiert. Wie andere schon schreiben - geduld muss man haben.

Schöne Grüße
 
Hallo Andy,

das Zugmaul funktioniert immer noch nicht.
hatte es mehrere Wochen in Diesel eingeweicht, was jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Danach hatte ich es häufig mit WD40 eingesprüht, jedoch brachte dies auch keinen Erfolg.
Da wir das Zugmaul benötigt haben wurde es wieder an der Traktor gebaut und seitdem habe ich es nicht mehr probiert.

Zu dem Ausprobieren mit der Bremsflüssigkeit bin ich jedoch nicht mehr gekommen.

Gruß

D430-Fabi
 
Ich würde es ein paarmal ordentlich warm machen, aber nicht glühen, und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. 

Was auch noch geht: Gründlich eine ganze Weile lang erschüttern. Druckluftmeißel oder sowas. Idealerweise halt nicht mit scharfer Spitze oder Kante ;)

Regulär einsetzen würde ich ein festgegammeltes Zugmaul aber keinesfalls. Die Vorschrift hat schon ihren Sinn. 

Gruß

Michael
 
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