Zylinderkopf löst sich nicht

bohrmeister

Bekanntes Mitglied
Registr.
24 Mai 2013
Beiträge
299
Ort
CE
Tag zusammen!

Nachdem ich einen Druckverlusttest beim D430 gemacht habe muss ich nun den Motor zerlegen.

-->Danke nochmal an den Forumiten, der die alte Glühkerze zugeschickt hat. Daraus habe ich einen Druckluftadapter gebaut. Fotos von der Aktion werde ich demnächst mal einstellen
 
moinsen,

erstmal ganz klares NEIN - die lagerböcke der kipphebel müssen runter. auch die befestigen den kopf...

so ist es zumindest bei den 3-zylindern; ich denke aber bei den 4-zylindern ist es ebenfalls so...

auf dem bild sind die beiden langen schrauben für die kipphebellagerböcke gedacht.



 

mein tipp: leg dir ein werkstatthandbuch zu - ohne das wird eine revision des motors sehr schwierig werden

 

gruss micha
 
@ apemaster

Hmm.. Dann habe ich wohl ein Verständnisproblem. Ich dachte bisher, dass beim 4 Zylinder nur der mittlere Lagerbock losgemacht werden muss. Danke für den schnellen Hinweis.

Grüße, Lutz
 
@ Dave

Ja klar hab ich ein Werkstatthandbuch für die D-Serie. Die Schnittzeichnungen darin hatte ich so verstanden, dass die endständigen Lagerböcke der Kipphebelachse nicht gelöst werden müssen. Aber das werde ich dann noch machen.

Grüße, Lutz
 
also wie gesagt, ich weiss nicht speziell, wie es bei den 4-zylinder-motoren aussieht. aber ich kann mir nicht vorstellen, das hier so massiv anders konstruiert wurde....

schraub die muttern ab, und dann wirste sehen, wat passiert.

 

gruss micha
 
Der Zylinderkopf ist beim Vierzylinder mit 10 Stehbolzen befestigt.

                                                              Gruß  Harry
 
nee, so geht das nicht!

Habe gerade die Muttern der äußeren Lagerböcke gelöst. Kopf sitzt so fest wie vorher.

Das kann auch nicht an diesen Bolzen liegen. Die sitzen ja direkt oberhalb von Zylinder 1 und 4.

Und ich glaube nicht, dass die durch die Kolben geschraubt sind...

Hat noch jemand eine Idee?

@Harry: Ja, 10 Muttern habe ich gelöst, Wasserpumpe ist ab, Düsenhalter ab, Vorglühleitung ab, Ansaugbrücke ab, Auspuff ab.

Das ganze kann doch nur noch an der alten Kopfdichtung kleben und an der Kohle in den Bolzenschächten oder??
 
Servus Bohrmeister,

das hatte ich letztens mal beim 3 Zylinder D324, da waren zwei Stehbolzen im Kopf festgegammelt.Hatte lange und viel WD40 benutzt und dan mit einem Nageleisen-Kuhfuß den Kopf angehoben,hierbei mit einem Bleihammer leicht am Kopf nachgeholfen. Das ist aber mit viel Gefühl auszuführen.Unten der Vierzylinder D439



Gruß Helmut
 
Habe am Wochenende weiter versucht den Kopf abzunehmen -- leider ohne Erfolg. Geklopft mit Holz-Zwischenlage, mit Eisenrohr in den Ansaug und Auspuff --> versucht zu wackeln und zu hebeln--> nur Rohr verbogen. Caramba auf alle Stehbolzen, mit Holzhammer Stehbolzen bearbeitet.... übelst geflucht... brachte alles nichts.

ich will aber auch keinen Keil zwischen Block und Kopf schlagen müssen. Das muss ja irgendwann auch wieder dicht werden.

GRRR, es ist zum Verrücktwerden!!
 
Hm?

das gibt es doch nicht, hast du wirklich die Lagerböcke des Ventiltriebes komplett abgeschraubt, so dass nur 

noch die Federn und die Ventile zu sehen sind?

Sonst müssen ja die Stehbolzen wohl mordsmässig Rostgefressen haben!

Vielleicht könntest du die Stehbolzen mit ner Kontermutter ein bißchen bewegen, probier das mal,

bzw. setz wirklich ein Bild rein, das wäre doch der erste Kopf in meinem Leben, wo drauf geblieben ist.

Grüße Fred
 
@Apemaster

@FritziFuppel

Ich werde heute abend mal versuchen Bilder einzustellen. Aber außer einen freigelegten Zylinderkopf wird darauf eher nichts Wichtiges zu sehen sein.

Das Einstellen von Bildern hat allerdings neulich nicht geklappt als ich die Fotos vom Druckverlusttest posten wollte. Aber ich werde es nochmal versuchen.

Vllt. stelle ich mich einfach zu dämlich an, ich bekomme ja auch nichtmal einen Zylinderkopf nicht herunter.......

Grüße, Lutz
 
Hallo Lutz, bzw. @ all,

weil ich mich mit diesem Motor nicht auskenne, Frage:

Kann man durch kontern zweier Muttern die Stehbolzen evtl. rausdrehen?

Damit könnte man doch das "Festgegammeltsein" ausschließen, oder?

Gruß +Matthes+
 
@all

Kopf ist runter!

Und zwar mit Hilfe von Hartholzkeilen, die ich zwischen Kopf und Block geschlagen habe. Immer stückweise. Es lag wohl wirklich an der Ölkohle rund um die Stehbolzen Dabei ist leider die alte Kopfdichtung völlig zerbröselt und es lässt sich kaum mehr feststellen wo eventuell etwas undicht war.

Nachdem ich den ersten anfallenden Dreck und Bröselkram entfernt habe, zeigte sich dass die Kolben in den Zylindern geradezu wackeln. Ich kann sie mit den Fingern sichtbar hin und her bewegen. Ich werde wohl nicht darum herumkommen die Ölwanne abzunehmen und die Kolben auszubauen.

Kolben tragen übrigens Markierung: 8-75 Nural. Möglicherweise hat der Motor 1975 mal neue Kolben bekomme.

Grüße an alle Forumiten, Lutz

ps. Beim Hochladen von Bildern hängt sich mein Privat-PC auf.
 
Hallo Helmut.

Bei Gelegenheit werde ich nochmal versuchen die Bilder einzeln hochzuladen. Vielleicht geht das besser.

Gestern Abend habe ich den Kopf mit Hochdruckreiniger gesäubert und dann die Ventile ausgebaut.

Was da unter dem Dreck zum Vorschein kam hat mich etwas geplättet. Am ersten Zylinder ist der Kopf im Bereich des Brennraumes von Kratern übersäht! Auch der Ventilsitz ist wie angefressen. Dabei war das der Zylinder, der immer als erstes zündete beim Starten. Beim 3. Zylinder giebt es auch ein paar solcher Krater aber weitaus geringer. Was mich überrascht ist, dass die Vorkammern diese Krater nicht haben. Und auch Zyl. 2 und 4 sind völlig glatt im Bereich der Brennräume. Ob die Kopfdichtung irgendwo durchgeblasen hat kann ich nicht einschätzen, die ganze Dichtfläche des Kopfes ist mit bröseligem schwarzen Belag bedeckt gewesen... daneben sind die Ventilsitze eingeschlagen, ca 2mm breit und schwarz an allen Zylindern bis auf den ersten. Der Trecker hörte sich ja auch etwa wie ein Einzylinder an. Komisch das der noch problemlos ansprang. Kolben haben sichtbar Spiel in den Buchsen aber die Buchsen selber sind überraschend glatt und ohne fühlbare Absätze. Laut WHB sollen ja 0,3mm Spiel möglich sein. So ein Alu-Kolben muss sich ja auch etwas dehnen können (wobei ich dachte der Motor hätte Guss Kolben).

Was die Nutzbarkeit des Treckers für die Hilfe beim Haussanieren und Abreißen und Grundstückspflege angeht bin ich jetzt etwas desillusioniert.

Werde heute mal zu meinem Autoschrauber gehen und nach einem geeigneten Motoreninstandsetzer fragen. Wenn der Kopf allerdings völlig Schrott ist habe ich ein 1400klg schweres rubinrotes Problem....

Grüße, Lutz
 
Zurück
Oben Unten