Zylinderopf beim 323 abbauen

IH-323

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24 Januar 2019
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Hallo zusammen,

ich muss an meinem 323 die Zylinderkopfdichtung tauschen. Daher wollte ich nachfragen, ob jemand mal kurz beschreiben kann, wie ich vorgehen muss, wenn der Ventildeckel ab ist. Vlt. sogar mit dem ein oder anderen Bild.

Muss ich die einzelnen Stößel? welche von unten nach oben kommen losschrauben oder reicht es, wenn ich die Schrauben vom Zylinderkopf löse?

Ist sonst auf irgendwas Wichtiges dabei zu achten?

 

Vielen Dank vorab.

Andi
 
Hallo Andi, wenn Dir schon die Stöseltangen Kopfzerbrechen bereiten, dann kann ich Dir nur raten: Lass Dir von einem Fachmann helfen der mit so etwas auskennt.

Gruß und schöne Ostertage, Dieter, der "Linksdreher".
 
Es ist nur die kopfdichtung an einer Stelle etwas undicht. Sonst ist alles tip Top. 
 
Dann leb besser mit der kleinen Undichtigkeit bevor das Ding später richtig suppt!
 
Hallo Andi,

vielleicht mal ein etwas produktivere Nachricht. Ich kenn den 323 zwar nicht, wird aber nicht viel anders sein als am 320. Da schraubt man einfach die Böcke der Kipphebelwellen ab und zieht die Stößelstangen anschließend raus. Bei der späteren Montage aber bitte die Excenter auf größtmögliches Spiel vorher einstellen. Die Zylinderkopfschrauben sollten eigentlich auch in einer gewissen Reihenfolge gelöst werden, also umgekehrt wie angezogen. Hab ich allerdings noch nie gemacht, ich dreh die erst ganz wenig locker und danach ganz.

Tschüß,

Bernd
 
Der Machheniker:

Hallo Andi,

vielleicht mal ein etwas produktivere Nachricht. Ich kenn den 323 zwar nicht, wird aber nicht viel anders sein als am 320. Da schraubt man einfach die Böcke der Kipphebelwellen ab und zieht die Stößelstangen anschließend raus. Bei der späteren Montage aber bitte die Excenter auf größtmögliches Spiel vorher einstellen. Die Zylinderkopfschrauben sollten eigentlich auch in einer gewissen Reihenfolge gelöst werden, also umgekehrt wie angezogen. Hab ich allerdings noch nie gemacht, ich dreh die erst ganz wenig locker und danach ganz.

Tschüß,

Bernd
.... stellt dann nach erfolgreicher Demontage fest dass die Dichtflächen am Kopf und Block alle stark zerfressen sind,macht dann die Dichtung neu um danach festzustellen dass man Kompression im Kühlsystem hat und oder Wasser im Öl! Dann hat man es " geschafft" und darf richtig reinlangen. Aus dem Grund käm mir es nicht in den Sinn diese Motoren zu zerlegen wenn der an einer Stelle etwas schwitzt und sonst nichts ist
 
Hallo

Wie schon erwähnt, ist das Risiko schon groß, das man nacher mehr Probleme hat bei diesen alten Motoren. Ich würde den Kopf auch drauflassen nur wegen ein wenig schwitzen.

Falls er doch demontiert werden soll brauchst du ein Werkstatthandbuch und Schraubererfahrung, sonst hole dir Hilfe vom Fachmann. Die Reparatur ist zu umfangreich um diese hier komplett zu beschreiben. Da gibt es eine genaue Reihenfolge wie man beim Zerlegen und Zusammenbau vorgehen muß, aber je nach Befund nach dem Zerlegen, muß man auch mal einen anderen Weg gehen, dieses kann man dann aber nur vor Ort sehen was dann gemacht werden muß.

MfG

Alwin
 
Hatten deas Problem mal bei einen DLD-2. Wir haben einfach den Kopf nachgezogen auf das vorgeschriebene Drehmoment, dann war er wieder dicht.
 
Danke für die Infos.

Habe aufjedenfall bereits einen erfahrenen Schrauber kontaktiert, der sich das mal anschaut. Der hat bereits mehrere Oldtimer komplett restauriert, also auch Motoren komplett zerlegt.

Werkstatthandbuch vom Motor werde ich auch parallel dazu nehmen.
 
IH-323:

Danke für die Infos.

Habe aufjedenfall bereits einen erfahrenen Schrauber kontaktiert, der sich das mal anschaut. Der hat bereits mehrere Oldtimer komplett restauriert, also auch Motoren komplett zerlegt.

Werkstatthandbuch vom Motor werde ich auch parallel dazu nehmen.
Sofern dieser erfahrere Schrauber noch nie solch einen Motor gemacht hat und auch noch sagt dies ist gar kein Problem, würde ich mir an deiner Stelle ganz gut überlegen ob es das Risiko wert ist. Der Werkstatthandbuch geht auf die angesprochene Thematik auch nicht ein
 
Hallo,

was soll denn die Panikmache? An den alten Motoren ist doch alles ganz einfach, und im WHB steht doch auch alles drin was man braucht, Anzugsmomente etc. Und drankommen ist auch kein Problem. Ich hab mit Unimog 406 angefangen, und dagen ist der alte IHC echt wartungsfreunlich und gut zugänglich.

Tschüß,

Bernd
 
@Der Machheniker: so sehe ich das auch. Man sollte mit bedacht und Vorsicht ran gehen, aber es sollte auch machbar sein.

Ich habe jetzt von Achsen über Differntial, Bremsen und hydraulik alles zerlegt und neu abgedichtet und es funktioniert wieder. Zylinderkopf ist aktuell der einzige technische Mangel. 
 
Ich denke jeder weitere Kommentar ist hier überflüssig wenn modell bzw motorenspezifische Ratschläge und angesprochene Probleme welche sich über die Jahre herauskristallisiert haben gekonnt ignoriert werden. Jeder muss bzw darf seine Fehler selbst machen, ich hoffe nur wenn hier dann irgendwann ein Thema eröffnet wird mit " Bekomme meinen Motor nicht dicht" , dieses kommentarlos gelöscht wird...
 
Hallo

Genauso ist es, die das alles locker sehen haben bestimmt keine Erfahrung mit D-Serie Motoren gemacht, sondern nur mit anderen Oldtimermotoren die die bekannten D-Serie Probleme eben nicht haben.

Wie schon mal erwähnt würde ich es auch erstmal mit nachziehen der Zylinderkopfmutter versuchen. Motor warm fahren und dann mit 120 Nm über Kreuz von innen nach außen anziehen. Falls du bei montiertem Kipphebelbock nicht an die Muttern heran kommst muss du dir einen passenden Schlüssel anfertigen, den gab es auch Original.

MfG

Alwin
 
Hallo zusammen,

Wollte noch kurz berichten, das der Wechsel der Zylinderkopfdichtung einwandfrei funktioniert hat.

Traktor läuft wieder wie vorher einwandfrei und springt fast ohne vorglühen an.

Klar, sollte man bei diesem Modell, Wie bereits erwähnt, mit Vorsicht ran gehen.

Wollte nur berichten, das es auch positive Ergebnisse gibt.
 
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