1455 Power

jo so ist es....

und wenn von den 20 dann immer 18 laufen ist es auch nicht schlimm.....

also wenn 2 stück immer "kaputt" sind

MFG Christian
 
tja von stehen geht nix kaputt, nur vom gebrauch. Bei den einen mehr bei den anderen weniger.
 
Hallo!

Ich möchte mich auch sehr gerne zu dem Thema äußern:

Ein 1455iger ist ersteinmal ein grundsolider Schlepper, der auch bei uns der Region bei LU noch zu finden ist.

Ein LU fährt bis heute noch einen 1455 XL der letzten Serie (silber-schwarze Typenbezeichnung), ansonsten (fast) nur Vario’s. Sicherlich wird der Tag kommen wo er gegen einen "rotfelgigen" eingetauscht wird, die Frage ist nur warum bisher nicht...

Ein weiterer LU hat anstatt einen weiteren CS 150 sich einen 1455iger angeschafft und restauriert. Laut aussage eines Freundes und Fahrer ist der 1455iger um länger besser(keine Elektronikprobleme, Zugkraft ohne zus. Ballastierung...) bis auf die Wendigkeit.

Ich finde, das man keinen 1455iger mit einem Vario vergleichen kann.

Hier liegen "Jahrzente" in der Entwicklung. Sicherlich hat jeder Schlepper seine Vor- und Nachteile.

Ich vertrete die Meinung, das ein Vario im Grünland bei einem Bauern übertechnisiert ist, warum reicht bei selber PS-Klasse nicht auch mal ein Schlepper mit "Hebeln" anstatt Bedienknöpfe? Bei einem LU/Ackerbauern lass Ich mir ein Vario gefallen (Thema "Vorgewende").

Wir selber haben unseren IHC letztes Jahr einen neuen Motor verpasst, weil wir wissen was wir am Schlepper haben. Schlußendlich kann man sich tod-diskutieren was nun welchen Schlepper rechtfertigt.

Ich selber würde für unsere Gegebenheiten auch die "rote Pottsau" vorziehen ;-).

Rote Grüße, Stefan
 
6-Zylinder-Fan:

Moin,
zu der Sache möchte ich auch mal meinen Standpunkt abgeben:
-Natürlich ist bei aller Liebhaberei ein 1455 heute selbstverständlich nicht mehr zeitgemäß!
-Viel höherer Kraftstoffverbrauch
-wenig Komfort im Vergleich zu heute
-geringere Produkttivität, z.B. am Vorgewende: ein neuer Vario ist bestimmt schneller wieder in der Furche als ein 1455.
-das sind viele Gründe warum Großbetriebe oder LU’s auf die neue Generation umsteigen.
-Und auch ein 1455 ist mal verschlissen(nach ca. 16000 Std und mehr).
-Ich glaube als Landwirt kann ich diesen Sachverhalt schon recht gut beurteilen.
-Doch trotzdem finde ich es immer wieder schön solche Schlepper im Einsatz zu sehen, sei es nun bei Sammlern oder gut gepflegt in der Landwirtschaft.
Und in ein paar Jahren sind diese Schlepper auch für Normalverdiener als Hobby erschwinglich. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
Heute ,14 Jahre Spät , möchte ich diesen Beitrag nach oben holen und mit euch über den Letzten Satz Lachen 😀
 
Da hast du wohl recht. Wenn man es damals gewusst hätte, hätte man nicht nur einen gekauft. 

Und zum restlichen Thema ist es so, wir haben nen 145er Maxxum CVX der sich echt gut fahren lässt, braucht auch etwas weniger Diesel, aber der 1455XL ist einfach schneller und geht nicht gleich mit der Drehzahl und der Geschwindigkeit zurück. 
 
Wenn ich auf unserem JD 6095 denke,...dies olle gepiepe dauernd...

Dann die Kupplung. Mit schleifender Kupplung vorsichtig an das Gerät ranfahren, funkt nicht. Das nervt!

Also jedes Mal Kirchgang rein - macht ja jedes Mal Spaß, weil unsyncronisiert- und dann langsam ran rollen.

Früher ging das auch ohne Kirchgang!

Zum Glück habe ich den Schlepper mit Kirchgang gekauft (zum Füttern)

Dann die Motorhaubenverriegelung. Sach mal wer konstruiert den die Schlepper heute?

Eine Person muss die Motorhaube runterdrücken und eine zweite muss dann einen Rundstab in das Loch prügeln. Völlig panne!

Die Krönung sind die 5000er

Wenn JD der Welt was Gutes tun will, dann sollten sie die Dinger im New York ins Hafenbecken schieben!!!

Hatte kurze Zeit den 5090 auf dem Hof.

Einmal für 2 Min. Allrad eingeschaltet, ...waren anschließend alle Radbolzen lose. Habe mir extra ein passenden Drehmomentschlüssel gekauft.

Beim Anheben mancher Arbeitsgeräte musste man aufpassen, dass der Oberlenker nicht in der Kabine landet.

Motor lief so unrund, ... da gibt es nichts Vergleichbares.

Motor durfte nur im höheren Drehzahlbereich betrieben werden, weil sonst der Diesel, am Kolben vorbei, ins Motoröl läuft (laut damaliger Bedienungsanleitung)

Man könnte die Liste endlos fortsetzen.

Gibt es den heute keinen Hersteller mehr, der in der Lage ist vernünftige, solider Schlepper zu bauen?

Also ich kann jeden verstehen, der sagt: "Lieber weniger Komfort und dafür Zuverlässigkeit"!

...und wenn das heißt, dass man einen 40 Jahre alten Schlepper neuwertig aufarbeitet.

Billig in Reparaturkosten sind die neuen Kr.. auch nicht!

PS: Das ist meine persönliche Meinung, die sich durch die Erfahrung mit den neuen Schleppern, gebildet hat!
 
Moin Thorsten,

als Ing. habe ich nichts gegen neue Lösungen und Technologien!

Das Thema Wasserstoff finde ich hoch spannend!

Aber die Qualität muss stimmen!

Das heißt, meiner Meinung nach muss die Elektrik/Elektronik usw. so ausgelegt sein, dass sie ein Schlepperleben hält und Reparaturfreundlich ist!

Bei unserem 946 hat der Kabelbaum/Elektrik über 30 Jahre gehalten und der Schlepper ist nicht geschont worden!

...und heute?

Wenn ich 800€/PS und mehr verlange, muss ich auch Qualität liefern! (Die 800€ beziehen sich auf DIN-PS)

Die Leistungsangabe in Verarschungsleistung ist auch so ein Thema. Kann ich mich auch drüber aufregen!

Wenn Bauer XY seinen FEND 615 gegen einen neuen, mit gleicher Leistungsfähigkeit, eintauschen will, muss er sich nach einem Schlepper umsehen, der min. 20% mehr auf dem Papier hat!

Und im Gegensatz zum 615 wird der neue Schlepper keine 20.000h-30.000h und 40 Jahre Nutzung durchhalten (ohne große Reparaturen)

Gut in der Marsch wird es mit 20.000h auch eng ohne Reparaturen. In der Regel kamen die Schlepper (Fendt, in der Lehrzeit) mit 12.000-16.000h miit der ersten Getriebereparatur. Kupplung bei Fendt (hattenTurbokupplung) zwischen 8.000h und 16.000h und Motoren bei 10.000h. IHC ab 6.000h bei viel Bodenbearbeitung.
 
946,1046,1246Fan:

Moin Thorsten,

als Ing. habe ich nichts gegen neue Lösungen und Technologien!

Das Thema Wasserstoff finde ich hoch spannend!

Aber die Qualität muss stimmen!

Das heißt, meiner Meinung nach muss die Elektrik/Elektronik usw. so ausgelegt sein, dass sie ein Schlepperleben hält und Reparaturfreundlich ist!

Bei unserem 946 hat der Kabelbaum/Elektrik über 30 Jahre gehalten und der Schlepper ist nicht geschont worden!

...und heute?

Wenn ich 800€/PS und mehr verlange, muss ich auch Qualität liefern! (Die 800€ beziehen sich auf DIN-PS)

Die Leistungsangabe in Verarschungsleistung ist auch so ein Thema. Kann ich mich auch drüber aufregen!

Wenn Bauer XY seinen FEND 615 gegen einen neuen, mit gleicher Leistungsfähigkeit, eintauschen will, muss er sich nach einem Schlepper umsehen, der min. 20% mehr auf dem Papier hat!

Und im Gegensatz zum 615 wird der neue Schlepper keine 20.000h-30.000h und 40 Jahre Nutzung durchhalten (ohne große Reparaturen)

Gut in der Marsch wird es mit 20.000h auch eng ohne Reparaturen. In der Regel kamen die Schlepper (Fendt, in der Lehrzeit) mit 12.000-16.000h miit der ersten Getriebereparatur. Kupplung bei Fendt (hattenTurbokupplung) zwischen 8.000h und 16.000h und Motoren bei 10.000h. IHC ab 6.000h bei viel Bodenbearbeitung.
Was macht der 4 Zylinder Deutz 1246?
 
946,1046,1246Fan:

Moin Thorsten,

als Ing. habe ich nichts gegen neue Lösungen und Technologien!

Das Thema Wasserstoff finde ich hoch spannend!

Aber die Qualität muss stimmen!

Das heißt, meiner Meinung nach muss die Elektrik/Elektronik usw. so ausgelegt sein, dass sie ein Schlepperleben hält und Reparaturfreundlich ist!

Bei unserem 946 hat der Kabelbaum/Elektrik über 30 Jahre gehalten und der Schlepper ist nicht geschont worden!

...und heute?

Wenn ich 800€/PS und mehr verlange, muss ich auch Qualität liefern! (Die 800€ beziehen sich auf DIN-PS)

Die Leistungsangabe in Verarschungsleistung ist auch so ein Thema. Kann ich mich auch drüber aufregen!

Wenn Bauer XY seinen FEND 615 gegen einen neuen, mit gleicher Leistungsfähigkeit, eintauschen will, muss er sich nach einem Schlepper umsehen, der min. 20% mehr auf dem Papier hat!

Und im Gegensatz zum 615 wird der neue Schlepper keine 20.000h-30.000h und 40 Jahre Nutzung durchhalten (ohne große Reparaturen)

Gut in der Marsch wird es mit 20.000h auch eng ohne Reparaturen. In der Regel kamen die Schlepper (Fendt, in der Lehrzeit) mit 12.000-16.000h miit der ersten Getriebereparatur. Kupplung bei Fendt (hattenTurbokupplung) zwischen 8.000h und 16.000h und Motoren bei 10.000h. IHC ab 6.000h bei viel Bodenbearbeitung.
Die alten Kisten halten auch keine 20 000 Stunden ohne irgendwelche Reparaturen. Das ist Stammtisch gequatsche. Alle die richtig ran mussten wahren Motor und oder Getriebe bei 10 000 H Plat  egal ob Grün oder Rot. Oft kam das auch von Fehlender Wartung wo man heut zu Tage nicht aus kann (Garantie bla bla). 

Unsere Valtra laufen gerne 10 15 T Stunden ohne große Reparaturen. Sensor hier Mal ne Leitung da aber Getriebe Motor und Achsen fassen wir selten an. Gegensatz zu den Grünen aus dem Allgäu... In Technikboerse hat doch jeder 820er mit 8000 entweder neuen Motor oder neues Getriebe oder beides.... 

Wer nen Deutz Motor in einen IHC einbaut... Und dann noch von 6 auf 4 Zylinder.... Kann man nicht mehr helfen....
 
Für alle anderen:

Ich brauche einen kleinen, zuverlässigen und wendigen Schlepper, den ich vor dem Futterwagen einsetzen kann.

Ein 4-Zylinder-Motor baut, in der Regel, kürzer.

Ein luftgekühlter Motor braucht kein Kühlwasser.

Z. B. der BF4L914 von Deutz ist ein aufgeladener 4-Zylinder Motor mit einem Drehmoment von max. 355Nm.

Bei 1300 U/min liegen schon ca. 340Nm an.
Viel mehr möchte ich dem Getriebe nicht zumuten.

Mit der heutigen Technik ist es möglich, die Leistung konstant zu halten (wenn der Motor groß genug ist), bis zum Erreichen der Enddrehzahl.

Das bewirkt, dass das Drehmoment mit steigender Drehzahl abfällt.

Wenn der Motor nun unter Last kommt, die Drehzahl abfällt, steigt das Drehmoment an (Der Motor legt am Kraft zu).

Das max. Drehmoment eines Schleppers, sollte unterhalb der Zapfwellendrehzahl und unterhalb der (Schlepper mit Schaltgetriebe ohne Lastschaltung) mittleren Drehzahl liegen. Z.B.: Schlüter Profi Trac 2200 TVL.

Wenn also ein 60PS-Schlepper genügend Drehmoment hat, kann man mit dem Schlepper auch ohne weiters schweren Acker pflügen.
 
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