433V ist schief

Schmalhannes

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Hallo zusammen,

von Beginn der Restauration ist mir an meinem 433V aufgefallen das die Nase nach vorne rechts schräg steht.  Habe es dann immer auf Druckunterschiede in den Reifen oder aufs Aufbocken geschoben. Jetzt da alles fertig ist bin ich eigentlich sicher, er ist schief. Auf Haubenbreite immerhin 1cm, man kann es auch gut am Freiraum zwischen Vorderachse und Chassi erkennen (Achsanschläge)

Kann es sein das im Flanschbereich der Kupplungsglocke und im Flanschbereich des Vorderwagens jeweils Verdrehungen sind die sich aufsummieren? 

Gruß

Jean!
 
Was sein kann ist, dass der v kn früherem Leben mal auf der Seite gelegen hat. Passiert öfter mal.

Entweder hat sich dadurch was verschoben oder man müsste mal genau schaun.

Dass Bohrungen aus der Toleranz sind glaub ich allerdings nicht
 
Ein Zentimeter an der Ecke des Frontgewichts ist in Winkel nicht viel, wären etwa 2 Grad Verdrehung zwischen Hinterachse und Vorderwagen. Angenommen 1Grad im Kupplungsflansch und 1Grad am Vorderwagen....?

Die Wasserwaage einmal auf dem Getriebedeckel direkt hinter den Schalthebeln und einmal auf dem Gewicht zeigt die Tendenz der Verdrehung.....

Dran ändern kann ich sowieso nichts, aber es fällt mir immer wieder ins Auge. Es ist denke ich einfach eine Summe kleiner Ungenauigkeiten die sich aufsummieren. Ich denke nicht das der schon mal auf der Seite gelegen hat, dafür gibts keinerlei Anzeichen.

Vielleicht hat das wahnsinns Drehmoment des Motors über die 9000St den Guss verformt?😏

Gruß!
 
waeller523:

Hallo,

bei dem 523 ist der Kupplungsflansch mit dem Motorblock 

verstiftet. Somit ist ein Verdrehen nicht möglich.

Ich denke, das bei dem 433 auch ein Paßstift eingebaut ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich der Vorderwagen verdrehen kann.

Hier stimme ich mit Matthias überein, daß der 433V mal auf der Seite gelegen hat.

Gruß

Bernd
 
Und wenn er auf der Seite gelegen hätte, was ich nicht glaube, dadurch verdreht sich doch nicht der Block...?

Ich werde bei Gelegenheit nochmal genauer hinschauen....Im Prinzip ist der cm ja egal, aber wenn man es einmal weiss, dann sieht man das immer wieder und stört sich dran. So ist das zumindestens bei mir.
 
Hallo,

bestimmt hat ein Achsschenkel ein Drucklager und der andere nur noch fragmente davon. Verdrehen kann sich da nix, dann reißt das sofort ab.

Grüße Tim
 
Wenn der Schlepper auf der Seite gelegen hat dürfetn sich primär die Blechteile verschieben bzw. beschädigt werden.

Die Idee von Tim, in die Richtung hatte ich auch schon mal überlegt, aber das kann eigentlich auch nicht sein. Egal, wie verschieden die Achsschenkel sein würden, der Basisrumpf des Schleppers würde gerade stehen, das Pendelgelenk der Achse

vorn die Situation ausgleichen, sprich, die Achse würde schief stehen, aber nicht der Schlepper, somal das waagerechte ja von der starren Hinterachse ausgeht.

Allerdings kann es nichts schaden, die Vorderachse mit Drucklagern, Buchsen etc. zu überholen. Da kommen meist schöne Überraschungen zum Vorschein

Viele Grüße, Matthias
 
Und der beste Tipp kam schon. Erstmal gucken ob es auch wirklich so ist oder ob es sich um einen subjektiven Eindruck handelt. Das am Besten mit der Wasserwaage wie schon beschrieben. Dafür muss der Schlepper nicht gerade stehen, nur die Lage der Blase ist entscheidend. Haben beide Hinterräder den gleichen Luftdruck? Gleiches Profil? Ist wirklich das Chassis krumm oder nur die Verblechung?

Gruß Jürgen
 
So, ich habe mich soeben intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Eine sehr leichte Schiefstellung ist vorhanden, aber nicht so stark wie ich glaubte.

Als erstes Traktor in Mitte Garage und Reifendruck überprüft. Dann Wasserwaage auf Getriebedeckel und danach aufs Frontgewicht.

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Da sind ein paar Milimeter drin, aber nicht den Zentimeter den ich gemessen habe wie er an der Wand stand.

Dann habe ich mir die Achsanschläge angeschaut und festgestellt das der Guss rechts und links Unterschiede aufweist. Wegen des unterschiedlichen Abstands zur Achse untermalte das meinen Eindruck des Schiefstands

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Dann habe ich mir die Haube nochmal genau angesehen, die ist ganz leicht zum Parallelogramm verzogen, auch in Richtung des gesehenden Schiefstands, am auffälligsten war aber der Tank, der stand entgegengesetzt schief, hing also aus Fahrersicht links 15mm runter. Also Hilift (Stockwinde)mit Unterlage unter das Tragprofil welches auf dem Lenkgetriebe aufliegt und vorsichtig raufgebogen.

Das hat optisch eine deutliche Verbesserung gebracht. Hier ein Bild von vor dem richten, man sieht, schielt man über die Haube, wie es den Eindruck vermittelt die Nase wäre abgesackt.

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Wie schon mal vermutet kommt der optisch, teilweise eingebildete Schiefstand durch die Summe mehrerer kleiner Missstände die sich aufaddierten. Jetzt wo der Tank gerichtet ist und ich den Grund für den Unterschied der Achsabstände kenne fällt es mir deutlich weniger ins Auge. Irgendwann vergesse ich dann darauf zu achten und gerade ist er.

Danke für eure Anregungen!
 
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