500 und 1000 Zapfwelle zusammen

PSX2000

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Ich hab da Mal ne Frage.

Wenn ich die 1000 er Zapfwelle theoretisch voll aufdrehe .

Dann läuft die 500 er ja über ihre Leistung ?

Da bei meinem 744 ja beide gleichzeitig laufen.

Noch eine Frage wie hoch dreht ihr die Drehzahl wenn ihr eine Seilwinde im Einsatz habt ?

Ich mach zur Zeit immer halbgas aber kommt mir fast so vor als wäre das zuviel ?

Mfg Gerhard
 
Hallo Gerhard,

Diesen Gedankengang musst du mir erklären, da steig ich nicht so ganz hinter?!?

Forstwinde fahre ich je nach Bedingung mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl bis Halbgas oder auch mal mehr. Hauptsache ich komme nicht über 540 U/min an der ZW

Gruß
Patrick
 
Hallo,

kommt mir fast so vor als wenn der Kandidat beide Stummel zur gleichen Zeit nutzen will??

Gruß
 
Hallo Gerhard

ob die 1000-ter und die 540-er Zapfwellen mit ihren Maximalgesschwindigkeiten laufen ist motorendrehzahlabhgängig;

ja, beide übertragen dann ein Drehmoment aber eine wird ja auch nur benutzt !!!

im Bild zu erkennen, das Zwischenrad (2), welches die Umdrehungen vorgibt.



einen guten Rutsch wünscht ..... Reinhold
 
Ich meinte wenn die 1000 er ihre volle Drehzahl hat ,ist die 500 ja eigentlich drüber ?

Hab ja 2 Markierungen am Stundenzähler 

Ist aber wohl nicht so das wenn die 1000  er volle Drehzahl macht ,die 500 über die 500 kommt.

Hoffe das es nun verständlich erklärt ist.

Mfg Gerhard

PS: natürlich nutze ich nicht beide gleichzeitig.

Die 500 er für Winde ,die 1000 er für Spalter.

Mfg Gerhard
 
Hallo

Ja, das ist so wenn die 1000er Zapfwelle ihre 1000 U/min erreicht hat dann dreht die 540er etwas schneller wie 540 U/min weil diese beiden Zapfwellendrehzahlen bei unterschiedlichen Motordrehzahlen erreicht werden.

MfG

Alwin
 
Ok geh mal davon aus das dadurch kein Schaden entsteht 

Aber warum gibt es dann nicht die möglichkeit ,eine zu verbauen die 500 und 1000 verträgt ?

Da die 500 dann ja auch schneller als normal dreht ?

Mfg Gerhard
 
Hallo

Die gibt es ja für die Nachfolgemodelle, eine umschaltbare Zapfwelle da hast du einen Stummel für 540/1000 und dann hat man diese Drehzahlen bei gleicher Motordrehzahl.

Was meinst du damit das ein Schaden entsteht, wodurch?

MfG

Alwin
 
Hallo,

Die Drehzahl ist nur dann entscheidend wenn du was mit der Zapfwelle betreiben willst, ansonsten ist der ZW ziemlich egal wie schnell sie dreht.

Gruß
Patrick
 
Hallo Gerhard,

das must du genauer erklären was für Sorgen du hast. Es kommt doch auf das Anbaugerät an mit welcher Drehzahl du es betreiben willst. Dein Traktormeter zeigt dir ja an bei welcher Drehzahl bei dem einen Stummel 1000 und bei dem anderen 540 Umdrehungen erreicht sind. Dem Schlepper macht das nichts was da hinten angehängt ist nur dem Gerät. Wenn du zb den Miststreuer an die 1000er anschließt und dann den Schlepper bei 2000 Motorumdrehungen fährst dann bekommt das den Streuer nicht gut.

Gruß Uli 
 
Hallo

ich sehe das genauso wie Uli;

Ich verstehe nur noch nicht die Sorgen, die Gerhard hat !!

wie schon erwähnt, sind die erreichbaren Drehzahlen der Stummel von der Drehzahl des Motors abhängig;

deshalb haben die Zahnräder auf den Stummeln verschieden Zähnezahlen .

mfG..... Reinhold
 
Hab keine Sorgen.

Mir war nur nicht klar weshalb man 2 Stummel braucht wenn doch der andere (500) eh auch beim 1000 er mitläuft.

Aber glaub ich habs jetzt begriffen.

Also nix für ungut.

Und allen ein gutes neues Jahr .

Mfg Gerhard
 
hää???

ist die frage nun beantwortet?

weil ich hier nix mehr versteh? also ich versteh die fragen nicht....wie die ZW funktioniert versteh ich schon...
 
PSX2000:

Ich hab da Mal ne Frage.

Wenn ich die 1000 er Zapfwelle theoretisch voll aufdrehe .

Dann läuft die 500 er ja über ihre Leistung ?

Da bei meinem 744 ja beide gleichzeitig laufen.

Noch eine Frage wie hoch dreht ihr die Drehzahl wenn ihr eine Seilwinde im Einsatz habt ?

Ich mach zur Zeit immer halbgas aber kommt mir fast so vor als wäre das zuviel ?

Mfg Gerhard

Hallo Gerhard

Um es richtig zu erklären muss man wohl etwas weiter ausholen.

Folgende Gegebenheit: Es gibt Anbaugeräte die mit verschiedenen Drehzahlen betrieben werden müssen,damit sie richtig arbeiten.Wenn ich nicht ganz falsch liege,gab es anfangs nur Geräte die mit einer Drehzahl von 540 Umdrehungen betrieben wurden. Aufgrund dieses Umstands wurden die Getriebe bei den Traktoren so gebaut,dass es eine Antriebswelle für 540 U/min gab.Im laufe der Jahre gab es dann aber auch Geräte die mit 1000 U/min betrieben werden mussten.Nun gab es für die Getriebehersteller zwei Möglichkeiten: Entweder alle neu zu bauenden Getriebe so zu konstruieren,dass man sowohl 540 als auch 1000 U/min mit einer Welle schalten kann,was aber sehr warscheinlich ein erheblicher Kostenfaktor war zur damaligen Zeit(Wenn man bedenkt wie viele Getriebe gebaut wurden). Oder aber wie es bei  IHC gemacht wurde,man baut einfach 2 Wellen ein die immer zusammen laufen (wenn sie eingeschaltet werden). Da zu dieser Zeit auch nicht jeder Landwirt eine 1000 er Welle brauchte,konnte man diese dann warscheinlich gegen Aufpreis mit bestellen. So konnte man ohne grossen Kostenafwand und Veränderungen jahrelang die gleichen Getriebe bauen und trotzdem 2 verschiedene Geschwindigkeiten anbieten. 

Zu Deiner zweiten Frage: Ich würde die Seilwinde an die 540er Welle anhängen und dann mit Standgas anfangen zu ziehen. Wenn der Motor ausgeht,Drehzal ein wenig erhöhen bis es auch von der Geschwindigkeit der Seilwinde her passt.Einfach ein bisschen probieren.

Gruss Christoph
 
Ich kann den Gedankengängen von Gerhard auch immer noch nicht so ganz folgen?!?!?

Gruß
Patrick
 
Hallo,

ist die Frage vielleicht so zu verstehen:

Kann ich ein Gerät für 500er Zapfwelle bei entsprechend niedriger Motordrehzahl auch an der 1000er Zapfwelle betrieben werden?

Bei Standgas dreht die 1000er ja keine 1000...

Gruß,

Robert
 
Moin,

der eigendliche Grund für die 1000er ZW ist der erhöhte Kraftbedarf der Anbaugeräte.

Doppelte Drehzahl = halbes Drehmoment. Das schont die Zapfwelle.

Eine mitdrehende ZW ohne Last ist ohne Bedeutung.

Gruß

Jörg
 
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