523 - Undichter Hydraulikblock am Lage-/Zugkraftregel-Hebel, wie abdichten?

Markus_353

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Hallo Gemeinde,

bin gerade dabei, meinen 523 zu überarbeiten. Nach ausgiebigem Dampfstrahlen war er blitzsauber und fettfrei - mittlerweile sieht man wieder seine "Unpässlichkeiten". Er läßt Hydrauliköl am Ende des Hydraulikblocks raus, an dem der Lagekontrolle/Zugkraftregelungshebel aus dem "Wurmfortsatz" austreten. Kann ich das von außen reparieren, indem ich einen neuen Simmering von außen montiere - oder ähnlich?
Oder muß ich den Wurmfortsatz vom Hydraulikblock lösen und von dieser Seite aus reparieren?
Hat das schon mal jemand von Euch gemacht und weiß Tipps und Tricks hierzu?
Leider habe ich nicht das Werkstatthandbuch für den 523 für die Hydraulik, eventuell hat jemand eine gescannte Seite zu diesem Teil der Hydraulik und kann mir damit behilflich sein?
Ich danke im Voraus für jeden hilfreichen Tipp!!!

Gruß Markus
 
Hi,
wenn ich das richtig verstehe meinst Du den Regelbolzen für die Regelhydraulik.
Dort ist ein Siemering verbaut , den man von Außen wechselt.
Ich habe den Siemering auch hier liegen und wollte auch schon hier gefragt haben, ob das Hydrauliköl abgelassen werden muss, oder ob es reicht, wenn man schnell ist.
Der Siemering kostet etwas um die 16€ und ist kein Standardsiemering.

Gruß Matthias
 
Nein, ich meine nicht den Regelbolzen für die Regelhydraulik, sondern - in Fahrtrichtung rechts, neben dem Sitz, die Verstellhebel für die Regelhydraulik. Am Ende des Guß-Rohres kommen die beiden Wellen raus, an denen die Hebel für die Heckhydraulik befestigt sind - und genau da ist meiner undicht.
Jetzt ist die Frage:
Genügt es, die Hebel zu demontieren und von außen zu reparieren?
Muß ich dieses Guß-Rohr samt innenliegender Mechanik am Hydraulikblock abflanschen und dann alles darin befindliche zerlegen um von innen abzudichten???
 
Das "Rohr" muss ab. Dazu Sitz demontieren und Blechdeckel aufschrauben. Da muss das Gestänge gelöst werden. Danach kannst du das "Rohr" abflanschen. Hebel alle ganz nach oben oder ganz nach unten! Sonst gibts nachher Probleme! Nach dem Wechsel das selbe retour.

Gibt 2 verschiedene Ausführung der Abdichtung. Bei der früheren Ausführung muss auch noch die Leitung des Rückölfilters ab. Der sitzt auf dem "Rohr". Wirst du sehn wenn dus ab hast.

Ob du Öl ablassen musst kannst du entscheiden, wenn du den Blechdeckel ab hast.

Das "Rohr" heißt übrigens Stellwellenlager. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Gruß Alex
 
Hallo Alex,
vielen Dank für Deine Hilfe!
Ich war zwischenzeitlich beim IHC-Händler um die Ecke und habe mir die benötigten Dichtungen und O-Ringe bestellt. Der Teile-Mann hat mir direkt die Seite aus dem Teilebuch kopiert, sodaß ich weiß, was mich in dem Rohr erwartet. Ein Bekannter in der Werkstatt hat mir noch ein paar Tipps gegeben, was ich beim Auseinanderbauen beachten soll, damit das Zusammenbauen keine Probleme macht und ich mir die Grundeinstellung der Hydraulik sparen kann.
Ich habe die Ausführung ohne Filtergehäuse!

Nächste Woche werden alle Dichtungen da sein und ich werde das Abdichten angehen. Nochmals vielen Dank für die Hilfestellungen!
Gruß Markus
 
Hallo Markus 353,

ich habe genau das gleiche Problem, an der gleichen Stelle.

Du schreibst hier, das sie dir in der Werkstatt ne Zeichnung und Tipp´s gegeben haben wie es in dem Rohr aussieht bzw. aussehen muss.

Könntest du diese Zeichnung mal hier reinsetzen und mir auch ein paar Tipp´s geben ?

Wäre dir dafür sehr dankbar. 

Mfg
 
Hallo.

Ich habe gerade einen Hydraulikblock vom 724 auf der Werkbank, ist der gleiche wie beim 523. An meinem 523 hab ich das auch schon repariert, war auch undicht am Stellwellenlager. Und ich kann dir nur den Tipp geben den Block runter zu nehmen! Das geht wesentlich einfacher als eingebaut amSchlepper. Man kommt wesentlich besser dran, gerade wenn man die Scheiben und Splinte im Block de/montiert. Außerdem muss! man die Stellung der Hebel auf der Welle markieren und hinterher wieder richtig treffen. Das geht im eingebauten Zustand eher schlecht, auf der Werkbank alles easy.

Alternativ kann man den rechten Kotflügel abbauen, dann müsste es genau so gut gehen. 

Sind alles nur Tipps, was man macht muss man selber entscheiden.

Gruß Jürgen
 
Was muss da genau gewechselt werden ? Ich hab nen Ihc 744.

Ist die Undichtigkeit in dem Stellwellenlager ?

Muss ich das "Rohr" auseinander bauen ?

Das heisst, Öl raus.

Hydraulikblock abnehmen.

Deckel aufmachen.

Stellung markieren.

Dichtung wechseln.

Zusammen bauen.

Mfg
 
Hallo.

Wie das beim 744 ist weiß ich nicht, ich kann das nur für den 523 -824 beschreiben. Wenn du Glück hast ist das beim 744 ähnlich oder gleich.

Das Stellwellenrohr ist am Krafthebergehäuse angeflanscht. Darin sin 2 Wellen, eine Hohlwelle und eine dünnere Vollwelle. Die dünnere ist nur mit einem O-Ring zu der Hohlwelle abgedichtet, und das im hinteren Bereich nah dem Krafthebergehäuse. Vorne bei den Hebeln sitz noch ein O-Ring, aber der soll nur vor Staub dichten. Dort hab ich mehrere eingebaut und eine Kunststoffhülse davor gemacht, ähnlich wie an der Kraftheberwelle. Durch die Hülse kann der O-Ring nicht rauswandern. Die Hohlwelle ist zum Stellwellenrohr mit einem Wellendichtring 42x30x7 abgedichtet. Wenn man nur den machen möchte, kann man sich viel Arbeit sparen, dazu muss man nur die Hebel abbauen und man kann den Wellendichtring von außen wechseln. Um den O-Ring innen zu tauschen muss alles auseinander. Das passte bei meinem 523 nicht weil seitlich zu wenig Platz vorhanden ist. Also mussten die Hebel im Inneren glöst werden und die Wellen mit Stellwellenlager seitlich rausgefummelt werden. Die verkannten sich dabei sehr gerne. Damit das besser geht hab ich noch das Regelsteuergerät ausgebaut, dann hat man dort mehr Platz. Vorher viele Bilder machen. Dann ist alles ganz simpel, Wellen auseinander ziehen, alles säubern, Dichtring wechseln und wieder rein. Das reinfummeln ist auch sehr fummelig. Man muss alles noch lose lassen um die Hebel im inneren wieder aufstecken zu können, alles zusammen mit den kleinen 8er Scheiben die gerne runter fallen. Und dann die winzigen Splinte wieder einbauen ohne das einer runterfällt.

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Gruß Jürgen
 
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