633 geht plötzlich aus und springt nicht mehr an

Es ist doch kein Aufwand einen evtl. Schaden an den Stirnrädern auszuschließen.

1.) Zylinder 1 auf IB stellen.

2.) Deckel der ESP abmachen und Markierung kontrollieren.

Dazu bedarf es eines Schraubenziehers und 15 bis 20 Minuten Arbeit, aber man kann einen Schaden am Stirnradtrieb ausschließen oder man hat ihn festgestellt.

Gruß Dieter, der "Linksdreher".
 
Franz844:

Wie soll ich aber die Düse an die Pumpe ran machen?

Kraftstoffleitung abschrauben, Einspritzdüse ausbauen, um 180° drehen und wieder mit der Kraftstoffleitung verbinden.


Ich denke nicht das es an den Düsen liegt da er ohne Starthilfsspray auch nicht anspringt.

Also bei mir waren es die Einspritzdüsen.... 3 neue eingebaut... seit dem springt er ohne weitere Hilfsmittel an.
 
mit gehts nur darum, fest zu stellen, das die Pumpe auch unter Druck fördert.
 
Wir haben heute Kompression geprüft. Alle drei Zylinder haben 30 bar. Denke das es ganz gut ist.

So nun will ich mir die Stirnräder mal ansehen. Habe angefangen den Kühler abzubauen. Die Schrauben an der Wasserpumpe sind richtig bescheiden auf zu bekommen.

Kann mir vielleicht jemand erklären warum da eine fünfer Imbusschraube dabei ist, an der Wasserpumpe?

Die ist bei uns jetzt nämlich rund.

Kann es sein damit ich die Riemenscheibe von der KW runterbekomme, den Vorderachsbock trennen muss?

Mein nächstes Problem ist wie stelle ich bei einem Schaden an den Stirnrädern nach der Reparatur die Steuerzeiten wieder richtig ein. Ich habe leider die Riemenscheibe abgeschraubt ohne eine Markierung zu machen da ich dachte da wäre vielleicht irgenwo eine Nut, naja.

Danke für die anworten

Gruß Franz
 
Hallo

Besorge dir erst ein Werkstatthandbuch bevor du weiter schraubst sonst wird das nichts. Der Vorderachsbock muss ein wenig vorgezogen werden wenn du die Keilriemenscheibe ab haben willst und der ganze Vorderachsbock mus weg wenn du den Stirndeckel abbauen willst. Der Schlepper hat Zollschrauben und zum Lösen der Imbusschraube brauchst du eine   1/4 Zoll Imbussnuß.Die Keilriemenscheibe hat hinten eine Nut wo ein Stift hineingreift von dem Laufring des Kurbelwellensimmerings dieser Stift greift auch in einer Nut vom Kurbelwellenzahnrad vorne, somit ist die genaue Stellung gegeben.

MfG

Alwin
 
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Weiter gehts

Das ist das Rad was die ESP antreibt. An dieser kleinen Scheibe (für was auch immer die da ist?) fehlen Schrauben und eine ist abgebrochen.

Es fehlt auch eine Mutter wo die Pumpe innen befestigt ist.

Jetzt is die Frage wie können sich die Schrauben einfach lösen?

Wir haben die ESP vor ca. 2 Jahren drausen gehabt.

Vielleicht hatte dieses Problem schon mal jemand.

Gruß Franz

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Hallo Männer, wenn man den kleinen Pumpenflansch genauer betrachtet (Tragbild der U-Scheiben ) wird es wohl so sein das von einer früheren Reparatur die 3 Schrauben vom Pumpenflansch nicht richtig fest waren. Grüße vom Paylodoc.
 
Bin der gleichen Meinung wie H H. Da wurde bei der vorhergehenden Reparatur gepfuscht. Wäre die Pumpe fachgerecht eingebaut worden, wäre dieser Schaden nicht aufgetreten. Gruß Dieter, der "Linksdreher".
 
Sieht aus, als hätte man beim einstellen des Förderbeginns, schnell nur eine Schraube angezogen und die beiden anderen dann vergessen? Die Schrauben, die locker waren, wurden herausvibriert, und die eine, die fest war, musste alles halten und ist dann irgenwann abgerissen?

Soweit meine Theorie?

Wie schaut denn der Stirndeckel, aner Innenseite der Stelle aus, der müsste doch dann auch Spuren haben?

Wo sind die beiden Schrauben denn abgeblieben, sind die schon  aufgetaucht?

Sitzt der Flansch locker im Einspritzpumpenzahnrad, oder lässt er sich verdrehen, ist der Flansch über gedreht in ein anderes Langloch?

Baut die abgerissene Schraube raus, macht 3 neue rein, mit den richtigen Scheiben natürlich.

Förderbeginn: 14 Grad vor OT.

Anzugsdrehmomente:

Schrauben für Einspritzpumpenzahnrad:                1. Stufe: 15NM, 2. Stufe: 22-25NM

Mutter auf Einspritzpumpenwelle:                              60-70NM.

Motor, ohne Stirndeckel kurz starten, während ein anderer das ESP Zahnrad beobachtet, obs "eiert". Ein unrund laufendes Zahnrad kann schon den nächsten Schaden, an Stirnradantrieb oder ESP verursachen.

Gruß Schorsch
 
Guten Morgen zusammen,

Danke für die Antworten.

Also die Schrauben sind alle da bis auf eine die ich noch suchen muss.

Wenn ich den Motor drehe dann verdreht sich diese Langlochscheibe ca. 1cm und springt dann wieder zurück in die Stellung wie man sie im Bild sieht.

Diese Scheibe ist allerdings fest. Die kann ich nicht einfach runter nehmen. Ist das gut oder schlecht ?

Soll ich die ESP abbauen bzw. das Stirnrad abbauen. Eigentlich brauch ich das doch nicht abbauen oder?

Noch eine andere Frage. Ich habe beim Ausbauen des Wasserkanals die Ölwannendichtung kaputt gemacht. Jetzt muss die Ölwanne raus.

Kann mir jemand sagen welche Schrauben genau weg müssen. Die unteren sind ja klar, aber von hinten sind auch noch einige wo ich mir nicht ganz sicher bin.

Danke

Gruß Franz
 
Der Pumpenflansch (Scheibe mit 3 Langlöchern) ist die Verbindung zur ESP und wird über Konus, Keil und Sechskantmutter mit Federring gehalten. Die "Scheibe" ist nicht ein Stück mit dem Antriebsrad! Das Zurückspringen der Scheibe ist ok. Ein Tipp von mir, hol Dir jemand der sich auskennt und lass Dir helfen. Liebe Grüße vom Paylodoc.
 
Hallo.

Damit stellt man den Förderbeginn der Einspritzpumpe ein. Das ist eine sensible Sache, weil damit praktisch der Zündzeitpunkt des Motors eingestellt wird. Wie man es richtig macht, steht im Handbuch.

Gruß Jürgen
 
Hallo Zusammen

Es geht wieder weiter mit dem Projekt.

Der Zusammenbau geht los. Ich hab ein Problem mit dem Vorderachsbock. Da wo die Batterie drauf ist da ist nur noch ein Haufen Rost übrig.

Sprich die Batterieplatte ist weggerostet. Kann mir vielleicht jemand ein Bild schicken wo es noch Original zu erkenne ist wie es schön aussieht.

Danke Gruß Franz
 
Bei den alten Pumpen vörderbeginn einstellen ist kein Hexenwerk.

Ventildeckel ab letzen zylinder auf überschneidung bei 3 zylinder 1 auf überschneidung dann genau nochmal eine umdrehung (ist jetzt auf zünd ot) jetz müssten vorne ander Riemenscheibe die makierungen zu sehen sein. Auf 14 Grad hindrehen. Dann pumpe grob so einstellen das der Keil in Drehrichtung über den 1 Leistungsanschluss (1Zylinder) fahren würde.

Pumpe einsetzen kleinen Deckel entfernen da sieht man einr Spitze. Pumpe oben zum motor schwenken bis die Spitzen auf gleicher höhe stehen. Sollte der weg nicht reichen vorne die 3 Schrauben lösen und den Flansch drehen.

Lg
 
Kann mir jemand sagen wie lange die 1/4 Zoll Inbusschraube in der Wasserpumpe ist?

Kommen da 95 mm hin. Ich musste Sie raus bohren drum weiß ich das nicht.

Danke
 
Hallo

Ich hab heute meinen 633 zusammengebaut. Soweit alles gut.

Er springt aber leider einfach nicht an. Er bekommt Diesel, aber er macht keine anstalt das er anspringen mag. Aus dem Auspuff kommt eine schwache Wolke raus.

Allerdings wenn ich ihn mit Startpilot einsprühe dann dreht er hoch und geht dann wieder aus.

Kann es dann an den Steuerzeiten liegen?

Was mir aufgefallen ist das der Diesel beim entlüften der Filter nicht wie gewohnt rausspritzt. Aber die Düsen bekommen was und das sieht auch ganz gut soweit aus.

Die Stauerzeiten hab ich das Vorgabe aus dem Werkstatthandbuch Dieselmotor gemacht und es hat auch alles einwandfrei aufeinander gepasst.

Vielleicht hat da jemand ne Idee.

Danke schon mal

Gruß Franz
 
Hallo

Erst einmal die Dieselzufuhr in Ordnung bringen. Der Diesel muss schon beim Filter kräftig fließen. Dieselleitung am Filtereingang abnehmen und schauen ob das der Diesel richtig läuft, wenn nicht dann ist die Hohlschraube im Tank verdreckt.Dieselfilter erneuern, Tank mindestens über die Hälfte auffüllen und dann entlüften, zuerst die Filter und dann die Hohlschraube oben auf der Einspritzpumpe lösen bis hier der Diesel heraus läuft. Einspritzleitungen an den Düsen lösen und orgeln bis da der Diesel ordenlich ankommt. Leitungen festziehen und starten. Wenn er nun nicht läuft mus der Fehler wo anders liegen.

MfG

Alwin
 
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