633, Ölaustritt zwischen Motor, Flanschplatte und Kupplungsglocke

-IHC633AS-

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66909 Matzenbach
Hallo,

allen zunächst mal ein frohes neues Jahr.

Bei meinem 633 tritt seit Mitte Dezember 2022 plötzlich Öl zwischen Motor, Flanschplatte und Kupplungsglocke aus. Es ist  scharzes Öl, definitiv Motoröl, weil das auch schon etwas abgenommen hat.

In den zurückliegenden 2 Jahren wurde folgendes repariert:

- 2021 Kupplung inklusive Schwungrad und Automat, dabei habe ich auch den Kurbelwellensimmering erneuert. 
           Der Simmering wurde mit einem eigens angefertigten Einpressdorn und einer Presse eingestetzt, damit der ja gerde sitzt und dicht wird.

- 2022 In Januar Motorrevision, neue Büchsen, Kolben und Kurberwellenlagerschalen, Zylinderkopg abgedrückt und neue Froststopfen eingebaut, neue                Düsenmantelrohre und Düsen,Ventile von Ölkohle befreit und Pleulaugen neu ausgebüchst.

            Ölwanne mit neuer Dichtung und neuen Gummikeilen eingebaut!!

War alles absolut dicht bis Mitte Dezember, eigentlich bis zu dem Zeitpunkt als es minus 10 Grad Außentemperatur hatte.

Habe in den zurückliegenden Tagen schon einiges gelesen. Es gibt ja nur 3 Stellen, wo das Öl an der Motorrückseite austreten kann, Gummikeile an der Ölwanne, Kurbelwellensimmering oder Spreizscheibe an der Nockenwelle.

Gibt es eine Möglichkeit bereits vor der Demontage festzustellen, wo das Öl herkommt?

Wenn es die Gummikeile sind, muss ich ja nur die Ölwanne abschrauben und die Gummikeile samt Ölwannendichtung neu machen.

Bei den 2 anderen Leckagestellen muss ja der Traktor komplett gerückt werden.

Mfg.
Edgar
015117674645
 
Moin,

du kannst ja mal den Anlasser raus nehmen.... wenn Öl an der Schwungscheibe ist, ist es der Wedi.

War die KW eingelaufen wo der Wedi lief? Neuer Wedi etwas versetzt?

Hast du die Gummikeile und Ölwadi mit Dichtmasse eingesetzt?

Ich verwende die GK nie, sondern verwende "Black Seal" / Silimate von Weicon.

FRank
 
Hallo Frank,

die Kurbelwelle hatte einen Einlauf sodass ich den  Wellendichtring laut Werkstatthandbuch versetzt habe.

Was ich allerdings nicht gemacht habe ist nochmal separat Dichtmasse auf die Gummikeile.

Die haben sich ohnehin schon schwer genug einsetzen lasse. Ich hatte lediglich Flüssigdichtmasse unmittelbar an der Unterseite des Motorblock aufgetragen, auch im Bereich der Gummikeile, die Ölwannendichtung drauf und ebenfalls Dichtmasse auf die Flanken der Ölwanne.

Zu Sicherheit auch noch beim eindrehen der Schrauben Flüssigsichtmasse auf jede Schraube.

Herzlichen Dank für deinen Hinweis.

Ich werde das jetzt mal überprüfen.

Sollten es tatsächlich die Dichtkeile sein, werde ich keine Neuen mehr verbauen sondern auch die von dir empfohlene Dichtmasse verwenden.

Mfg.
Edgar
015117674645
 
An der Stelle hatte Vadders 633 auch Ölverlust. Der Ölstand war immer schnell auf Min. und blieb dann ohne weiteren Verlust konstant. Also wurde mit Ölstand Min. weiter gefahren. Als der 633 gegen einen 844SA getauscht werden solle kam der Verkäufer um den 633 anzuschauen. Der erste Blick ging direkt unter Motor/Kupplungsgehäuse. Lang ist´s her.
 
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