744 andere reifengrößen zugelassen?

Moin 744toni,

Du solltest mit einem TÜV Prüfer sprechen was er dir unter welchen Voraussetzungen einträgt. Oder Du fährst ohne Eintrag und riskierst Ärger bei der nächsten ÜV Abnahme. Die meissten Prüfer machen daraus "geringe Mängel" und Du bekommst den Stempel, aber nicht alle. Sollte es aber wegen anderer Mängel zur Nachprüfung kommen muss der Schlepper "mängelfrei" sein.

Bei einer Allradmaschine solltest Du dir Gedanken machen wegen des Vortrieb. Evtl vorne auch grösser?

Frank
 
stimmt, werd mal zum tüv gehen was die sagen. allrad hab ich nicht. aber stimmt mit allrad könnte das probleme geben da würdest ständig über die vorderräder schieben und keine traktion finden und die reifen würden sich runter schrubben wie nichts.

beim allrad ist es ja so dass die vorderräder immer ganz minimal mehr weg zurücklegen und so den karren ziehen und spurhaltig machen
 
Hallo.

Da muss der Vorlauf stimmen wenn du Allrad hast. Sollte zwischen 1-5% betragen. Es würde nix passieren wenn du den Allrad nicht einschaltest aber machst dir halt die Reifen kaputt, im schlimmsten Fall kann es auf die Antriebe gehen, wenn du ihn brauchen solltest.

Gruß Tilo

Hast du nen IHC, kommste durch den höchsten Schnee
 
Nabend,

fahre auf meinem 744 hinten 540/65 -34 auf W15 Felge. Eingetragen!

möglich ist auch 460/70 R34 passt dann beides vom Abrollumfang zu 16.9 R34.

520/70 R34 passt auf W15 Felgen. Vom Abrollumfang tut sich nicht viel. An Geschwindigkeit wirste das nicht groß merken.

Ruf bei einem Case A Händler an und sprech mit denen. Die stellen dir in Absprache eine Freigabe für die Dimension aus.

Oder in absprache direkt mit deinem TÜV Prüfer vor Ort, wenn er sich drauf einlässt.

Gruß Sascha
 
IHC - Engelbart:

Moin,

je weniger Vortrieb beim Allrad um so besser. Kostet Kraft und Verschleiss. Am Besten Gleichlauf.

Frank
Wow, woher kommt dieser Weißheit, sorry aber das ist nun aber mal wirklich komplett falsch

Ein vernünftiger Vorlauf liegt zwischen 2 und 4 %
 
Moin,

@RalfG: Jeder hat seine Meinung, ich habe meine, Du deine.... kannst Du deine begründen? Ich schon. Oder ist es eine "gelesene" Meinung? Meine ist aus der Praxis.

Frank
 
Hallo Frank,

ich teile Ralfs Ansicht hinsichtlich der Voreilung. Die Art dieses zu äußern ist eine Frage des Stils.

Vorn muß immer leicht gezogen werden, ansonsten bekommst du ein schwammiges Fahrverhalten.

Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde mir von einem MAN-Allradspezialisten mit 40 jähriger

Erfahrung gesagt.

Gruß

Jörg
 
Nabend zusammen,

also der Vorlauf liegt doch ( auch von mir geschätzt) zwischen 2 und 4%,

da der Schlepper ja mit eingeschaltetem Allrad bei Kurvenfahrt nicht über die Vorderräder schieben soll, oder?

Bei Gleichlauf müsste er in der Kurve dazu neigen geradeaus zu fahren, da sich der äußere Reifen dann zu langsam dreht.

Oder bin ich da falsch informiert?

Gruß Sebastian
 
IHC - Engelbart:

Moin,

@RalfG: Jeder hat seine Meinung, ich habe meine, Du deine.... kannst Du deine begründen? Ich schon. Oder ist es eine "gelesene" Meinung? Meine ist aus der Praxis.

Frank
Reichen knapp 10 Jahre Erfahrung in der Landwirtschaftsreifen Industrie, mit diversen Umrüstungen von Allradmaschinen?

Mir fällt da eine schöne Geschichte ein von einem Fendt 926 mit nahe Null Vorlauf der in der Marsch mit einen Lemken Pflug nicht zurecht kommen konnte, nachdem der Schlepper 620/75R34 auf die Vorderachse gekriegt hat und um die 3 % Vorlauf hatte klappte das auch prima mit dem Pflug
 
Moin,

also der Ford County oder auch der K700 hatte meines Wissens keinerlei schwammiges Fahrverhalten.

Wenn ein Vortrieb von 2-4% fals Ausgleich für Kurvenfahrt reichen soll.....

Schieben darf er natürlich auf keinen Fall, auch nicht, wenn die vordren Reifen abgewetzt sind. Schon dadurch kann der Vortrieb gen 0 gehen.

Das mitd den 540er Reifen, das sind Felgen vom ZF Getriebe, wodurch sich die Spur verändert, mit originalen elgen wird das nicht passen.

Frank
 
IH-Acker:

Nabend zusammen,

also der Vorlauf liegt doch ( auch von mir geschätzt) zwischen 2 und 4%,

da der Schlepper ja mit eingeschaltetem Allrad bei Kurvenfahrt nicht über die Vorderräder schieben soll, oder?

Bei Gleichlauf müsste er in der Kurve dazu neigen geradeaus zu fahren, da sich der äußere Reifen dann zu langsam dreht.

Oder bin ich da falsch informiert?

Gruß Sebastian

Hallo Sebastian.

Bei Nachlauf schiebt der Schlepper über die Vorderachse, da sich die Hinterachse schneller dreht.

Bei Gleichlauf drehen beide Achsen gleich und müsste in der Kurve nicht geradeaus fahren. Die Reifen der Vorderachse drehen doch durch das Sperrdifferential innen und außen gleich.

Gruß Tilo

Hast du nen IHC, kommste durch den höchsten Schnee
 
Moin,

@ RalfG: ich bin seit 26 Jahren im Schlepperbereich tätig, und seit 20 Jahren selbständig. Habe schon viele defekte Getriebe gesehen....und repariert. Möchte nur mal an die C Familie erinnern, die starke Probleme im Bereich des Zapfwellenstrang/ Zwischenrad/ Allradgetriebe hat. Und Plügen in der Marsch sind nicht "normale" Bedingungen. Und ein ausgefülltes Profil wäre auch was....

@ Tilo: Es stimmt schon, dass in der Kurve die Vorderachse einen längeren Weg macht als die HA. Das Sperrdifferential soll nur bei Schlupf ansprechen, und nicht bei geringer Abweichung in der Kurve. Das wäre sonst für die VA eines Frontladerschlepper tödlich.

Vielleicht habt ihr ja Recht, aber ich tendiere immer zu möglichst wenig Vortrieb.

Frank
 
IHC - Engelbart:

Moin,

@ RalfG: ich bin seit 26 Jahren im Schlepperbereich tätig, und seit 20 Jahren selbständig. Habe schon viele defekte Getriebe gesehen....und repariert. Möchte nur mal an die C Familie erinnern, die starke Probleme im Bereich des Zapfwellenstrang/ Zwischenrad/ Allradgetriebe hat. Und Plügen in der Marsch sind nicht "normale" Bedingungen. Und ein ausgefülltes Profil wäre auch was....

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Vielleicht habt ihr ja Recht, aber ich tendiere immer zu möglichst wenig Vortrieb.

Frank

@IHC Engelbart, pflügen in der Marsch ist für Landwirte in der Marsch eine der normalsten Tätigkeiten die es gibt.

Wenn ich deine Ausführungen recht verstehe machst Du für die von Dir beschriebenen „Getriebeschäden“ den Vorlauf der Vorderachse verantwortlich.

Das erscheint mir doch sehr gewagt, aber sei es drum, da kann ja jeder seine Hypothesen vertreten und im WWW verbreiten wie er möchte.

Fakt ist es aber das es für den Landwirt ziemlich blöd wäre für einen Allradantrieb einen saftigen Aufpreis zu zahlen und den durch den Vorteil den eben dieser Allradantrieb bieten soll, durch keinen oder einen sehr geringen Vorlauf der Vorderachse wieder zunichte zu machen

Traktoren mit Allradantrieb die einen Vorlauf der Allradvorderachse, wie Du es beschreibst, nahe Null oder Null haben, sofern diese nicht über 4 gleichgroße Räder verfügen, erbringen keine höhere Zugleistung als Hinterradtraktoren, selbst MB Tracs haben in der Realität eine leichten Vorlauf.

Ganz im Gegenteil wenn eine Allradmaschine die einen Vorlauf von Null oder nahe Null hat in der Front stark ballastiert wird „rutscht“ der Vorlauf sehr schnell in den negativen Bereich und die Vorderachse bremst dann bei eingeschaltetem Allrad den Vortrieb.

CaseIH Maxxums des Typs 5150 mit der Bereifung VA 480/65R24 und HA 600/65R38 sind solche Kandidaten, bloß das bei den noch dazu kommt das die Bereifung der Vorderachse bei leerem Schlepper von der Tragfähigkeit fast schon ausgereizt ist, wenn bei diesen Schleppern noch eine Taube auf die Haube „scheißt“ ist die Vorderachse schon fast überladen.

Denn oben beschrieben und von Dir als Idealzustand beschrieben Zustand eines Allradschlepper mit keinem oder geringen Vorlauf der Vorderachse „durfte“ auch die Fa. Fendt als Fehler erkennen, nach dem Ihnen einige Kunden die Schlepper der zweiten Generation 926 Vario fast wieder vor die Tür gestellt haben. Die haben damals dann die Schlepper der Besitzer die sich massiv über mangelende Zugleistung beschwert haben und mit mit VA 600/65R34 und 710/70R42 ausgerüstet waren sehr sehr kulant die Umrüstung der Vorderachsbereifung auf 620/75R30 bezahlt. Übrigens gerne haben die das nicht gemacht............ Bei der dritten Serie Vario 900 war dann das Übersetzungverhältniss VA/HA geändert.

Ein zu großer Vorlauf äußert sich übrigens meistens in Schäden an der Vorderachse, ein schönes Beispiel sind Deutz Agrotron 260 und dessen Same Derivate, diese Maschinen waren oftmals mit 520/70R38 auf der Vorderachse und 650/85R38 auf der Hinterachse ausgerüstet gewesen, Wenn dort die Vorderreifen abgefahren waren und die Hinterreifen noch so knapp 50 % Restprofil hatte und die Vorderachse neu bereift wurde hatten diese Maschinen einen Vorlauf von über 7 %, das hat dann die Vorderachse meistens nicht lange mitgemacht

Und eines musst Du mir noch erklären IHC – Engelbart, was hat mein Profil oder die Angaben darin mit einer sachlich technischen Diskussion zu tun, würdest Du etwa nicht solche gewagten Thesen vertreten wenn Du gewusst härtest das es hier Leute gibt die sich sehr intensiv mit der Materie beruflich  beschäftigt durften.................?????

Das gibt mir jetzt am meisten zu denken.
 
moin,

fangt doch nicht schon wieder das streiten an wer der schlauere ist und mehr Erfahrung hat, leider sind es immer dieselben die Stunk machen und glauben sich profilieren zu können.

Die letzten Beiträge in diesem Tread laufen doch schon an der Fragestellung vorbei, dem Ersteller ging es nur darum ob andere Reifengrößen auf seinem Schlepper zugelassen sind. Zulassungsrechtliche Vorschriften möchte er gerne wissen. Beantwortet ihm seine Frage und schweift nicht ab in die Voreilung der Allrad-Vorderachse wobei Ihr euch wieder die Köpfe einhaut weil jeder der beste ist und meint noch irgendetwas an Senf dazugeben zu müssen.

Aber zum Glück ist der Großteil der Forumsteilnehmer nicht so wie die beiden die sich hier schon wieder gegenseitig angiften wer die größere berufliche Erfahrung auf diesem Gebiet hat und anderen die Freude an diesem Forum verleidet. 

Ich bin kein Lama und auch kein Reifenhändler, lese nur immer wieder in Betriebsanleitungen, Werkstatthandbüchern und auf den Internetseiten der Reifenhersteller von einem Vorlauf zwischen 1% und 5% bei Schleppern mit ungleichen Rädern. Ford County, K700 oder MB-Trac haben gleich große Räder vorn und hinten und haben deswegen auch keinen Vorlauf auf der Vorderachse

mfG Heiko
 
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