833 Hinterachse undicht

-StephanV-

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Hallo zusammen,

bei meinem 833 AS ist die Hinterachse undicht. Nun habe ich schon gelesen, dass der Hydraulikblock runter muss, um an die Sicherungsschrauben der Steckachse zu kommen. Nun habe ich doch noch ein paar Fragen und hoffe auf eure Hilfe

1. Es reicht doch aus, nur hinten am Differential Öl abzulassen, so dass aus den Achstrichtern nichts mehr raus kommt, oder?

2. Bekomme ich den Hydraulikblock runter ohne die Kabine abzunehmen?

3. Muss der komplette Achstrichter demontiert werden, oder kann ich die Steckachse einzeln ausbauen (beide Sicherungsschrauben im Differentialgehäuse entfernen, vorne die 4 Schrauben des Dichtringhalters mit dem halter entfernen)?

4. Kann mir irgend etwas ins Getriebe fallen, wenn ich den Achsstummel ziehe?

Grüße aus dem Harz

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Hallo Stephan,

ich habe vor kurzem bei meinem 383 diese Reperatur gemacht...

Denke nicht das Du den Hydraulikblock ohne die Kabine abzunehmen

runter nehmen kannst. 

Die Steckachsen kannst Du einzeln aus den Achstrichter raus ziehen.

Gruss Stefan
 
Hallo

Es genügt wenn du die Kabine hinten löst und ein paar Zentimeter anhebst. Getriebeöl genügt nur hinten ablassen. Ich würde es aber komplett wechseln. Die Achse braucht nicht komplett abgebaut werde, einfach alles lösen wie du beschrieben hast und dann mit dem Vorschlaghammer auf die Rückseite vom Radflansch schlagen, gerade normale Schläge, kann ganz schön fest sitzen. Beim rausziehen auf eine dicke Ausgleichsscheibe achten, die kann in dem Achsgehäuse stecken bleiben.

Beide Seiten abdichten

MfG

Alwin
 
Und ins Getriebe kann nichts reinfallen, speziell das zahnrad, was auf der Steckachse sitzt?

Dann sollte ja der Wechsel relativ problemlos sein...
 
Klar fällt das Zahnrad runter aber nur 1-2 cm. Da passiert sonst nix. Und es ist so groß dass du es auf jeden Fall wieder findest.

Gruss
 
Gebt mir nochmal einen Tip:

Wie bekomme ich den Hydrauliksteuerblock hinten runter?

Die leitungen bekomme ich alle gelöst, wenn der Sitz raus ist, da komme ich von innen  ran. Ich will die Kabine drauf lassen, da ich von hinten ja an alle Schrauben komme.Nun ist der Block aber so schwer, dass ich den wohl von Hand nicht raus bekomme, und er ja auch beidseitig 2 passstifte hat.

Und beim Einbau muss ja auch die "Fußdichtung" ohne Beschädigung wieder drunter...
 
Hallo

Anhängebock hinten abschrauben, Block mit einer Stange von hinten lösen und verschieben das der Block auf den Paßstiften liegt. Hinterm Schlepper irgend etwas bauen, eine Holzplatte in der Höhe von der Auflagefläche vom Getriebeblock und dann den Block mit zwei Personen nach hinten ziehen und auf den Paßstiften gleiten lassse,

Beim einbauen genau umgekehrt, hier in den seitlichen Bohrungen der Befestigungsschrauben vom Hydraulikblock Zollschrauben eindrehen, vorher den Kopf von den Schrauben absägen, und genau auf die Höhe von den Paßstiften hineindrehen. Den Block auf diesen Schraubenenden/Paßstifte nach vorne schieben und dann ausrichten. Der Block wird sich aber etwas anheben da er über das Tellerrad gleitet.

Wenn du den Block abgebaut hast unbedingt den Hubkolben abdichten, alle O-Ringe die zwischen den Zusatzsteuergeräten sitzen und wenn am Ende von dem Querrohr für die Bedienhebel der Hydraulik Öl schwitzt dieses auch abdichten

MfG

Alwin
 
Hydraulikblock ist nun runter, ging relativ problemlos ohne die kabine zu kippen oder abzubauen.

helft mir mal: Wie bekomme ich das Kugellager von der Achse runter.

Mich wundert es, dass es ein DIn Lager ist, ein 6213 , ist das korrekt, oder wurde da schonmal dran gebastelt?

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Hab damals die Steckachse aus dem Gehäuse gezogen. Ohne den Lagerdeckel zu lösen. Die Lager sind alles DIN. 

Gruss

Georg
 
Hallo

Mit einem Abzieher oder zerstören/zerschneiden und neu machen. Ich würde das Lager so wieso neu machen.

MfG

Alwin
 
Kugellager sind runter, ging leichter als gedacht.

habe einfach mit Acetylen den lagerring erwärmt und dann gleichzeit mit 2 Schraubzwingen gezogen.

und da die lager eh neu werden, spielt es ja keine Rolle.

Und wie sich gezeigt hat, hat der Vorbesitzer oder die Werkstatt gepfuscht bzw. am falschen Ende gespart, auf der undichten Seite war noch der alte WDR drin, und auf der dichten Seite war bereits ein neuer WDR drin.
 
habe heute alles wieder zusammengebaut,

Filzringe und WDR und kugellager gewechselt

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Kugellager mit selbst gebauten  "Schlaggewicht" aufgezogen. Leichte Schläge, und das Lager war drauf, vorher etwas erwärmt im Backofen

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Dann das ganze in den Achstrichter, natürlich an die Anlaufscheibe gedacht und neue Sicherungsbleche,

Dann in mehreren Durchgängen mit nen Fäustel von außen die Welle reingeschlagen,Welle ist Stück für Stück in Die Lager gepflutscht, hat man an den Sicherungsschrauben gemerkt, die konnte man nach dem Schlagen immer nochmal nachziehen.

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Neue papierdichtung und fertig,

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Morgen dann noch den Hydraulikblock, wird ne ganz schöne Fummelarbeit, da ja die Kabine drauf gebieben ist...
 
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