Achse A-Serie 433 geschlossene Radlager

vier33er

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5 September 2020
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Hallo

Die Achse an meinen 433 war undicht. Um den Wellendichtring zuwechseln der dafür verantwortlich ist muss der Achstrichter demontiert werden. Die Radlager müssen auch abgezogen werden. Dabei ist mit aufgefallen das sich im Achstrichter ein ziemlich starker Ölsumpf bildet. Die Achse ist ja nur wegen den Radlagern an den Ölkreislauf angeschlossen. Ich denke das diese aber eher durch diese Sumpfbildung geschädigt werden. Wenn die Maschine dann dochmal stark geneigt steht und die Achse von Öl gespült wird, nimmt das uurück laufende Öl den Schmutz und Ablagerungen mit durch das Innere Lager.

Mein Gedanke ist nun geschlossene Lager zu verwenden wo Umgebungstechnisch ersteinmal nichts dagegen sprechen dürfte. Gibt es Jemanden der da evtl. schon Erfahrungen gemacht hat. Oder Überseh ich etwas das später zu Problemen führen könnte?

Grüße Jonas
 
Hallo,

normalerweise ist ja kein Dreck in den Achstrichtern, wo sollte der auch herkommen? Wenn du Bedenken hast, dass die Lager Dreck abbekommen könnten, dann musst du ja auch alle anderen Lager im Getriebe auf geschlossene Version umbauen. Also ich würd da keine Experimente eingehen. Denke mal dein 433 hat jetzt 40 Jahre auf dem Buckel. Mach die Achstrichter sauber falls wirklich Dreck drin ist, spendiere ihm neues Öl und er läuft nochmal solange.

Gruss

Georg
 
Hallo Georg

Es ist ein dickflüssigeres, rot-braunes, ÖlWasserPartikel Gemisch welches beim Getriebeölwechsel defintiv nicht heraus laufen kann und auch nie effektiv gespült wird. (Die 44er Reihe hat in den Achsen extra Öl das vom getriebeöl getrennt ist mit einer eigenen Ablaßschraube ich denk mal um so etwas zu vermeiden ist natürlich ein etwas anderes Kaliber). Wie ich schon geschrieben habe find ich es gruselig wenn die maschine mal extrem schräg steht der Achstrichter voll läuft und das ÖL dann mit diesem Schmotter durch das Lager zurück in das Differential läuft. Ich will da natürlich auch nichts neu erfinden oder Probleme suchen.

Ein Argument ist natürlich:

Die alten Lager sind jetzt aufjedenfall verschlissen dürfen sie auch. Sicher würde ich (bei meiner Nutzung) nicht schaffen neue Lager wieder zuverschleißen. Dank dir erstmal für den Denkanstoß man kann ja auch ein paar Euro sparen.

Neues Öl vorallem auch das Getriebeöl zu wechseln und gerade bei wenig Nutzung (Kondenswasser) regelmäßig zu wechseln ist klar.

Grüße

Jonas
 
Hallo

Die Achse ist doch über 2 Schrauben (1/2") am Hinterachszahnrad gesichert. gibt es für diese Schrauben ein Drehmoment. Die Schrauben sind über ein Sicherungsblech gegen losdrehen gesichert sie waren aber Wirklich locker bei mir. Man hatte das Gefühl das man nicht mal ein Schlüssel braucht. Bei einer Schraube war auch der Kopf abgeschert.

Grüße Jonas
 
Hallo

die Halteschrsuben immer erneuern da das nichts unbekanntest ist das die abscheren und dann wandert die Achse nach außen.

ja ein Drehmoment gibt es müsste ich aber nachschauen

mfg Tobi 
 
Super Tobi dank dir.

Hatte ich bis jetzt noch nicht gelesen das die abscheren.

Bist du so freundlich und schreibst mir Mal das Drehmoment.

Sollte man evtl. Schrauben mit einer höheren Güte verwenden?
 
Falls mal jemand nach der Information sucht ich habe jetzt das Werkstatthandbuch und da steht folgendes

"Die Befestigungschrauben der Hinterachszahnräder mit 4-5daNm (kpm) festziehen"

entspricht ca. 39-49 Nm.
 
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