Agriomatic-S

MDHa

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22 August 2010
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Ist das normal, dass Traktoren mit diesem Geriebe eine drehzahlabhängiges, "heulen-jaulen" von sich geben ( Wandler)?

Ist das bei Getrieben in schelchterem Zustand lauter als bei neuerwertigen ?
 
Moin.

Jedes gerade verzahntes Getriebe macht Geräusche. In welchem Ausmaß ist aus der Ferne nicht zu sagen, meine jaulen in der Straßengruppe, sonst nicht. Die Dinger sind 40 Jahre alt. Einen Wandler haben die nicht, sondern eine hydraulisch geschaltete Lamellenkupplung.

Gruß Jürgen
 
Logisch dass das Getriebe Geräusche macht, ich habe es verglichen mit einem ähnlich alten Traktor mit normalen Schaltgetriebe,

dieser jault aber wesentlich weniger bzw leiser, somit habe ich  das jaulen auf die besondere Technik der Agriomatik bezogen.

Ok, das mit der Kupplung wusste ich nicht.

Kannst du mir sagen was an diesem Getriebe das besonders laute jaulen verursacht ?  Liegt das an der Lamellenkupplung oder deren Hydraulik die evtl. verschlissen ist.

Hatte das an dem Traktor neulich mal getestet und hätte jetzt gesagt dass das mehr auf die Drehzahl als auf die Geschwindigkeit( Gang) angkommt.

Das macht er in allen Gängen. Mit der Gruppe bin ich jetzt überfragt, da habe ich nicht drauf geachtet.
 
Hallo.

Wie schon gesagt, ich finde nicht das meine Getriebe zu viel jaulen. Deshalb glaube ich nicht das es spezielles Agriomatik S Jaulen gibt. Ich hab allerdings keinen direkten Vergleich, meine haben alle Agriomatik S.

Es könnten verschlissene Lager im Getriebe sein die solche Geräusche verursachen. Hast du den Ölstand schon geprüft?

Gruß Jürgen
 
Danke mal so weit, das habe ich schon,

Jetzt hatte ich die Tage eine Anzeige gesehen mit einem 624 der das Getriebe besitzt, was mich dabei stutzig gemacht hat war die Geschwindigkeit die

der Verkäufer angegeben hat. 35 km/h ????

So viel ich weiß gab es beim Getriebe eine " S -Version" die etwas schneller liefen aber doch keine 35 ?

Gab es die Version nur beim Standartgetriebe  oder beim Agriom. auch ?
 
Moin.

Ab dem 724 war das 32 Km/h Getriebe serienmäßig. Mein 523 von 65 hat das 20 Km/h Getriebe. Das hat mit den Führerschein Regeln von damals zu tun, wenn mich nicht alles täuscht, war bis 20Km/h führerscheinfrei.

Zwischendurch gab es 20 Km/h, 25 Km/h und 32 Km/h. Und ich glaube die S sind die Schnellen, AS die Schnellen mit Allrad.

Gruß Jürgen
 
Hallo

nein nicht Führerscheinfrei.

Das  galt mit den Geschwindigkeiten für LOF Fahrzeuge und dann Anhänger zulassungsfrei.

Früher waren an den Anhängern 20Km/h Schilder Pflicht. Dann 25Km/h Schilder. Dann durfte man Zugmaschinen bis 32 Km/h vor die 25 Km/h Hänger hängen und heute 40Km/h Maschinen, die aber nur 25 dann fahren dürfen.

Gruß Jürgen
 
S heißt doch, das der Schlepper das Agriomatik S Getriebe hat, also Hydraulische Schnellschaltung. Ohne S haben das normale Schaltgetriebe also 4 Gänge jeweils Hase, Kröte, Rückwärts. Ich glaube ab 1965, Beginn der CM Serie gab es eh nur 20 km/h und erst ab ende der 60er auch 25 bzw. 32 km/h. 
 
Schmied Keitel:

S heißt doch, das der Schlepper das Agriomatik S Getriebe hat, also Hydraulische Schnellschaltung. Ohne S haben das normale Schaltgetriebe also 4 Gänge jeweils Hase, Kröte, Rückwärts. Ich glaube ab 1965, Beginn der CM Serie gab es eh nur 20 km/h und erst ab ende der 60er auch 25 bzw. 32 km/h. 
Hallo,

nein. Ein "S" im Typenschild bedeutet, dass der Schlepper die ABE Ausführung S hat. 

Darin ist ein Geschwindigkeit von 30 km/h mit einer bestimmten Reifenkombination definiert.

Auch ein Agriomatic-S Getriebe hat die Gruppenschaltung (Hase,Kröte,Rückwärts), und diese Getriebe gibt es auch mit 20 km/h.

Wann genau die 25/30 km/h Getriebe aufkamen weiß ich nicht genau, jedoch bestimmt kurz nach Einführung der CM Linie. 

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Moin,

mit der Gruppe hast Du selbstverständlich recht, habe mich nicht klar ausgedrück aber war mir klar das die jeder hat und auch als 20er oder 30er Getreibe gibt. Ich meine das es ein Gesetz gab, welches die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland auf 20km/h für Ackerschlepper begrenzte. Das wurde irgendwann aufgehoben oder verändert, ich weiß es aber nicht mehr genau. Könnte man googeln. Auf jeden Fall gab es dann alle Schlepper von allen Herstellern mit höcheren Geschwindigkeiten. Später wurde dann so um 1990 das Bremslicht für schneller als 20km/h pflicht und musste nachgerüstet werden. Das mit der S Bezeichnung wusste ich nicht, dachte tatsächlich immer, dass dies ein Hinweis auf das s.g. Agriomatic S Getriebe hindeutet. Vielleicht kann ja jemand das noch genauer für uns hier offenbaren! würde mich wirklich genauer interessieren....

Gruß Mark 
 
Schmied Keitel:

Moin,

mit der Gruppe hast Du selbstverständlich recht, habe mich nicht klar ausgedrück aber war mir klar das die jeder hat und auch als 20er oder 30er Getreibe gibt. Ich meine das es ein Gesetz gab, welches die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland auf 20km/h für Ackerschlepper begrenzte. Das wurde irgendwann aufgehoben oder verändert, ich weiß es aber nicht mehr genau. Könnte man googeln. Auf jeden Fall gab es dann alle Schlepper von allen Herstellern mit höcheren Geschwindigkeiten. Später wurde dann so um 1990 das Bremslicht für schneller als 20km/h pflicht und musste nachgerüstet werden. Das mit der S Bezeichnung wusste ich nicht, dachte tatsächlich immer, dass dies ein Hinweis auf das s.g. Agriomatic S Getriebe hindeutet. Vielleicht kann ja jemand das noch genauer für uns hier offenbaren! würde mich wirklich genauer interessieren....

Gruß Mark 

Hallo,
das Bremslicht war schon in den 1970ér Jahren Pflicht!
Jede große CM Serie aus den 1960ér Jahren und den 2 Kammer Leuchten und über 20 km/h hat das viel gesuchte Umschaltrelais, welches den Bremsimpuls auf die Blinklichter hinten schickt.
Woher beziehst du deine Infos?

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Eigentlich war das nur nebensächlich und nicht das Thema, aber wenn Du schon so pingelig bist,dann schon richtig, denn ab 1938 waren Bremslichter pflicht. Ausnahhmen wie bereits schon mehrfach berichtet, wie z.B. unsere Schlepper bis 20km/h. Was ich dann wohl in Erinnerung hatte war nicht 1990 sondern 1988 wo dann genau die kombi Blinker/Bremslicht in gelb nicht mehr bei Neuzulassungen zulässig war. Ab da gab es das rote seperate Bremslicht.

Durch § 53 (3) der StVZO wurde 1938 in Deutschland erstmals „ein oder zwei gelbrote Bremslichter“ für Kraftfahrzeuge vorgeschrieben. Ausnahmen bestanden für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bis 20 km/h sowie Krafträder und Krankenfahrstühle.[1] Die Bauartgenehmigungspflicht für Fahrzeugteile, insbesondere der lichttechnischen Einrichtungen, erfolgte zum 1. Januar 1954.[2] Bei Fahrzeugen mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 1983 waren auch gelbe Bremsleuchten zulässig.[3] Seit 1. Januar 1988 sind Bremsleuchten auch an Motorrädern mit einer bbH von mehr als 50 km/h zwingend vorgeschrieben.[4][5] Die Bremsleuchten müssen mit einem roten Licht nach hinten leuchten. Die Leuchtkraft muss so hell sein, dass sie auch am Tag gesehen werden. Die zwei Bremsleuchten sind bei den meisten Fahrzeugen links und rechts in den Schlussleuchten integriert. Dabei kann die Glühlampe eine eigene Fassung haben, oder mit dem Schlusslicht in einer Zweifadenglühlampe zusammengefasst sein. Die dritte Bremsleuchte befindet sich mittig im Fahrzeugheck und höher als die zwei seitlichen Leuchten. Sie besteht heutzutage meist aus einer LED-Leiste. Bei LKW sind zwei Bremsleuchten meistens Bestandteil der Schlussleuchten. Allerdings können je nach Einsatzzweck und Art des Aufbaus zusätzliche Bremsleuchten angebracht sein.

Gelbe Bremsleuchten waren nur bis Anfang der 1970er Jahre üblich und sind heute nur noch vereinzelt bei Oldtimern und an Straßenbahnen des Typs GT6 zu finden. Dabei wird das Bremslichtsignal auf die Leitung des Blinkers aufgeschaltet und zwar so, dass der Blinker Vorrang hat, d. h. bei einer Bremsung ohne Blinken leuchten beide (alle) Brems-/Blinklichter. Wird gleichzeitig geblinkt, so blinkt das Licht auf der „Blinkseite“, das andere leuchtet weiterhin konstant. Diese Verschaltung ermöglicht es, mit nur zwei einfadigen Glühlampen alle nach hinten abzugebenden Lichtsignale eines Kraftfahrzeugs zu realisieren. Hierzu werden üblicherweise kleine, oft runde Rückleuchten mit nur zwei Kammern verwendet. Ebenfalls bei Oldtimern (z. B. VW Käfer) und vielen US-Fahrzeugen war eine Einkammer-Leuchte mit einer einzigen Zweifadenglühlampe und einer roten Abschlussscheibe üblich. Auch hier kommt die Vorrangschaltung (Blinklicht vor Bremslicht) zum Einsatz. Heutzutage sind vor allem bei größeren LKW Rückleuchten mit mindestens fünf Kammern üblich, etliche Funktionen sind dann doppelt oder mehrfach bestückt.

Besonders in den 1980er-Jahren waren zwei zusätzliche Bremsleuchten hinter der Heckscheibe beliebt, die umgangssprachlich als „Puffleuchten“ (aufgrund der Farbe) oder „Rentnerleuchten“ (in Anspielung auf vermeintliche Reaktionsschwäche älterer Fahrer) bezeichnet wurden. Puffleuchten sieht man heute nur noch sehr vereinzelt in älteren Modellen, sie sind jedoch nach wie vor zulässig.
 
Hallo,

gut das es Wiki gibt...;)

Ich bin da nur drauf eingegangen, weil du geschrieben hast das Bremslicht über 20km/h

erst ab 1990 zur Pflicht wurde und das eben falsch ist.

Die gelben Bremslichter sind seit Januar 1983 nicht mehr zulässig.

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Hallo Mark,

das schließe ich mich dir voll an was die Agriomatik-S betrifft und das war ja das eigentliche Thema.

Also wenn es noch jemanden gibt, der mehr Einzelheiten weiß.... bitte schreiben .

Gruss Markus
 
Moin.

Was wollt ihr denn noch wissen?

Es gab das Getriebe mit Einfach- und Doppelkupplung, mit und ohne Wegezapfwelle, mit und ohne Mähwerksantrieb. 

In der Rückwärtsgruppe ändert sich nicht nur die Fahrtrichtung, sondern leider auch die Übersetzung. Rückwärts sind die Gänge schneller übersetzt. Ist so konstruktionsbedingt, sicher keine Absicht.. Ich finde das störend, weil das echt große Sprünge sind. Frontladerarbeiten sind eigentlich gut im 3. Gang zu machen, leider ist er rückwärts dann schon relativ schnell oder hat relativ wenig Kraft.

Ebenso stört, das der Hebel für die Umschaltung nur rechts sitz. Wenn man die Richtung ändern will und gleichzeitig den Frontlader oder den Heckkraftheber bedienen möchte, muss man sich ganz schön verbiegen um mit der rechten Hand den Hebel zu schalten.

In dem Werbefilm zeigen sie eine junge Frau beim Pressen mit kleiner Presse und Anhänger dahinter. Um eine Verstopfung zu vermeiden hält sie mit der Agriomatik an und fährt dann wieder an.

Wenn ich das mit meinen Schleppern mache, sprich bei höheren Drehzahlen schalte, machen die einen furchtaren Satz. Und das obwohl sie bei niederigen Drehzahlen sanft einkuppeln.

Reicht das erstmal wieder?

Gruß Jürgen
 
Da hab ich gleich noch mal eine Frage! Es wird immer von 12 V und 4 R Gängen geredet. 4 Rückwärts ist ja klar, aber Vorwärts macht da erstmal 20 Gänge, sicher sind es dann wohl nur 12 Übersetzungen und die anderen 8 überschneiden sich durch gleiche Geschwindigkeit. Ich vermute mal folgendenes: In der Hasengruppe die Agriomatic auf langsam ist dann gleich wie in der Schildkrötengruppe die Agriomatic auf schnell?? Und welche Geschwindigkeit haben eben die Vorwärtsgänge in der Rückwärtsgruppe??

Vielleicht hat ja auch jemand eine Gang-Tabelle zur Hand und kann die hier mal posten!

Gruß Mark 
 
Hallo,

wie kommst du auf 20?

Es sind mit Agrimatic S 16 vorwärts und 4 Rückwärtsgänge.

oder zählst du die Wendegänge in der Rückwärtsgruppe mit dazu?

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
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