Schmied Keitel
Bekanntes Mitglied
Moin......
mein 624 den ich gekauft habe, hat laut Vorbesitzer vor gut drei Jahren einen Getriebeschaden gehabt. Das wurde überholt, durch Teilespendung aus einen anderen Getriebe, Da der Schlepper zerlegt war wurde die Kupplung und auch die Agriomatic Lammellen erneuert. Er hat mir die Altteile mit gegeben, da er sie noch liegen hatte. Also gehe ich mal davon aus, das es stimmt. Seit dem ist der Schlepper schätzungsweise nur 50-80 Stunden gefahren, weil er abgemeldet war und nur zum Mistaufladen genutzt wurde. Ich denke das der Vorbesitzer deshalb auch nur in der Rückwärtsgruppe im 1 oder 2 Gang da auf seinem Hof im Stall rum gefahren ist. Ich habe nun festgestellt, das da was im Gertriebe faul ist. Meine vermutung ist, die Agriomatik und zwar trennen wohl die Lammelenparkete nicht, es sind immer zwei Gänge drin, beziehungweise denke ich das beide Lammellen antrieb haben.
Vorweg: Drosseldüse wurde geprüft, war ok. Ansaugsieb wurde geprüft, war sauber, Nebenstromfilter wurde erneuert, Öl wurde gewechselt.
In der Rückwärtsgruppe färht er vorwärts und rückwärts wie er soll. Selle ich den Argriomatikhebel in die Mitte bleibt er auch stehen, aber man merkt das der Motor etwas in die Knie geht und da irgentwie noch reibung ist. Stehen bleibt er wohl weil sich Vorwärts und Rückwärtkräfte gegenseitig aufheben. Schalte ich wieder nach vorn oder hinten fährt er sofort in diese Richtung, also der Antrieb funktioniert gut und hat auch volle kraft, denn am Berg, mit Bremse etc...geht er los oder ich würge ihn sogar ab. Wenn ich beim Rückwärtfahren den Agriohebel ganz nach hinten in die s.g. "Schnellstopstellung" mache, müsste er eigentlich stehen bleiben. macht er aber nicht!
In der Ackergruppe geht erst mal alles wie es soll, da er aber da sowieso immer antrieb hat und das Drehmoment auf grund der Untersetzung hoch ist, kein wunder. Allerdingst funktioniert hier der Schnellstop auch nicht. Nur mit angezogender Handbremse und Fußbremse bekomme ich ihn gerade so zum stehen.
In der Straßengruppe ist es ähnlich. Die Geschwindigkeiten wechseln so wie sie sollen...nach vorne langsam, nach hinten schnell.....Aber man merkt das da Kräfte gegeneinander arbeiten. Im 1. und 2. fällt das n icht auf, aber im 3. und 4. Gang kommt der 624 an seine grenzen. Er quält sich so als hätte man einen ganzen Rübenzug hinter gehängt. Neutral und Schnellstop geht auch nur durch zusätzliches bremsen.
Ich habe die Druckmessung gemäß WHB schon durchgeführt, alles wie es exakt sein soll. Sanfter Druckaufbau auf 8-9 bar im Standgas, bei 2000 Drehzahl 12,5 bar. Beim umschalten in Neutral oder andere Stellung sanfter abfall und innerhalb 4 sekunden wieder voller Druck. Im Schnellstop fällt der druck auf null bar ab. Schade nur, das man nur in der Ackergruppe messen kann. In Hase oder Rückwärts fällt der Druck auf null. Da dies alles stimmt ist mein erster Verdacht, das der Verteilerblock auf der Gruppenschaltwelle eventuell nicht auf die 78mm justiert wurde, eigentlich vom Tisch. Die hydraulische Steuerung scheint also völlig in Ordnung zu sein.
Zweiter Verdacht....eine gebrochene Lammelle....müsste die sich dann nicht verhaken, bzw. dann ist doch so wie ich lese der Antrieb völlig starr blockiert....also ein anhalten durch Bremsen in der Neutral oder Schnellstoppstellung eigentlich unmöglich. Außerdem fährt meiner ja auch noch vorwärts/rückwärts. also können die Lammellen ja noch rutschen.
Dritter Verdacht.......die Schrauber haben aus versehen eventuell eine Lammellenscheibe zu viel eingebaut!?! Und deshalb trennen sie nicht richtig.....ist sowas eventuell möglich, oder würde das grundsätzlich nicht passen?
Ich bin gespannt was ihr noch für Ideen hab........bin über jeden sinnvollen Vorschlag dankbar!
Ich denke das ich zumindes den Getriebedeckel / Schaltkulisse vorne abnehmen muss um mir die Agriomatic mal anzugucken.
mein 624 den ich gekauft habe, hat laut Vorbesitzer vor gut drei Jahren einen Getriebeschaden gehabt. Das wurde überholt, durch Teilespendung aus einen anderen Getriebe, Da der Schlepper zerlegt war wurde die Kupplung und auch die Agriomatic Lammellen erneuert. Er hat mir die Altteile mit gegeben, da er sie noch liegen hatte. Also gehe ich mal davon aus, das es stimmt. Seit dem ist der Schlepper schätzungsweise nur 50-80 Stunden gefahren, weil er abgemeldet war und nur zum Mistaufladen genutzt wurde. Ich denke das der Vorbesitzer deshalb auch nur in der Rückwärtsgruppe im 1 oder 2 Gang da auf seinem Hof im Stall rum gefahren ist. Ich habe nun festgestellt, das da was im Gertriebe faul ist. Meine vermutung ist, die Agriomatik und zwar trennen wohl die Lammelenparkete nicht, es sind immer zwei Gänge drin, beziehungweise denke ich das beide Lammellen antrieb haben.
Vorweg: Drosseldüse wurde geprüft, war ok. Ansaugsieb wurde geprüft, war sauber, Nebenstromfilter wurde erneuert, Öl wurde gewechselt.
In der Rückwärtsgruppe färht er vorwärts und rückwärts wie er soll. Selle ich den Argriomatikhebel in die Mitte bleibt er auch stehen, aber man merkt das der Motor etwas in die Knie geht und da irgentwie noch reibung ist. Stehen bleibt er wohl weil sich Vorwärts und Rückwärtkräfte gegenseitig aufheben. Schalte ich wieder nach vorn oder hinten fährt er sofort in diese Richtung, also der Antrieb funktioniert gut und hat auch volle kraft, denn am Berg, mit Bremse etc...geht er los oder ich würge ihn sogar ab. Wenn ich beim Rückwärtfahren den Agriohebel ganz nach hinten in die s.g. "Schnellstopstellung" mache, müsste er eigentlich stehen bleiben. macht er aber nicht!
In der Ackergruppe geht erst mal alles wie es soll, da er aber da sowieso immer antrieb hat und das Drehmoment auf grund der Untersetzung hoch ist, kein wunder. Allerdingst funktioniert hier der Schnellstop auch nicht. Nur mit angezogender Handbremse und Fußbremse bekomme ich ihn gerade so zum stehen.
In der Straßengruppe ist es ähnlich. Die Geschwindigkeiten wechseln so wie sie sollen...nach vorne langsam, nach hinten schnell.....Aber man merkt das da Kräfte gegeneinander arbeiten. Im 1. und 2. fällt das n icht auf, aber im 3. und 4. Gang kommt der 624 an seine grenzen. Er quält sich so als hätte man einen ganzen Rübenzug hinter gehängt. Neutral und Schnellstop geht auch nur durch zusätzliches bremsen.
Ich habe die Druckmessung gemäß WHB schon durchgeführt, alles wie es exakt sein soll. Sanfter Druckaufbau auf 8-9 bar im Standgas, bei 2000 Drehzahl 12,5 bar. Beim umschalten in Neutral oder andere Stellung sanfter abfall und innerhalb 4 sekunden wieder voller Druck. Im Schnellstop fällt der druck auf null bar ab. Schade nur, das man nur in der Ackergruppe messen kann. In Hase oder Rückwärts fällt der Druck auf null. Da dies alles stimmt ist mein erster Verdacht, das der Verteilerblock auf der Gruppenschaltwelle eventuell nicht auf die 78mm justiert wurde, eigentlich vom Tisch. Die hydraulische Steuerung scheint also völlig in Ordnung zu sein.
Zweiter Verdacht....eine gebrochene Lammelle....müsste die sich dann nicht verhaken, bzw. dann ist doch so wie ich lese der Antrieb völlig starr blockiert....also ein anhalten durch Bremsen in der Neutral oder Schnellstoppstellung eigentlich unmöglich. Außerdem fährt meiner ja auch noch vorwärts/rückwärts. also können die Lammellen ja noch rutschen.
Dritter Verdacht.......die Schrauber haben aus versehen eventuell eine Lammellenscheibe zu viel eingebaut!?! Und deshalb trennen sie nicht richtig.....ist sowas eventuell möglich, oder würde das grundsätzlich nicht passen?
Ich bin gespannt was ihr noch für Ideen hab........bin über jeden sinnvollen Vorschlag dankbar!
Ich denke das ich zumindes den Getriebedeckel / Schaltkulisse vorne abnehmen muss um mir die Agriomatic mal anzugucken.
