Ich bin gestern da gewesen, die Agritechnica müsste eigentlich unter dem Motto stehen „Größer, schwerer, elektronischer“
Richtig Innovationen gibt es keine, vielleicht kann man das Biogas Konzept von Valtra und das Wasserstoffkonzept von NH als Innovation sehen.
Wenn ich mir das so ansehe, fehlt der Landtechnik ganz nötig neue Impulse. Mit der Leistungsexplosion bei den Traktoren geht auch eine Gewichtsexplosion ein her.
Die neue 900er Baureihe von Claas soll angeblich bis zu 13to leer wiegen! Und die anderen Hersteller sind nicht besser.
Mähdrescher die bei vollen Korntank eine Achslast vorne vonmehr als 25 to haben? Ich denke da ist es völlig egal ob diese Lasten über einen Raupenlaufwerk oder einen Reifen abgestützt werden. Das ist für einen nachhaltigen Ackerbau einfach zu viel
Für die IH Freunde gibt es in der Halle mit den „Meilensteinender Landtechnik“ eine IH AF 1460 Mähdrescher im ordentlichen Zustand zu sehen.
Im Bereich der Elektronik ist das Master/Slave Konzept vonFendt für mich das High Light, wer braucht so was?
Die Elektronik hält mittlerweile überall Einzug, die Frage die sich mir stellt ist nur wer setzt solche Elektronikmonster im Falle einesSchadens wieder instand? Und was kostet die Instandsetzung?
Und wer braucht und wer nutzt diese Vielzahl der Möglichkeiten und oder drischt man einen Zentner mehr Weizen nur weil der Traktor der den Weizen bestellte über viel Elektronik verfügte?
Sinnvolle Systeme gibt es im Bereich der Elektronik aber auch, Parallel Fahr Systeme werden immer preiswerter und ich denke das ist gut so.
Aber was soll, den Zug in die Richtung „Größer, schwerer, elektronischer“ wird keiner anhalten können.
Schön ist es trotdem gewesen bloß ziemlich voll für einen "Exclusiv Tag"
Viiele Grüße