und wenn ein 633 im ebenen trockenen Gelände (Stoppelland, mind. 40 Punkte) mit 2 vollen 5,7 t-2 Achs-Kippern klarkommt, sollte der 353 mit einem auch klarkommen.
Ist der Boden allerdings schmierig (Marsch, 50 Punkte) ist für nen 633 schon ein mit Futterrüben rund voll beladener 5,7 t-2 Achs-Kipper (Realgewicht 6,5 t) fast zu viel des guten...
Kann mich noch gut dran erinnern als wir damals vor 20 Jahren vom Acker auf den begrasten Schotterweg wollten (glücklicherweise kaum ne Furche dazwischen aber trotzdem 20 cm höher):
3 Schnellgang rein, Differenzialsperre zu, Handgas auf 1600 U/min und dann sachte die Kupplung kommen lassen und so schnell nicht wieder treten - wenn der Schlepper mit den Hinterrädern an den Weg kam ging einmal flott das Näschen nen Meter hoch - ein Zeichen dafür nun mal kurz die Sperre zu lösen um dem Schlepper dass einschwenken auf den Weg zu ermöglichen. Dann sofort wieder Sperre rein und den Hänger endgültig auf den Weg gezogen.
So wie‘s zurzeit regnet, würd‘s dies Jahr genau so werden... Sch...e!
Boah, was hat man damals den Schlepper und die Kipper gequält. Aber was wollte man machen, wenn "nur" 52 PS ohne Allrad zur Verfügung stehen? Gas, Augen zu und durch...
In solchen Momenten merkt man was geht und was nicht.
P.S. Der 633 und alle Hänger von damals haben solche Aktionen immer wieder überstanden und sind noch in Betrieb....
Beste Grüße von der Weser
633fritz