Anhängergewicht IHC 533 ???

zoecki-IHC 533

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16 Juli 2009
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63869 Heigenbrücken
Hallo liebe IHC-Freunde,

hab mal wieder eine ziemlich blöde Frage...Sorry.

Hab von einem Kumpel letzte Woche einen alten Einachsanhänger übernommen. An dem Karren waren alle Reifen defekt, welche ich gleich tauschte. Nach dem montieren der Räder merkte ich allerdings, dass der Anhänger gar nicht mehr über eigene Bremsen verfügt, sondern sich die Deichel vorne nur noch ca. 40-50 cm ohne Bremswirkung hin- und herschieben lässt. Da der Hänger ein ziemlich hohes Eigengewicht hat, (schätze mal so 500 kg ???) was würdet Ihr mir raten max. zu laden ? Will mit dem Hänger nur Buchenmeterholz transportieren benutzen und muss rd. 17% (Teerstraße) den Berg ab. Hier mal Bilder vom Gespann....

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Es gibt zwar immer wieder riesig beladene Einachsanhänger im Forum, gehe jedoch davon aus, dass deren Bremse funktioniert. Mir reicht ja bereits, wenn ich bis leicht über die Bordwand laden kann, dann sollte ich ja bereits 2-3 Ster von den 10 die ich im Jahr heitze, auf dem Hänger haben.

Was meint Ihr ? Will nur nicht mit der Fuhre irgendwo unkontrolliert den Berg "runterkullern"...

Vielen Dank schon jetzt für Euere wertvollen Erfahrungswerte.

Grüße an alle von Zöcki
 
Hallo,

also 17% sind schon heftig, ich würde auch versuchen, die bremse, falls vorhanden, funktionstüchtig zu machen.
Wenn das allerdings aus irgentwelchen gründen nicht möglich ist, auf jeden fall erstmal das bremsverhalten mit nicht gerade randvollem hänger vorsichtig testen, dann wirst du schon feststellen, ob und mit wie viel gewicht du gesund unten ankommst.
Ich hab zwar auch einen 533, da ich aber bis jetzt noch keine hänger über 700kg ohne bremse gefahren bin, kann ich dir leider keine erfahrungswerte nennen.
MfG Thomas/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
hi ,17%gefälle is nicht wenig
durch dein frontgewicht hast auch weniger auf der hinterachse !
eine garantie wird dir hier niemand geben ,wieviel du laden
darfst wenn deine bremse nicht funktioniert .
und eine probe kann beim ersten mal schon in die hose gehen.

setz eine funktionstüchtige achse drunter !
gruss karl
 
Hi,
würde Dir auch raten die Bremse zu machen.
Allerdings ist es so, dass der beladene Hänger ohne Bremse maximal so schwer sein darf, wie das Leergewicht des Zugfahrzeugs (bis 30 km/h). Und das auch nur bis 3t zGG (plus zulässige Stützlast der Zugmaschine), darüber ist eine Bremse Pflicht.
Das sind die gesetzlichen Vorgaben.

Gruß westi

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
 
Hi zusammen,

habe mal Bilder der Achse und Deichsel gemacht:
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Eigentlich ist ja alles da um die Bremse wieder zu betreiben. Nur entsprechende Stahlseile müssten von der Achse zur Deichsel geführt und angeschlossen werden, oder ? Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, die Auflaufdeichsel festzuschweißen und einfach eine manuelle Bremse einzubauen.... Was würdet Ihr in diesem Fall empfehlen ?

Vielen Dank bereits jetzt für Euere Rückantworten.

Schöne Feiertage wünscht Zöcki
 
Hallo Zöcki,

ich komm auch aus dem Spessart, und hab nen nichtgebremsten Rückewagen, mit dem ich locker 2-3Ster grüne Buchenscheite mit 383 fahre. Ich denke das kannst Du mit dem Wagen auch, Du musst ja die 17% nicht mit dem größten Gang fahren, sondern fährst halt mit dem 5. oder 6. runter.....
Gruß,
Manni
 
Hallo,
ich habe auch ein Anhänger(umgebauter Ladewagen) mit Umsteckbremse an meinem 423er fahre auch meistens ohne da es trotz Schwarzwald relativ eben ist obwohl ich auch dann 3-4 Ster Holz drauf habe.Mußt halt immer gute Achslast haben auf dem Schlepper.
Stecke die Bremse aber schon ein brauche sie aber nicht wirklich.
Habe den Hänger auch ohne funktionierenten Bremsen gekriegt.
Hab gedacht die Bremsen brauche ich nicht,habe aber dann mal weiter weg Holz geholt bin ein Schotterweg runter gefahren und der Schlepper hat den Hänger fast nicht gehalten da war mir klar die Bremse wird gerichtet.
Aber mußt selber wissen ob du sie brauchst.Aber sicher ist sicher.
Gruß Ralf
 
Hallo, denke bei der Höhe der Seitenteile und der Größe des Hängers kommt der
bei voller Beladung bei frischen 2 RM Buchenholz auf ca. 1.200 kg Gewicht
+ Eigengewicht des Hängers. Das ist nicht wirklich viel. Selbst Rückewagen mit
Ladekran sind bei 4to Gesamtgewicht meist serienmäßig ohne Bremse.
Aber 17% geteert bergab ist selbst für einen Wirtschafts- oder Forstweg extrem steil.
Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, aber Bremse wäre schon gut.
Gruß vom Berg! - Klaus
 
Bis vor zwei Jahren hatte ich auch einen 533, ebenfalls mit Frontgewicht nachgerüstet.
Damit habe ich regelmäßig einen Wasserwagen mit schlappen 1.000 ltr. Fassungsvermögen z.B. auf Hangwiesen gefahren.
Und war mehrmals sehr überrascht, wie heftig ungebremste 1.200-1.300 kg an so einem leichten Schlepper schieben können. Vor allem seitlich, schräg zum Hang....

Wenn Du 3-4 Stapelraummeter Buche auf Deinen vielleicht 500 kg schweren Hänger packst, hast Du nicht viel weniger als das Eigengewicht von Deinem Schleppers am Hacken.
Das wäre mir ohne Bremse am Hänger im bergigen Gelände entschieden zu gefährlich!!

Ich habe einen schweren Kipper, den ich (inzwischen) mit einem 844 AS ziehe, der hat riesige Bremsen (ist ein abgesägter 7,5-Tonner-LKW), und auch nur eine Umsteckbremse.
Bei umsichtiger Fahrweise ist das alles kein Problem, aber ich frage mich öfter, was denn wäre, wenn mir ein Kind vor den Trecker spränge...
Da ist eine Auflaufbremse schon sicherer.
Und wenn Du eh schon ein Teil der Aufllauf-Mechanik in der Deichsel hast, würde ich an Deiner Stelle lieber Nägel mit Köpfen machen....
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Für mich ist nun klar: Die Bremse wird gerichtet.

Leider ist mir nicht ganz klar, was eine Umsteckbremse ist.

Wollte die Fuhre so sichern:

Einen Handbremshebel an die Zugdeichsel schweißen und mit einen Stahlseil verbinden, nachdem ich die Deichsel habe fest habe schweißen lassen. Bei bevorstehender Bergfahrt würde ich vom Trecker steigen und die Bremse manuell fest- anziehen.

WIe würdet Ihr bei den vorhandenen Bauteilen vorgehen ?

Liebe Grüße von Zöcki
 
hallo zöcki,
in meiner fotog siehst du einen kipper mit
umsteckbremse .
bei ladewagen findest diese auch !
eine umsteckbremse steckt sowohl am hänger alls auch
am zugfahrzeug .
links die deisel eines brückenwagens (hier ziehst du
die bremse zu dir ,falls die auflaufbremse nicht mehr
reicht . zum lösen muss man absteigen.)

gute entscheidung ,dann kannst auch ein stützrad montieren .
gruss karl
 
Gebe mal in Google den Suchbegriff "Sibrazug Bremse" ein, da findest Du jede Menge, auch Bezugsquellen für den Sibrazug nebst Halterungen (eine am Hänger, um das Teil als Feststellbremse zu nutzen, eine weitere innen am Kotflügel Deines Schleppers, um das Ding bei der fahrt zu nutzen.

Aber ehrlich, für DEN Aufwand hast Du Deinen Hänger - da entsprechende Deichsel vorhanden - auch mit einer wieder funktionierenden Auflaufbremse ausgerüstet.
Und die ist bei plötzlich nötigen Bremsmanövern nun mal sicherer.

Stedll‘ Dir vor, Du fährst jemand an, weil Du nicht schnell genug bremsen konntest, da schläft es sich mit Sibra-Bremse dann nicht mehr so gut....

Wäre vielleicht auch nich‘ schlecht, vorher mal eine Trommel runter zu machen, um sich die von innen anzuschauen, wg. Zustand der Bremsbelege etc.
 
Hallo Zöcki,

auf jedenfall die Bremse in Ordnung bringen. Bin vor zwei Wochen noch mit einem nur wenig geladenen Ladewagen auf nem nicht sonderlich steilen Gefällestück abgeschmiert. Das ist gar nicht lustig!

Gruß,

Chris
 
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