Jochen4
Bekanntes Mitglied
Wollte auch mal von unserem "Anbaugerät" berichten: dem Bauwagen. Ein etwas zu kurz gekommenes Thema, aber ich denke Ihr alle macht auch mal Pause bei den Waldarbeiten.
Wir sind eine Familie (3 Brüder im Alter von 39 - 50), die für die Holzscheit-Zentralheizung der Mutter jedes Jahr im Winter 40 bis 60m³ Holz schlagen, spalten (mit 13t Zapfwellenspalter von BGU) und dann auf 30cm Scheite sägen (mit 704 Z Proficut von BGU). Bis letztes Jahr war unser Vater noch mit dabei, der aber im November leider verstarb. Die Wälder, in denen wir uns "rumtreiben" sind alle private Bauernwälder und liegen in einem Umkreis von max. 12km.
Unsere Schlepper sind alle rot: 844XL, 644, D-324
Pause machen wir immer in einem Bauwagen. Er wurde von einer Tiefbaufirma ausgemustert und von uns aufbereitet. Anfangs nutzten wir ihn noch unaufbereitet, aber als er eines Tages sehr demoliert aufgefunden wurde, haben wir ihn restauriert. Merkwürdiger Weise wurde er in einem echt weit abgelegen Wald so arg zugerichtet. Nie hätten wir gedacht, dass dort überhaupt jemand verkehren würde. Die Tür wurde versucht aufzubrechen und ALLE Wände beschmiert mit Pimmeln, Hakenkreuzen und HSV-Schriftzügen.
Nun steht er aber wieder gut da und trägt seinen Beitrag dazu bei, dass wir gern im Wald arbeiten, denn wenn die Pause schön ist, ist auch das Arbeiten schön. Angefangen sind wir traditionell mit einem Lagerfeuer, was aber immer die unangenehme Nebenwirkung hat, dass es von vorne sehr heiß und von hinten im Nacken (durch den Wind) sehr kalt ist. Und bei uns im Norden haben wir natürlich oft eine steife Brise. Auch das Sitzen war oft unbequem.
Der Bauwagen hat eine komplett neue Beleuchtungsanlage, neue Tür, neue Räder und neue Farbe. Da er auch innen mit einer elektrischen Anlage ausgestattet ist (Licht, Steckdosen), haben wir immer einen Generator mitgehabt, um einen 2kW Heizlüfter zu betreiben. Jetzt hat der Bauwagen eine normale,130€ teure, 8kW China Standheizung (12V, Diesel), die von einer 12V Batterie betrieben wird. Wahlweise kann man die Heizung auch ohne die Batterie betreiben, durch simples Verbinden des Anhänger-Steckers mit einem Fahrzeug (Schlepper oder PKW). Auf diese Art und Weise wird auch die Batterie wieder geladen. Der mitgelieferte 10l. Tank passte nicht unter die Sitzbank und wurde durch einen 5l. Kanister ersetzt (reicht für 10 Std. Volllast Betrieb) , in dem vorher Scheibenreiniger drin war. Da der Bauwagen-Fußboden für den Einbau der Standheizung zu dick war, habe ich sie auf einen Sockel gestellt, was den Vorteil hat, dass die Spritleitung innerhalb des Bauwagens verbleiben konnte und nicht (wie vorgesehen) nach außen verlegt werden musste.

Der Sockel, gefertigt aus einer Dachlatte:

So sieht‘s unter der Sitzbank aus:

Die Bedienungseinheit. Hier können durch die LEDs auch Fehlercodes angezeigt werden:

Der ganze Einbau ist unter der Sitzbank verschwunden:

Hier nur noch ein Bild von der anderen Seite des Bauwagens:

Wir sind eine Familie (3 Brüder im Alter von 39 - 50), die für die Holzscheit-Zentralheizung der Mutter jedes Jahr im Winter 40 bis 60m³ Holz schlagen, spalten (mit 13t Zapfwellenspalter von BGU) und dann auf 30cm Scheite sägen (mit 704 Z Proficut von BGU). Bis letztes Jahr war unser Vater noch mit dabei, der aber im November leider verstarb. Die Wälder, in denen wir uns "rumtreiben" sind alle private Bauernwälder und liegen in einem Umkreis von max. 12km.
Unsere Schlepper sind alle rot: 844XL, 644, D-324
Pause machen wir immer in einem Bauwagen. Er wurde von einer Tiefbaufirma ausgemustert und von uns aufbereitet. Anfangs nutzten wir ihn noch unaufbereitet, aber als er eines Tages sehr demoliert aufgefunden wurde, haben wir ihn restauriert. Merkwürdiger Weise wurde er in einem echt weit abgelegen Wald so arg zugerichtet. Nie hätten wir gedacht, dass dort überhaupt jemand verkehren würde. Die Tür wurde versucht aufzubrechen und ALLE Wände beschmiert mit Pimmeln, Hakenkreuzen und HSV-Schriftzügen.
Nun steht er aber wieder gut da und trägt seinen Beitrag dazu bei, dass wir gern im Wald arbeiten, denn wenn die Pause schön ist, ist auch das Arbeiten schön. Angefangen sind wir traditionell mit einem Lagerfeuer, was aber immer die unangenehme Nebenwirkung hat, dass es von vorne sehr heiß und von hinten im Nacken (durch den Wind) sehr kalt ist. Und bei uns im Norden haben wir natürlich oft eine steife Brise. Auch das Sitzen war oft unbequem.
Der Bauwagen hat eine komplett neue Beleuchtungsanlage, neue Tür, neue Räder und neue Farbe. Da er auch innen mit einer elektrischen Anlage ausgestattet ist (Licht, Steckdosen), haben wir immer einen Generator mitgehabt, um einen 2kW Heizlüfter zu betreiben. Jetzt hat der Bauwagen eine normale,130€ teure, 8kW China Standheizung (12V, Diesel), die von einer 12V Batterie betrieben wird. Wahlweise kann man die Heizung auch ohne die Batterie betreiben, durch simples Verbinden des Anhänger-Steckers mit einem Fahrzeug (Schlepper oder PKW). Auf diese Art und Weise wird auch die Batterie wieder geladen. Der mitgelieferte 10l. Tank passte nicht unter die Sitzbank und wurde durch einen 5l. Kanister ersetzt (reicht für 10 Std. Volllast Betrieb) , in dem vorher Scheibenreiniger drin war. Da der Bauwagen-Fußboden für den Einbau der Standheizung zu dick war, habe ich sie auf einen Sockel gestellt, was den Vorteil hat, dass die Spritleitung innerhalb des Bauwagens verbleiben konnte und nicht (wie vorgesehen) nach außen verlegt werden musste.
Der Sockel, gefertigt aus einer Dachlatte:
So sieht‘s unter der Sitzbank aus:
Die Bedienungseinheit. Hier können durch die LEDs auch Fehlercodes angezeigt werden:
Der ganze Einbau ist unter der Sitzbank verschwunden:
Hier nur noch ein Bild von der anderen Seite des Bauwagens: