Bedienungsanleitung DDR Bügelsäge

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Moin Leute, hat jemand von Euch eine Kopie, der Bedienungsanleitung, der DDR Bügelsäge?

VEB

Bergbau und Hüttenkombinat "Albert Funk"

Freiberg

Rationalisierungsbetrieb BT Sägenbau

9201 Bieberstein-Burkersdorf Kreis Freiberg

Maschinenbügelsäge

Typ Sg B 160 MR

...oder hat jemand eine Idee, wer mir weiterhelfen kann?

Grüße

Peter
 
Hallo,

ich habe auch eine DDR-Bügelsäge und keine Bedienungsanleitung. Allerdings ist sie nicht kompliziert und damit selbsterklärend.

Sie hat nur einen Ein-/Ausschalter, der (Aus) auch betätigt wird wenn das Werkstück durchgesägt ist.

Weiterhin einen Fußhebel, mit dem man die Bügelsäge in der oberen Position arretieren oder freigeben kann. Dann noch ein Gewicht, damit man den Druck einstellen kann. Das Sägeblatt nutzt man aus, indem man ggf. den Klemmblock verschiebt.

Dann ist es bei meiner Säge auch schon ausgereizt.

Bessere Sägen haben manchmal noch eine Verstellung des Hubweges.

Im Netz habe ich Fotos gefunden, ist eine alte Maschine.

Im Prinzip habe ich die oben beschrieben Punkte teilweise finden können.

Beschreibe Dein Problem oder stelle eine gezielte Frage.

Stelle bitte selbst Fotos hier ein, damit man die richtige Säge sieht.

Gruß
Schanks
 
Moin Leute, moin Schanks,

ihr seid ja schneller als die Preußen schießen!

Bislang habe ich nur 1x in meinem Leben, vor Jahren, mit einer Bügelsäge, gearbeite....und da war nur Knopf drücken angesagt.

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Gibt es eine Grundeinstellung?

Ich möchte mit der Säge, Stahlprofile ( Doppel-T-Träger, Hohlprofile usw. ) und Flacheisen sägen.

Für ordentliche Schnitte, ist der Winkelschleifer, bedingt geeignet.

Viele Grüße

Peter

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Hallo Peter,

schönes altes Teil, gefällt mir. Ist mit meiner Säge nicht vergleichbar. Du hast eindeutig das bessere Teil.

Kann jetzt nur grobe Angaben machen (etwas raten) ohne direkt dabei zu sein.

Du siehst die Rasten im Bett. Da kann der Gegenblock, der unter der Maschine liegt eingerastet werden um das Werkstück einzuspannen. Je nach Materialstärke musst Du das Werkstück zwischen den Hub der Säge bekommen. Bei schmalen Teilen kannst Du mit dieser Verstellung das Sägeblatt mal vorne oder hinten benutzen und so das Blatt gut nutzen.

Der Elektrokasten hat hinten wohl den Einschalter und oben die Auslösung bei Durchschnitt. Roter Konpf ist Notaus.

Das Stellrad hinten ist entweder für den Hub oder eine Tiefenbegrenzung, müsste man ausprobieren.

Dann ist da noch ein Kasten für Kühlmittel dran.

Mit dem schwarzen Knopf kann man vielleicht die Kühlmittelförderung einstellen (geraten).

Mit dem Hebel über der Kühlmittelbox kqann man vermutlich die Säge oben arretieren und freigeben.

Du hast Recht, die hat ein paar Features mehr als meine, aber die Funktionen zu ermitteln dürfte nicht schwierig sein. Ist kein Hexenwerk.

Eine Druckverstellung für mehr Sägefortschritt konnte ich erst mal nicht erkennen oder es ist das hintere Stellrad.

Probier das mal aus und berichte.

Kann die Anschlagplatte für das Werkstück, die jetzt oben auf dem Bett zu sehen ist (senkrechtes Widerlager) nur mittels den Befestigungsschrauben verstellt werden oder vielleicht mittels dem hinteren Stellrad? Müsste man probieren.

Wie man Schrägschnitte macht, ist für mich jetzt erst mal nicht ersichtlich.

Vielleicht kannst Du damit noch was anfangen:

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Gruß
Schanks
 
Vielen Dank für die Rückmeldung!

Probieren geht über studieren!

Nur soll die Maschine auch lange laufen! 

...und manchmal, gibt es auch bei einfachen Maschinen, Dinge auf die man achten muss, auf die man so garnicht kommt.

Ich habe in der Anzeige VEB gelesen und habe mir gesagt, da kannste nicht viel falsch machen.

z:B. Die Anhänger aus der DDR waren / sind super!

Sehr robust und einfach im Unterhalt usw.
 
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