Ein Heckgewicht entlastet definitiv die Vorderachse, und dies geht natürlich zu Lasten der Hinterachse.
Sehr wichtig ist aber auch die Frage, wie weit die Last auf der Frontlader nach vorne wandert.
Ich hatte mal einen länglichen 1.000-Liter-Plastiktank auf den Zinken der Palettengabel des Frontladers mit Spanngurten festgezurrt.
Ab ca. 700 Liter Wasserfüllung schaffte es meine nachgerüstete Hydraulische Gerätebetätigung (HG) mit nur einen Zylinder nicht mehr, und ab ca. 850 Liter (HG durch Spanngurt tot gelegt) war der Schlepper kaum noch zu fahren.
Das lag vor allem daran, dass die Last sehr weit nach vorne kam und somit über einen sehr langen Hebel einwirkte.
Eigentlich sind 850 kg für einen 3er Lader an einem 844 AS kein Thema.... wenn die z.B. als Big Bag an der Augen der Schwinge hängen!
Ich habe Zweifel, ob zuerst die Radlager der Vorderachse nachgeben, die müssten eigentlich recht viel "Reserve" haben.
Ich vermute, zuerst geht an der Lenkung etwas kaputt.
Und genau wie beim Fahren mit schweren Lasten auf dem Frontlader kommt es hier entscheidend auf das "Wie" an.
Wie hier schon treffend beschrieben sollte man mit schweren Lasten auf dem Frontlader immer nur in Fahrt lenken, und ein Lenken auf der Stelle vor allem auf griffigem Boden tunlichst vermeiden.
Eine hydraulische Lenkung verführt zur Faulheit, und es sind die mechanischen Teile der Lenkung, die dann "knack" machen....