Bremsautomat/Bremstrommel 433 Scheunenfund

Heiko433

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23 Februar 2024
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Hallo zusammen, 

dank einer Recherche und vielen Kontakten ist es mir gelungen einen 433 aus einer Scheune zu retten Baujahr 1979 25km/h. Und 2000 Bh. Laut Sohn des Besitzer und Zustand steht der dort seit 1990 und wurde nie mehr bewegt. Original kommt er wohl aus dem Allgäu und seit dem Stand er in der Scheune.

Nach Austausch aller Betriebsstoffe läuft der alte Kollege auf Anhieb. Bis auf zwei Wehmutspunkte. Beim Reinigen des hinteren Getriebebereiches und der Bremsen ist mir ein bisschen was aufgefallen. 

1. Bremstrommel der Handbremse zeigt riefen. Ursache ist hier definitiv das falsche Bremband. Hier ist extrem viel Metall drin. Hier wurde wohl mal was ausgetauscht. 

Hier zu die Frage würde es reichen wenn ich hier das originale Einbaue und hoffe das es sich einschleifen wird? 

Was meint ihr?  Leider sieht man es hier nur ansatzweise eup-1137720642-4637cd4e05c1dee41df80b3e1e658348-1735487751_big.webp

2. Fahrbremse 

Die Bremsleistung ist naja etwas unschön. Trotzdem sind aber scheinbar wie neu. Anscheinend hatte hier jemand auch mal dran gearbeitet. Jetzt habe ich hier im Forum die Reparatur Anleitung für diese Bremsen gelesen. Meine Frage ist nun wie erkenne ich ob die Automaten richtig eingebaut sind ich werde aus dem WHB und der Anleitung nicht schlauer. Ist hier die Pos 9 ausschlaggebend? 

Auch für eine Frage zum Verständnis stellt sich mir. Warum muss in der Öldichtring das Maß A haben. Hier ragt doch nichts hinein? eup-1137720642-01cca04cddbc68bfa48652a0cfaeb68a-1735488097_big.webp

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Vielen Dank bereits für eure Meinungen und Hilfe. Und um die Frage warum ich das Getriebe überhaupt aufgemacht habe zu klären ist ganz einfach. Die Simmerringe an den Achsen sind durch. Daher die ganze Arbeit. 
 
Hallo,

bei dem Einbau der Bremsautomaten kann man nicht viel falsch machen. Am Getriebe sitzt eine Scheibe welche auf beiden Seiten beläge hat und am gehäuse sitzt ebenfalls eine, dazwischen kommt der Bremsautomat wierum dieser sitzt macht glaube ich keinen Unterschied, ich kann aber Mal schauen ob ich noch Bilder finde wie der bei meinem Traktor drin saß. Die schlechte Bemsleistung könnte an glasigen Bremsbelägen liegen. Sonst kann es auch sein das sich was verzogen hat.

Mit freundlichen Grüßen 
 
Gesundes Neues Jahr miteinander,

beim Einbau darauf achten dass die Kröpfung der Belagscheiben jeweils zum Bremsautomaten zeigen...

Grüße

Alekks
 
Hallo Heiko,

die Bremsautomaten kann man eigentlich nicht falsch einbauen. Du musst nur auf die Richtung achten, damit die Betätigungs-/Zugstange wieder durch das Loch von der Bremstrommel geschoben werden kann.

Wenn du schon mal die Bremsautomaten draußen hast, würde ich sie auch gleich einmal zerlegen, um mir den Zustand der Kugeln und deren Laufbahn anzusehen. Die Kugeln können verschleißen durch Abrieb und dann eiförmig werden. Die kann man aber bei Rottstock oder Schlepperteile neu bestellen. Dann solltest du prüfen, ob sich ein Grad an der Kugellaufbahn gebildet hat und den entfernen, bevor du neue Kugeln einsetzt. Beim Einsetzen streiten sich die Gelehrten. Entweder "trocken" oder "nass". Ich für meinen Fall habe die Kugeln mit Keramikpaste eingesetzt.

Beim IHC 423 gibt es zwei unterschiedliche Bremsbelag-Durchmesser. Sollte es das beim IHC 433 auch geben, würde ich vor der Bestellung einmal messen. Meine Beläge sahen bei mir auch aus wie neu. Durch den defekten Öldichtring waren sie jedoch verschmiert und oberflächlich verglast. 

Dein Maß A ist das Maß, wie tief der Dichtring eingepresst werden muss. Wenn du das Lagergehäuse eh ausgebaut hast, dann brauchst du auf das Maß nicht zu achten, sondern setzt den Ring einfach bündig mit der inneren Kante, so wie auf deinem Bild 25 zu sehen ist.

Gruss Joerg
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„Wenn Informationen von Menschen im Dialog oder in einer Diskussion verarbeitet wird,
dann ist dies nach allem, was wir wissen,
die tiefstmögliche Art der Verarbeitung.“
(Manfred Spitzer)
 
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