Bremse qualmt - kann man der Bremse noch vertrauen?

+433er+

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31 August 2012
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Liebe IHC-Gemeinde,

ich benötige eure Einschätzung zu einem Bremsenproblem:

Mein 433er (1976, 3200h leichter Einsatz in der Ebene, bin 2.-Besitzer) war zum ersten Mal nach einem LaMa-Werkstattbesuch (u.a. Bremsen eingestellt) eine etwas längere, ebene Strecke gefahren (11km), auf einmal ging die rechte Bremse zu und es hat mächtig gequalmt. So hatte ich mir das nicht vorgestellt!

Also habe ich mich gleich an den Rand gestellt und meine freundliche Werkstatt angerufen. Diese sind tatsächlich auch gleich gekommen (in den Wald, freitag nachmittags :-) ) und haben die Bremse neu eingestellt: "Das wär‘s dann; so eine Bremse ist robust, die kann das aushalten!"

Die Bremse bremste danach tatsächlich wieder gleichmäßig und tut es jetzt auch noch (habe es am Tag darauf noch getestet.) Außerdem wird sie nicht mehr heiß. So weit so gut.

Nebeninfo: Inzwischen sind aus der Nähe der Bremse so ca. 10-20 Tropfen Öl abgetropft, das passierte bisher nicht. Ich muss die genaue Stelle nochmals suchen.

Da ich an meinem Leben hänge, habe ich jetzt etwas Vertrauen in die Bremse verloren.

Daher meine Frage an euch (ich habe dazu nichts Passendes im Forum gefunden):

  1. Kann man einer Bremse jetzt noch vertrauen?
  2. Wie kann man außer der Bremswirkung feststellen, dass die Bremse auf Dauer taugt? (Z.B. öffnen und schauen, ob etwas angelaufen ist? Bremsbelagdicken vergleichen, ...?)
Unabhängig von der Problematik würde mich interessieren:

  1. Gibt es einen Erfahrungswert, nach welchen Betriebsstunden eine Bremse fällig ist (geringe Belastung)?
  2. Woran erkennt man mit Hausmitteln, dass die Bremse bald fällig ist (natürlich bevor Sie ihre Bremswirkung einbüßt)?
  3. Hat jemand Erfahrung, was eine Bremsenüberholung mit Belagswechsel kostet?
Würde mich über eine Antwort freuen.

Gruß

Bernhard
 
+433er+:

Liebe IHC-Gemeinde,

ich benötige eure Einschätzung zu einem Bremsenproblem:

Mein 433er (1976, 3200h leichter Einsatz in der Ebene, bin 2.-Besitzer) war zum ersten Mal nach einem LaMa-Werkstattbesuch (u.a. Bremsen eingestellt) eine etwas längere, ebene Strecke gefahren (11km), auf einmal ging die rechte Bremse zu und es hat mächtig gequalmt. So hatte ich mir das nicht vorgestellt!

Also habe ich mich gleich an den Rand gestellt und meine freundliche Werkstatt angerufen. Diese sind tatsächlich auch gleich gekommen (in den Wald, freitag nachmittags :-) ) und haben die Bremse neu eingestellt: "Das wär‘s dann; so eine Bremse ist robust, die kann das aushalten!"

Die Bremse bremste danach tatsächlich wieder gleichmäßig und tut es jetzt auch noch (habe es am Tag darauf noch getestet.) Außerdem wird sie nicht mehr heiß. So weit so gut.

Nebeninfo: Inzwischen sind aus der Nähe der Bremse so ca. 10-20 Tropfen Öl abgetropft, das passierte bisher nicht. Ich muss die genaue Stelle nochmals suchen.

Da ich an meinem Leben hänge, habe ich jetzt etwas Vertrauen in die Bremse verloren.

Daher meine Frage an euch (ich habe dazu nichts Passendes im Forum gefunden):

  1. Kann man einer Bremse jetzt noch vertrauen?
  2. Wie kann man außer der Bremswirkung feststellen, dass die Bremse auf Dauer taugt? (Z.B. öffnen und schauen, ob etwas angelaufen ist? Bremsbelagdicken vergleichen, ...?)
Unabhängig von der Problematik würde mich interessieren:

  1. Gibt es einen Erfahrungswert, nach welchen Betriebsstunden eine Bremse fällig ist (geringe Belastung)?
  2. Woran erkennt man mit Hausmitteln, dass die Bremse bald fällig ist (natürlich bevor Sie ihre Bremswirkung einbüßt)?
  3. Hat jemand Erfahrung, was eine Bremsenüberholung mit Belagswechsel kostet?
Würde mich über eine Antwort freuen.

Gruß

Bernhard
 
Hallo

Da würde ich mir keine Sorgen machen, diese Bremsen sind robust und wenn diese mal heiß gelaufen sind, sind diese nicht schlechter eher im Gegenteil.

Lebe hier auf dem platten Land und Bremsen erneuern bei diesen Schleppern kennen wir fast garnicht, in der Bergen kommt das aber mal vor.

Die Werkstatt hat diese Bremsen wohl zu genau eingestellt das können diese nicht ab, einen gewissen Lehrweg müssen die haben.

10000 Stunden im flachen Land ist kein Problem für diese Bremsen. Das mit dem Öl solltes du im Auge behalten wo es weg kommt.

MfG

Alwin
 
Liebe IHC-Gemeinde,

habe inzwischen die Ölablaufbohrungen untersucht. Sie waren nicht verstopft und es ist auch nichts herausgelaufen.

Heute hat der Betrieb die Bremse geöffnet und mir die Beläge, den Automaten und den Simmerring gezeigt. Beläge nicht verglast, Automat plan, Federn ganz und korrekt, Metall nicht angelaufen, Simmerring dicht, kein Fett/Öl an der Bremse. Das Vertrauen ist wieder da!

Die Leckage kommt von der Hydraulik direkt darüber, das war neu und auch nicht klar zu erkennen.

Die Sache ist soweit abgeschlossen, ich habe mal wieder eine Menge dazugelernt.

Vielen Dank für die schnellen und hochwertigen Antworten.

Gruß

Bernhard
 
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