Case 840 springt nicht an trotz neuer Batterie

*Case 840*

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Hallo,

wollte heute mal wieder meinen Traktor starten, ging aber nicht. Hatte mir eine neue Batterie gegönnt, weil die alte nicht mehr genug Power aufgrund des Alters hatte.

Es gab immer wieder mal Probleme mit dem Anlasser. Hatte den Magnetschalter gewechselt, was dann auch abhilfe brachte.

Trotz der neuen Batterie dreht er durch, aber sehr, sehr schwer. Man merkt, das sehr viel Strom fließt. Ich habe dann das Masseband vom Hauptschalter angefaßt. 

Es war sehr warm. 

Nun meine Frage: 

Hat der Anlasser selber eine Macke oder dreht der Motor schwer?

Hat hier jemand eine Idee oder schon mal selber das Problem? 
 
Hallo Case 840,

Ist das Masseband schon oxidiert? Wenn ja, austauschen. Löse mal alle Schraubverbindungen der Masseleitung, Batterieplus vom Anlasser und reinige die Kontaktflächen. Das kann schon was bringen.

Warme Kabel können auch auf Kontaktwiderstand hindeuten.

Der Anlasser kann auch eine Macke haben. Den kannst auch mal zerlegen und schauen wie die Kohlen aussehen und die Kontaktplättchen vom Läufer aussehen. Wenn die Zwischenräume verschmutzt sind, reinigen.

Viele Grüße Markus 
 
Hallo Carsten mach mal alle Batteriepole und Klemmen richtig blank mit Schmirgelpapier. Besonders die Verbindung Massekabel>
 
Hallo, 

danke für die schnelle Antwort. Das Massekabel ist nicht oxidiert. Habe heute auch die Masse zusätzlich mit einem 50qmm Kabel überbrückt.

Werde morgen noch zusätzlich das + Kabel auch zum Anlasser zusätzlich brücken. Mal sehen. Ansonsten bleibt nur Anlasser zerlegen.

Wie merkt man, ob der Motor schwer geht?
 
Hallo Case 840,

warme Kabel deuten auf zu hohen Widerstand hin, was sich mit einem Voltmeter messen lässt.

Plusklemme vom Voltmeter am Motorblock klemmen und die Minusklemme an der Batterie Minus. Einen kleinen Messbereich wählen (ca. 3V) und zum starten den Motor blockieren.(Gang einlegen und ohne die Kupplung zu treten starten)

Achtung Bremse festsetzen!

Bei Anlassersperrschaltung, kann der Anlasser überbrückt werden.

Der Voltmeter sollte dabei keine 0,5 - 0,7 V anzeigen.

Gruß Demian
 
Hallo Case 840,

der Anlasser wird zur höchsten Stromaufnahme gebracht, wodurch sich schwachstellen in der Verbindung zeigen.

Eine Batterie wird mit dem Kälteprüfstrom geprüft, ohne schaden zu nehmen.

Die Kurzschlussaufnahme am Anlasser hat ca. diesen Wert, so das sich bei mir noch keine Batterie zerstört hat.

Gruß Demian
 
Hallo,

Kurzschluss ist es nicht, das wird auch der Anlasser und die Batterie überleben. Das so zu machen ist schon eine Holzhammer Methode.

Wenn du das machst, unbeding schauen wo Rauch aufsteigt, da sind dann Übergangswiderstände.

Gruß Markus 
 
Hallo Markus,

das ist keine " Holzhammer Methode ", sondern ein normales tun, um den Spannungsabfall zu prüfen.

Gruß Demian
 
Hallo Schrottigel,

Mir ist als Elektiker sehr bewusst was so gemessen werden kann. Das das auch so klappt ist auch unumstritten. Holzhammer deswegen weil du dann weißt das ein Spannungabvorhanden ist. Nachteil, man weis nicht wo.. Das System wird an die Grenzen gebracht, die im Normalfall so nicht auftreten. Hier kanns bei dem alter dann schon mal zu Schäden kommen. Die müssen nicht sein wenn die paar Kontaktstellen gereinigt werden.

Gruß Markus 
 
Hallo Markus,

der genaue Punkt, wo sich der Spannungsabfall versteckt, kann durch umklemmen der Klemme vom Voltmeter erkannt werden.

Das sinnvollere an dieser Methode ist die elektrische Verbindung zu prüfen, um nicht einen gesunden Anlasser auszugraben und ihn mit unnötigen Kosten reparieren zu lassen.

Gruß Demian
 
Guten Morgen,

heute früh mit dickem Starterkabel zusätzlich von Batterieklemmen zu Gehäusemasse und Plus zum Anlasser. Batterie vorher nochmal geladen.

Ging dann ohne Problem an. Muss nochmal die Klemmenstellen Masse und Plus der Batterie anschauen, ob es hier irgendwo Kontaktprobleme gibt. Anlasser schließe ich aber jetzt aus.

Hatte am Wochenende die O-Ringe der Hubwerkswelle getauscht aber die Markierung Welle/Hubwerk nicht nicht eindeutig gemacht. Bin der Meinung, das die Streben ganz unten waren.

Scheint aber nicht so zu sein. Nur wenn ich den Hebl für die Zugkraftreglung ganz hoch ziehe, bewegen sich die Arme.

Kann sich hier irgendetwas drin verstellt haben oder hab ich mich bei der Demontage wirklich geirrt.

Wäre ja das einfachste, die Arme einfach weiter nach oben zu montieren. Hat jemand ein Werkstatthandbuch. Ist es darin beschrieben?

MfG Carsten
 
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