D-155 / Lötstelle Öleinfüllstutzen undicht

Mac353

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85072 Oberbayern
Hallo,

ich habe heute bemerkt, das die Lötstelle (gelber Pfeil) des Öleinfüllstutzens gerissen ist.

Es tritt an der Naht auch leicht ÖL aus. Wie würdet ihr das abdichten?

Löten möchte ich die Stelle ungern, gibt es andere Möglichkeiten, hat dies schon jemand praktiziert?

Gruß, Jochen!

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Hallo Jürgen,

danke für die Antwort!

Ich habe nun mal nach Ölfesten Silikon (wußte gar nicht, das es so etwas gibt) "gegoogelt"

Normale Silikone werden zwar durch Öl, etwa Heizöl, nicht zerstört, sie quellen aber mit der Zeit durch das eindringende Öl auf. Ihre mechanischen Eigenschaften werden damit schlechter, und es kommt meist zu Abrissen im Randbereich.

Trocknet das Öl, oder besser: wandert es wieder aus dem Silikon heraus, verfestigt sich das Silikon auch wieder. In der Praxis ist die Dichtung aber meist aufgrund von Flankenabrissen zerstört.

 Es gibt spezielle, ölbeständige Silikontypen, die dem Kontakt mit Öl wesentlich länger widerstehen. Dauerhaft beständig sind allerdings auch sie nicht.

Sie werden vorwiegend im industriellen Bereich zur Motoren-, Getriebe- oder Trafoabdichtung verwendet und sind deswegen überwiegend im Fachhandel erhältlich.
 
Ja, das ist so eine Sache, evt kannst du ja von Loctite so ein Dichtmaterial nehmen welches für Flächendichtungen an zB Getriebegehäusen verwendet wird.

Ich könnte mir auch vorstellen, das es mit Epoxithart dicht wird. Wenn du Pech hast, reißt das aber wieder durch Schwingungen. 

evt. mußt du verschiedenen Verfahren ausprobieren. Ist ja schnell und einfach gemacht.

Mal sehen ob noch weitere Ideen kommen.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
moin Jochen,

meine Idee wäre nach Reinigung und Lackentfernung im betroffenen Bereich mit Kaltmetall (Knetmetall) oder Flüssigmetall die Stelle abzudichten

Gruß Heiko
 
Vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten und Vorschläge!

Ich glaube, ich werde Flüssigmetall versuchen. Das hört sich jedenfalls recht vielversprechend an!

http://www.online-dichtungsshop.de/Loctite/Fluessigmetall:::394_402.html?gclid=Cj0KEQiA5K-kBRDZ9r71gOvlxOMBEiQAwkK52C0QubBRarS3--tyt4Z0t_D1qPXb45--oFiUvrWvLZEaAhku8P8HAQ

@ Linksdreher

dem Blatt aus dem Handbuch nach zu urteilen, wurde das Einfühlrohr an meinen MC erst nachträglich gelötet !?

Werkseitig, war da dann ja kein Lot!

Ob das Flüssigmetall dichhält, kann ich leider erst im Frühjahr berichten, die Waldarbeit ist beendet

und der Rote steht nun aufgebockt, bereit zum Winterschlaf! 

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Hallo

Wie vorher beschrieben reinigen und mit ölbeständigem Dichtmittel  DIRKO

rundherum abdichten.

Grüße

Willi
 
Hallo Zusammen,

seid ihr sicher das dort gelötet ist? Ich hatte an meinem 423 das selbe problem mit der Undichtigkeit, bin vorhin dabei und habe inspiriert durch diesen Thread

das Loctite Knetmetall verwendet, vorher alles sauber gemacht, bei mir schaute am Einfüllstutzen sone Art Kunststoffpaste raus, die aber sehr hart war, wie Lötzinn sah das nicht aus

vielleicht war es auch nur die Dichtpaste die IHC verwendet hat? Habe das Zeug auf jedenfall entfernt und das Knetmetall recht großzügig bei gedrückt, bin mal gespannt ob

es dicht wird, das Knetmetall wird jedenfalls schon sehr hart, ließ sich gut verarbeiten.

MFG Tobias
 
@Tobias

ich glaube bei meinem 353er ist nachträglich Hartgelötet worden!

Ich tendiere, wie schon geschrieben zum Versuch mit Flüssigmetall! Ich werde aber den Traktor, der bereits aufgebockt im Winterschlaf ist,

wahrscheinlich erst im Frühjahr wieder benutzen!

Ich werde also erst in Monaten berichten können!

Bitte um Rückmeldung deinerseits, ob das Knetmetall dicht hält!

Gruß, Jochen!
 
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