D-324 Regelhydraulik senkt nicht mehr

{D-324}

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8 Juni 2015
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Hallo Freund der Roten !

Ich bin neu hier im Forum und möchte  mich (und mein "Sorgenkind" ) kurz vorstellen.

Ich habe vor drei Jahren einen D-324 in ziemlich heruntergekommenen Zustand gekauft. Der läuft für unser Weidenmanagement  bbei 4 Islandpferden zum Schleppen, Mulchen Heu holen, Mist fahren usw.

Erst jetzt, nach meiner Verrentung, habe ich Zeit, mich intensiver um seine Pflege zu kümmern. Auf meiner Arbeitsstelle hatte ich ehr mit der feineren Technik zu tun

(Va.kuumtechnik, Halbleitertechnik). Und jetzt, voll in den schmierigen Job mit Fett und Öl. - Den 4er Maulschlüssel mit dem 32er getauscht....

Anstehende Projekte sind:

Zuerst die Regelhydraulik wieder in Gang kriegen.                                                                                                                                                                                      Dann die Vorderachse überholen: Achsschenkelbuchsen neu, Abstreifer, Puffer usw.                                                                                                                              Den Kampf gegen den Rost  aufnehmen.                                                                                                                                                                                                   Elektrik überholen.                                                                                                                                                                                                                                                Bremsen und noch vieles mehr.

Zum aktuellen Problem mit der Hydraulik:

Frontladerhydraulik und Heckhydraulik funktionierten beide; keine  Probleme damit.

Die Regelhydraulik ließ zuletzt am Geberstift ziemlich Öl, deshalb musste ich sie neu dichten. Wie das zu machen ist, wurde hier im Vorum vorbildlich dargestellt.Der Wechsel der 2 O-Ringe und dem Abstreifer war kein Ppproblem, funktioniierte wie beschrieben. Die Stelle ist dicht !

Nun wollte ich gleichzeitig den längst überfälligen Hydraulikölwechsel machen. Da bot sich ja an.Nach Handbuch sollte der Filter unter dem Fahrersitz sein, mit Deckel mit 3 Schrauben zugängig. Der vorhandene Deckel mit 4 Schrauben gab nur die Wellean den Handhebeln frei. Wieder sauber zugemacht ! - Weiter gesucht. - Dabei öffnete ich eine Verschraubung vorne rechts am Tank, die sieht aus wie ein Blindstopfen und ist Widerlager und Führung für eine Spiralfeder. Kein Filter.  Mit neuer Dichtung wieder zugeschraubt. ---  Auf der linken Seite wurde ich fündig: Ein 25 cm lager Filter aus  Messinggewebe.                              Gereinigt und kleinen Riss weich zugelöttet, gedichtet und zugeschraubt.                                                                                                                                                      Öl augefüllt und Motor gestartet.  Nach Handbuch verfahren um  die Leitungen zu entlüften.                                                                                                                         

Jetzt fuhr die Heckhydraulik bis zum Anschlag hoch, obwohl sie  nach Stellung der Handhebel unten stehen sollte. Die Heckhydraulik reagiert nicht auf die Hebelstellung .                                                                                                                                                                                                                          Hat  schon jemand dasselbe Problem gehabt ?  Was läuft da schief ??  Hat jemand eine Zeichnung von der Hydraulik, die die Wirkungsweise zeigt   ??

Ich brauche dringend Hilfe. Wer leistet hierzu "Erste Hilfe" ?

Grüße aus Lilienthal

(D324)
 
Na da würde ich vorne rechts an der gelösten Verschraubung noch mal nachschauen. Da wird sicherlich auch noch eine Stange Stift oder ähnliches sein mit dem die Feder agiert.

MfG Jürgen

es gibt ein handbuch von Ihc 423 Hydraulik. Die ist identisch mit der von der D Serie.

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 1964
Ihc 423 Bj 1969
Ihc 955 Bj 1981
 
Hallo Jürgen D439,

danke für den Tipp. Das mit der Stange stimm, die gibt es. Ich schätzte es so ein, dass die Stange wohl einen Ansatz haben muss, an dem die Feder drückt.Denke, dassdas Ganze auf ein Ventil o.Ä. gehen muss (ohne dass ich es gesehen habe). - Ich habe die Feder ja aber wieder über die Stange geschoben, die allerdings weiter im Gehäuse endet. Aber die Feder sollte schon richtg sitzen. Weisst Du, ob das direkt auf sie Steuerung der Regelhydraulik geht ??
Was das Auswechsen der Dichtungen am Regelstift betrifft: Der Stift bleibt ja fest an seinem Platz. Wenn man den Sprengring rausnimmt, drückt eine Feder das Teil mit den O-Ringen und dem Absrtreifer heraus. Man kann das Teil dann von der Welle abziehen.  Kann man dabei denn etwas im Inneren des Gehäuses durcheinander bringen ??

Ich werde mal versuchen, das Buch zur Hydraulik aufzutreiben; oder hast Du da einen Tipp ?

Herzliche Grüße
 
Ich habe das Handbuch als Pdf. Muss ich mal auf dem Rechner suchen.

aber du kannst ja noch mal den Deckel unter dem Sitz öffnen. Vieleicht siehst du da schon etwas.

MfG Jürgen

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 1964
Ihc 423 Bj 1969
Ihc 955 Bj 1981
 
Wäre super, wenn du mir das schicken würdest unter jlauckner@gmx.de

Noch eines hatte ich vergessen zu beschreiben:                                                                                                                                                                                               Wenn ich den Tiefen-Einstellhebel (kotflügelseitig) ganz hoch ziehe, kommt unheimlich Druck auf das Steuergerät. Der Bypass-Knebel ist nicht zu drehen,die Pumpe ächzt und alles vibriert.  --  Mit Luftproblemen hat das doch wohl nichts zu tun ??  Es müß sich doch wohl um eine Fehsteuerung handen ??                    Der Frontlader geht ja super...                                  

Das mit dem Öffnen des Deckels werde ich vertagen, bis ich ein Handbuch habe, weil ich das Öl ja ablassen muss, um weiter unten (vielleicht) etwas zu sehen.Der untere Bereich ist aber ehr verdeckt durch die Wellen der Einstellhebel.

MfG

Jürgen         (D324)
 
Hallo

Dein Handbuch paßt nicht zur deiner Hydraulik. Der 324 hatte nie eine Regelhydraulik sondern die Hydraulik mit dem Filter und 3 Schrauben. Bei deinem 324 ist irgendwann der Hydraulikblock mit die Regelhydraulik die es erst ab dem 326 gab nachgerüstet worden. Es gab für die Typen 320,324,430 Nachrüstsätze um diese Modelle mit Regelhydraulik nachzurüsten.

Es kann sein das bei den Arbeiten am Saugsieb Dreck oder eventuell Lötrückstände, Metallkrümmel in die Saugleitung gelangt sind und nun der Regelschieber vom Regelsteuergerät klemmt das gibt es. Beim abdichten des Regelstiftes kann man nicht verkehrt machen der Stift bleibt fest.

MfG

Alwin
 
Hallo

Habe gerade deinen Sorgenbericht nocht mal gelesen. Du schreibst das du so eine Art Blindstopfen vorne gelößt hast, sitzt dieser so an einer Platte mit 4 Schrauben 13er Schlüssel? Ist der sogenante Blindstopfen mit einem Imbus versehen oder ein Sechskant für einem normalem Schlüssel?

MfG

Alwin
 
Hi cvxdriver,

irgendwie hast du wohl recht: Laut  Brief handelt es sich um einen D-324. Auf der Haube ist er als D-326 bezeichnet. Und eine Regelhydraulik hat er auch...                 Wenn es so ist, dass man beim Auswechseln der Dichtungen nichts falsch machen kann, was die Auswirkungen wie beschrieben hat, dann bleibt ja wohl nur die Schraube mit Feder und der Stange als Fehlerquelle. Unsauberes Arbeiten und Lotkrümel kann ich mit Sicherheit ausschließen (Ultraschall, Kontrolle mit Lupe) Oder. irgenswelcher Dreck, der noch im Tank verblieben war ??  -- Aber wie jetzt weiter machen ??  

In weiterer Ratlosigkeit

(D324)
 
@ cvxdriver

Der "blindstopfen" ist natürlich keiner. Er ist ca. 30mm  lang mit (ich glaube) 28er Sechskant-Kopf. Innen hohl ausgedreht mit kurzem Rohransatz; er nimmt das Ende der Feder auf, die dann auf die Stange geht. Da muss drinnen irgendetwas geschoben werden. -- Über dieser Schraube ist dann eine Verschraubung, die mit einem Rohr auf die linke Seite an der Vorderseite des Tanks geht ( in Fahrtrichtung gesehen). An dieser Seite ist die Rohrleitung über einer weiteren Verschraubung angebracht, die den Filter trägt. Weiter geht es von hier aus dann zur Rücklaufleitung.

MfG

(D324)
 
Hallo

Ja, das ist eindeutig, dahinter sitz der Regelschieber der das heben und senken steuert. Es kann sein das beim herrausnehmen der Feder oder Entspannung

Scheiben weggefallen sind oder ein Dreckkörnchen hineingekommen ist und der Schieber arbeitet nicht mehr sondern sitzt fest. Der ist empfindlicher wie ein rohes Ei. Die Schraube nochmal herrausdrehen Feder raus nehmen und dann mit einer Lampe schauen ob sich da eine Scheibe verkanntet hat und ob man den Schieber nach hinten drücken kann. Aber auf peinlichste Sauberkeit achten und nicht mit Putzlappen reinigen sondern mit WD 40 oder Rostlöser spülen.

MfG

Alwin
 
Hallo Alwin,

das klingt alles logisch und passt ja zu den Folgeerscheinungen.     --   Wenn die Stange nun ein Regelschieber ist, müsste sie sich doch bewegen lassen, wenn man sie vorsichtig mit einer sauberen Flachzange anfasst ? Wenn sie ein Ventil freigibt vielleicht nur ein kleines Stück ?  Wenn sie von den Handhebeln gesteuert wird (Arbeitshöhe und Tiefe), müsste sie sich doch bewegen, wenn ich diese Hebel bewege ?

Auch falls es sich nicht exakt um die Bauart von D439 handeln sollte, müsste das Funktionsprinzip doch dasselbe oder sehr ähnlich sein ?                                              Ich hoffe deshalb weiter auf die PDF von Jürgen D439, damit ich mal eine ungefähre Ahnung davon bekomme, wie das tief drinnen aussieht. Habe eine Hydraulik noch nie offen gesehen.

Auf jeden Fall werde ich schon mal das Öl ablassen, damit ich mal in den Tank sehen kann, nachdem ich den großen Deckel bei dem Gestänge abgenommen habe. Glaube aber, dass die Schieberstange verdeckt wird. Der Deckel hat aber eine wieder verwendbare Gummidichtung..

Ich weiss nicht, ob ich heute dazu komme, aber ich brauche den Roten demnächst zum Mulchen.

Danke erst mal für deine Info

MfG, Jürgen      (D324)
 
Hallo Alwin,

wo ist der Unterschied zwischen der Regelhydraulik eines 439 bzw 326.

Ich habe hier einen 439 einen 326 und 324. Zwischen 439 und 326 kann ich keinen sichtbaren Unterschied feststellen.

Hallo Jürgen,

das Handbuch muss ich auf einem Stick gespeichert haben, Den muss ich nur finden.

MfG Jürgen
 
Hallo Jürgen + Alwin !

Schön, dass jetzt Klarheit herrscht. Dann ist meiner wohl eine Kreuzung: Motor 324 und Hydraulik 326 ?

Wenn sich bloß dieser verdammte Stick nicht heimlich verpieselt hat.........

MfG, Jürgen
 
Hallo Jürgen,

danke für den Link. Nur leider komme ich damit nicht weiter. Der bbr-vt web-dateimanager ist wohl aun deinem PC installiert ?So eine Art Passwort-Manager ?

Bei Anklicken des Links fragt er mich nach einem Passwort. Kannst  du mir nicht einfach die Adresszeile vom Downloader schicken ?

Dank dir schon mal für Deine Mühe

Gruß, Jürgen
 
Schaue mal in dein Postfach!!

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Ja, super !!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun weiß ich, nach was ich gucken muss. Ich habe heute keine Zeit, aber nach Zeichnung habe ich den Verdacht, dass der Teller vom Regelschieber HINTER den Hebel geraten sein könnte. Ich hatte ja auf der Suche nach einem großen Rücklauffilter die ganze Platte losgeschraubt und leicht abgezogen,
 dann aber festgestellt, dass sich dahinter KEIN Filter befindet. Erst anschließend hatte ich dann die richtige Position gefunden, als letzte Möglichkeit.

Hätte ich das Handbuch ehr gehabt, hätte ich den Mist bestimmt nicht verzapft. Ich bin ja neu im Forum, habe in kurzer Zeit viel gelernt, aber auch gesehen,dass die Beschaffung Technischer Unterlagen oft problematisch ist. - Wenn nicht gerade die richtigen Leute Hilfestellung leisten...   Sollte man nicht einmal eine  Sammlung technischer Unterlagen einrichten, in der jeder, der mal etwas aufgetrieben hat, das zur Verfügung stellt ?? Oder st das über das Ziel hinaus geschossen ?

Oder gibt es sowas schon ?

Dir jedenfalls vielen Dank; ich werde mich wieder melden, wenn ich Erfolg (oder auch keinen) hatte. Z.Zt. sehe ich jedenfalls immer ROT, wenn ich in die garage komme...

Grüße aus Lilenthal

Jürgen
 
Mir ist eben ein halb fertiger Eintrag abgepfiffen, deshalb nochmal:

Hallo Jürgen,

danke für die Links. Mit Gerhard Ryll hatte ich schon vor einigen Tagen Kontakt. Er wird mir das Werkstatthandbuch über zu der D-Serie schicken.Material für die Regelhydraulik hatte ich nicht gefunden. Vielen Dank nochmal ür deinen Link; habe sie heruntergeladen und drucke sie mir heute aus.

Heute hatte ich nur Zeit, den Deckel unter dem Sitz zu öffnen. Bei Betätigung der Hebel für Arbeitsstellung und Tiefe tut sich innen nicht viel, nur in der Endstellung. Bei einem Regelstellstift, der durch eine lange Feder zurückgestellt wird, sollte sich dieser doch mehr als knapp 10mm bewegen. Hier ist doch etwas nicht in Ordnung.  . Muss morgen das Öl ablassen, damit ich alles sehen kann.,

Die Heckhydraulik ist immer noch in oberer Stellung, ich fürchte am Anschlag. Kann sie etwas anheben, denke aber, dass das Lose in der Verbindung Hubarme zu Welle ist. Möchte den Motor aber nicht starten, weil er dann auf jeden Fall gleich wieder Druck auf die Heckhydraulik pumpen würde. Und den kann ich bei den weiteren Arbeiten nicht gebrauchen.  Meine Frage ist nun: wie kriege ich den Druck, der eventuell noch auf dem Zylinder ist, weg, damit mir nicht der Hochdruckstrahl eine Ölschwemme von die Füße bläst. ??  Welche Schraube evtl. lösen ?  Hast du einen Tip ?

Gruß, Jürgen
 
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