D-324 Regelhydraulik senkt nicht mehr

Öl ablassen.

Heckhydraulik in der Obersten Stellung fixieren.

Dann kannst du die ca. 20cm lange Verbindung zwischen Steuergerät und Kolben lösen.

Hochdruck wird da nicht drauf sein.

Nur das Öl aus dem Zylinder/Kolben wird den Weg in die Freiheit suchen.

MfG Jürgen

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 1964
Ihc 423 Bj 1969
Ihc 955 Bj 1981
 
Du beruhigst mich; ich hatte nur Angst vor einem unkontrollierten Schwall Öl.

Das mit dem Fixieren der Heckhydraulik über Hochbinden der Ackerschiene an einen Deckenbalken hatte ich auch schon erwogen. Deshalb auch den Frontlader auf untere Position gefahren. Solange die Heckhydraulik am Sinken gehindert wird, wird ja wohl  das Öl auch im Zylinder bleiben.

Na denn..... Mal sehen, was morgen ist, wenn ich denn dazu komme.

Gruß, Jürgen
 
Hallo Leute,

habe heute das neue Öl wieder von der Heckhydraulik abgelassen.. Obwohl ich den Trecker warm gefahren hatte, bevor ich das alte Öl abgelassen hatte, kam doch eine ganze Menge Dreck mit raus.

@Jürgen: Da war doch noch Druck auf der Leitung. Der Kolben und Zylinder sind dann wohl noch dicht. Ist aber alles  glatt gegangen. Hatte mir ein Blech gebogen um den Saukram kein zu halten. Die Heckhydraulik ist jetzt ganz unten.

Der jetzige Stand:

Steuergerät ausgebaut; die Papierdichtung war nicht mehr die beste. Die muss ich neu machen.   Setzt man die neue mit Curil oder Hylomar auf, oder ohne alles ?? Den Regelschieber habe ich getestet, der ist auf  19,7 mm leichtgängig. Der darin eingesetzte Verbundstift mit dem Teller gat ein axiales Spiel von 3,4mm. Schätze,das ist wohl ok             -----------------     Das Sperrblockventil liess sich zuerst nicht leicht bewegen, da war (oder ist) wohl Dreck drin. Das muss ich morgen wohl noch aufmachenund reinigen. -------------  Ich hatte das Steuergerät ja schon mal so halbwegs draussen auf meiner Suche nach dem Filter. Meine Sorge war, dass möglicherweise etwas mit dem Stößel und den Geber-Hebeln durcheinander gekommen sein könnte. Ist die Stellung der Hebel und der "Teller" imBild unten so ok ?

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Der linke, der auf den Regelschieber geht, betätigt so den rechten.  Bringt man den Teller vom Regelschieber (links) auf die andere Seite von dem rechten, dann macht der Regelschieber einen kürzeren, wohl zu kurzen Weg.  Die Stellhebel hatte ich ja nicht auseinander.

Bei Bewegen der Hebel Arbeitshöhe und Tiefenhebel ist zu beobachten:

Beide Hebel unten: Lagehebel drückt den Regelschieber . Der ist schon  bei Hebelweg von 20° von 90° voll eingedrückt. Für den restlichen Weg ist mehr Kraft erforderlich.

Beide Hebel unten, Tiefenhebel hochgezogen: nicht sichtbares passiert.

Lagehebel unten, Tiefenhebel oben: Bei Druck auf Fühlstift der Regelhydraulik wird der Regelschieber betätigt.

Soll das alles so ol sein ?

Hat jemand von euch noch einen Tipp, worauf ich achten muss, bevor ich, wohl Montag, wenn ich neue Kupferdichtungen bekomme, weiter mache und möglicherweise die Heckhydraulik wieder am Anschlag habe....

Mfg, Jürgen
 
Hallo,

auf den ersten Blick würde ich sagen, das sieht gut aus. Der regelfühlstift soll die Regelstange betätigen ( Regelhydraulik) . Ob die Maße stimmen kann ich dir nicht sagen.

Ich verwende niemals Curil. Die Dichtung klebt und lässt sich nur schwer entfernen. Am Besten verwendest du eine Dichtung auf Silikonbasis wie z.B. Hylomar. Normalsollte es auch nur mit Papierdichtiung dicht werden. Als alter Pessimist setzte ich trotzdem alles zusätzlich mit Dichtmasse ein.

MfG Jürgen

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Mc Cormick D439 Bj 1964
Ihc 423 Bj 1969
Ihc 955 Bj 1981
 
Danke Jürgen,

dass du mal draufgesehen hast. Mir schien eigentlich auch alles logisch, nur ich habe ja noch nicht die Erfahrung als Schrauber.....                                                   

Aber ist es normal, dass der Lagehebel, nachedem er den Steuerschieber ordnungsgemäß reindrückt hat, auf dem restlichen Weg bedeutend schwerer geht ?Im Betrieb vor Öffnen der Hydraulik und Eintreten des Fehlers ging der Lagehebel auf dem ganzen Weg mit wohl gleicher Kraft zu stellen.  Jetzt ist natürlich kein Öl drauf und die Pumpe ist aus. Kein Vordruck. Hat das damit zu tun ?

Als möglicher Fehler kommt aus meiner Laien-Position dann wohl nur das Sperrblockventil infrage. Da ist ja hinten am Steuerventil so ein Teller. Der liess sich nicht so richtig leicht eindrücken. Ich hatte das Gefüht, dass da Dreck drin ist, der erst nach mehrmaligem Bewegen "zermahlen" wurde. Das werde ich auf jeden Fall zerlegen und reinigen.

Was curil angeht, habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist dicht, aber oft für die Ewigkeit. War hier auch vewendet worden. Habe die Dichtung mit einem sauber abgezogenen Stecheisen vorsichtig abgeschabt.. Mit Hylomar hatte ich noch nie Probleme. Habe immer nur eine ganz dünne Schicht beidseitig genommen und lange trocknen lassen.

Kann denn die Sache mit dem Sperrblock dafür stehen, dass sich die Heckhydraulik nicht mehr senken liess und immer vollen Pumpendruck bekam ?

Ich bin gespannt, wie es weiter geht

Gruß, Jürgen
 
Hallo,

ich habe heute doch noch Dichtungapapier und Ringe aufgetrieben und neu gedichtet. Wie schon befürchtet, habe ich denselben Mist wieder. Sofort nach dem Start des Motors beginnt die Heckhydraulik an zu heben. - Ich habe ihn noch vor Erreichen des oberen Anschlags ausgestellt, um kein Risiko einzugehen.

Der Regelschieber liess sich leicht schieben.

Das Sperrblockventil ist leicht beweglich.

Beide Hebel waren unten, wie auf dem Foto vom letzten Beitrag zu sehen.

Vor dem Wiedereinbau des Regelsteuergerätes hatte der Stößel einen freien Weg von 19,7 mm gehabt.  Jetzt ist der Weg bedeutend kleiner.

Die Senkdrossel ist auch in der Stellung, in der sonst immer alles funktioniert hat,

Ich hatte die Stellhebel ja garnicht verstellt. Dass sie sich selbst verstellt haben, kann ich mir nicht vorstellen, allein wegen des etwas angerosteten Zustands der Einheit.  Das klammere ich wegen des Zeitpunktes, also während der Schlepper nicht in Betrieb war, aus.

Warum aber dieser geringere Weg des Steuerschiebers ?           ER MUSS BEI DIESER STELLUNG JA AUF HEBEN  SCHALTEN.                                                 Ich hatte ja die Dichtungen von der Regelhydraulik neu gemacht. Ich habe die alte Version mit dem Drehteil, das nach Entfernen des Sicherungsringes dann herausgedrückt wird. Der Regelstift bleibt dabei ja aber stehen. Kann denn bei dieser Reparatur trotzdem etwas schief gelaufen sein ?? Der Regelstift hat aussen den richtigen Abstand von der Geberplatte behalten.

Ich bin jetzt wirklich mit meiner (zugegeben geringen) Weisheit am Ende.

Das einzige was mir  noch einfällt wäre, die Stellhebel zu lösen und ganz nach hinten zu stellen, in der Hoffnung, dass dann endlich NICHTS passiert. Allerdings glaube ich nicht, dass das der Fehler ist. Und mit einem neuen einen schon vorhandenen Fehler zu kompensieren, erscheint  mir zu abenteuerlich.

Hat jemand von euch noch eine rettende Idee ?????????????

Mfg, Jürgen
 
Hallo Freunde, ich wollte nur vermelden:

ICH HABE FERTIG !!!

Möglicherweise hat das Sperrblockventil mitgespielt, das große Problem war aber ein falscher Zusammenbau.

Es gibt eine Stange im oberen Bereich des Fotos, die zwei Scheiben oder Teller trägt. Im Werkstatthandbuch habe ich diese nicht gefunden    .Im Hydraulikhandbuch ist sie allerdings aufgefüht.

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Die große Scheibe habe ich markiert.   Die kleine Scheibe ist verdeckt   ----  Die Stößelscheibe vom Regensteuergerät muss sich ZWISCHEN beiden Scheiben befinden, nur dann  kann der Steuerschieber in seine Endlage kommen, und nur dann ist die Stellung SENKEN  wirksam.

Die falsche Position kann man beim Einbau des Regelsteuergerätes leicht hinbekommen; man muss es ziemlich schräg einsetzen und zwischen die Scheiben friggeln. Nie ohne Abnehmen des großen Deckels unter dem Sitz.

Was ich gelernt habe ?? Fotos, Fotos, Fotos machen in allen Stadien des Schraubens. Hatte ich nicht gemacht. Dafür habe ich aber vieles andere gelernt...

Morgen Mulchen....

Danke an alle, die für mich mitgedacht haben !!!

Zufriedene Grüße aus Lilienthal

Jürgen
 
Servus  Leute,

vor einigen Wochen hab ich ebenfalls meine Stellhebel abgedichtet.

Momentan bin ich am abschleifen aller Anbauteile, aus diesem Grund war es mir noch nicht möglich die Funktion zu überprüfen. Der kleine Rote wird komplett neulackiert und bekommt eine neue Elektrik.

Mit Spannung habe ich eure Beiträge gelesen, mittlerweile bin ich mir allerdings auch nicht mehr so sicher, ob ich es richtig montiert hab. Morgen muss ich gleich mal nachschauen. Ich hab nämlich auch die Symptome das die letzten 2/3 der Hebelbewegung schwergängig ist.

Deine Hydraulik senkt wieder? 

Beste Grüße 

Stefan 
 
Hallo Stefan,

besser noch, sie hebt sogar....

Nein, ohne Quatsch: Alles läuft jetzt besser als vorher. -- Die Heckhydraulik hebt und senkt schneller, senkt gefühlvoll mit wenn ich die Drossel betätige. Der Frontlader hebt schneller, alles geht ruckfrei.

Hast du an der Hydraulik schon was gemacht ? Wenn nicht, dann sieh zu, dass du allen Dreck aus dem Gehäuse rauskriegst. Bei mir sah es drinnen schrecklich aus. Der Vorbesitzer hatte wohl über viele Jahre nicht richtig gepflegt.  --  Fallst du das Gehäuse abnehmen willst, kannst du ja viel Dreck herauswaschen.

Ich hatte den Roten warm gefahren, mit den Vorderpfoten an einen Hang gestellt. Damit lief das Öl hinten zusammen.  --  Dann hatte ich ja Ölwechsel gemach und weil ich nochmals das Öl ablassen musste, stellte ich fest, dass nun in dem neuen Öl auch wieder kleine Dreckklumpen waren.  --  Das neue Öl musste ich dann filtern, um kein Risiko einzugehen.

Es wäre besser gewesen, das alte Öl zu filtern ( zwei von diesen Damensocken ineinander gesteckt, die fusseln nicht) und mit diesem Öl nochmals zu spülen. Ganz wichtig ist auch, den Ölfilter sauber zu haben. Verdreckt lässt er zu wenig Öl durch, was sich auf die Hebegeschwindigkeit auswirkt.

Keine fusselnden Putzlappen verwenden !!

Funktion vom Regelsteuergerät überprüfen: auf jeden Fall Leichtgängigkeit vom Schieber. Den auch drehen, während du ihn axial verschiebst. Die Stellhebel greifen nicht in der Mitte an dem Teller an, deshalb wird er bei jeder Betätigung leicht gedreht.  -- Sperrblockventil prüfen auf Leichtgängigkeit. Falls das Regelsteuerventil ausgebaut werden soll, für Dichtpapier und Hylomar sorgen. Eine fertige Dichtung kostet ca. 14€ + Versand. Selbst angefertigt in 10 Minuten.  -- Alle Kupferdichtungen neu, das versteht sich von selbst !!!  --  Die Durchmesser habe ich mal aufgeschrieben. Maße kann ich liefern, falls gewünscht.

Falls du die Stellhebel verstellt oder herausgenommen hast: Falsche Stellung kann schlimme Folgen haben, wenn die Hydraulik zu hoch hebt. Darauf wurde hier im Forum schon mehrmals hingewiesen. Die richtige Vorgehensweise steht im Werkstatthandbuch.

Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg (und viele Fotos, die oft Licht ins Dunkel bringen können). Glücklicherweise gibt es hier im Vorum viele versierte Leute, wie du auch in diesem Thread sehen kannst. Nur mit selbst eingebaute Fehlern könnte man die auch wohl irritieren...

Freundliche Grüße

Jürgen
 
Hallo Jürgen,

mit Spannung habe ich hier mitgelesen und ich hätte gerne einmal eine Frage.

Wann wurde Dein D324 gebaut.

Bei meinem D432 stand im Brief nämlich auch D430 drinne.

Ich vermute das Du keinen D324 hast, sondern einen D326

Einige Merkmale ausser der Regelhydraulik sind das Amaturenbrett mit der Leuchtenleiste ( vier Kontrollleuchten in einer länglichen Chromeinfassung ) und einer M Pumpe statt A Pumpe ( Einspritzpumpe ), diese ist erkennbar an dem Anbauflansch mit drei statt vier Löcher.

Auf dem Typenschild der E.Pumpe steht dann normalerweise PES 3M 65B 420/3 LS 35y, es gibt aber Ausnahmen.

Am einfachsten erkennst Du, ob Du einen D324 oder D326 hast an der Seriennummer.

Seriennummer von D324: NT 225.001 bis NT 249.495   gebaut von Februar 1956 - 1962

Seriennummer von D326: NT 360.001 bis NT 375.47?  leider ist mir die letzte Nummer nicht bekannt. gebaut ab Mai 1962 - 1966

Gruß

Uli
 
Hallo am Ende müsste eine 2 für den letzten 326 stehen.

MfG Jürgen
 
Hallo, Leute,

ich habe mal genau nachgesehen. Gemachte Fotos sind nicht so gut zu lesen, deshalb erst einmal schriftlich:

Laut Motorhalbe ist es ein D.326

Laut Typenschild:

D-324   /   Baujahr 1958   /   Fahrgestell Nr. NT 230337   /   Motor Nr. NM 230337

Das heisst ja wohl, dass Motor und Fahrgestell zusammen gehören.

Einspritzpumpe Bosch 07R17148   /   darunter PES3A60B320/3LS101/2z

Im Brief ist eingetragen: Fahrzeug Ident.Nr. NT367894

Da find mal einer durch....

Viel Spaß beim Rätselraten !

MfG, Jürgen
 
Hallo,

dann gehört der Brief nicht zum Fahrzeug. Der Brief ist vom 326. Der Schlepper ist ein 324.

MfG Jürgen
 
Hallo Jürgen,

Mit Segen des TÜV Vechta ist der Schlepper ein 326er. Die Identität des eingetragenen Besitzers ist auch klar.  --  Ich werde mal demnächst alle zur Verfügung stehenden Nummern notieren und sehen, ob da irgendwie Licht ins Dunkel zu bringen ist. - Irgendwann soll er noch mal über den TÜV.   --- Ob mal irgendwann jemand ein anderes Typenschild angeschraubt hat ??

MfG, Jürgen
 
Hallo,

vielen Dank Jürgen für deine schnelle Antwort!

Ich hab heute nochmal meinen Deckel runtergeschraubt und nochmal reingeschaut.

Meine Scheibe vom Regelschieber befindet sich zwischen den beiden Scheiben auf der Stange.

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Ich denke mal so hast du es gemeint?

Was mir allerdings komisch vorkommt, wenn ich den Hebel nach oben ziehe, brauche ich den Hebel nur 1/3 des gesamten Weges ziehen und schon ist der Regelschieber ganz eingefahren. Ist das normal?

Noch eine Frage, hat jemand das WHB zur Hydraulik? Ich habe leider nur das allgemeine WHB.....aber da stehtzur Hydraulik ja nicht viel drinnen.

Beste Grüße Stefan 
 
Sind die Zahlen vom Typenschild auch auf der Kupplungsglocke und Motor eingeschlagen??

Mit freundlichen Grüßen Jürgen

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 1964
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Ihc 955 Bj 1981
 
Hallo Stefan,

genauso ist die Stellung richtig.

Mein Regelsteuergerät hat die Nummer IHC 3051847R91.

Ich weiss nicht, ob auch andere Regelsteuergeräte verbaut wurden, die andere Daten / Wege haben. Bei meinem ist der freie Weg des Schiebers 19,7mm. Die Stößelplatte ist im Schieber um 3,4mm axial zu bewegen.

Du hast doch auch die Regelhydraulik mit dem Fühlstift am Zugmaul ??  Wenn ja, teste doch mal, ob die sofort, also schon bei geringfügigem Eindrücken des Stiftes sich etwas am Regelschieber tut, Druck auf den Stift soll ja umgehend die Hydraulik anheben und den Pflug höher stellen. ( ich pflüge nicht und habe deshalb zwei Bolzen am Zugmaul. eingesteckt, somit die regelhydraulik ausser Kraft.) - Die Regelhydraulik arbeitet zusammen mit dem Tiefenhebel, der kotflügelseitig sitzt. Der Höheneinstellhebel links, also näher am Fahrersitz, geht ja direkt auf die Stößelplatte.

Teste mal, wie weit der Schieber.hineinzudrücken ist. Ist der Stellweg groß genug, um im Steuergerät die Kanäle umzuschalten ?

Wenn du den Höheneinstellhebel ganz nach vorne stellst, ist dann noch Spiel zwischen dem Ende des Regelhebels und der Stößelplatte. Wenn nicht, ist möglicherweise der Stellhebel auf der Welle verdreht. Diese Einstellung ist aber kritisch, wenn man sie falsch dreht. Die Hydraulik kann bis zum Anschlag fahren unnd deinen Tankdeckel beschädigen.

Ich habe schon Öl drauf, kann nicht mehr alles sehen. Aber ich weiss genau, dass mein Höhenstellhebel auf den ganzen ca. 90° Stellweg mit dem Steuergerät agiert. Weil durch falschen Zusammenbau dieser Weg lplattereduziert war, stellte meine Hydraulik ja auf "Dauerheben".

Drück doch den Steuerschieber mal von Hand etwas hinein und bringe ein Stück Alufolie zwischen Ende Stellhebel und Stößeplatte. Wird sie festgehalten, dann stimmt die Stellung auf der Welle wohl nicht.   --- Das Verfahren zum Einstellen ist im WHB Hydraulik aufgeführt.

Zum WHB Hydraulik kann Jürgen D439 vielleicht einen Tip geben ??

Hast du das allgemeine WHB zur D-Serie, als PDF ??

Hoffe, du kannst mit meinen Infos etwas anfangen. Nochmals nachfrage nist auch erlaubt....

Freundliche Grüße

Jürgen
 
Hallo Jürgen,

ja von einem Arbeitskollegen habe ich vor kurzem auch eine PDF von dem allgemeinen WHB kebommen. Schick mir doch mal eine PN mit deiner E-Mail Adresse.

Wenn ich den Tiefeneinstellhebel ganz nach unten drücke, ist Spiel zwischen Stößelplatte und Hebel..... das hab ich heute mittag kontrolliert. 

Ich denk, wenn ich das WHB der Hydraulik habe, werde ich mal die Abweichung zur Grundstellung prüfen.

Vielen Dank 

Beste Grüße 

Stefan 
 
Hallo Jürgen,

das mit Deinen Nummern ist doch sehr merkwürdig

Du sagst das auf dem Typenschild NT 230337 für Motor und Fahrgestell steht dann wäre das ein D324. Auch die Einspritzpumpe gehört an einen D324.

Sollten die eingeschlagenen Nummern mit denen des Typenschildes übereinstimmen, dann passt Dein Brief nicht zum Schlepper.

Ein Hydraulikblock kann oder konnte man nachrüsten. Wurde oft gemacht, nachdem der Schlepper erstmals ohne Hydraulik gekauft wurde, hinterher hat man dann festgestellt, daß die Hydraulik doch Sinn macht. Dann kann es sein, das auf einem D324 eine Regelhydraulik verbaut ist. Vieleicht war auch die doppelwirkende Hydraulik kaputt und man hat einen D326 geschlachtet und die Hydraulik auf den D324 verbaut. Weil aber von dem D324 der Brief verloren gegangen ist, und man den vom D326 sowieso hatte, hat man gleich den genommen.Vieleicht war es so, oder so ähnlich.

Du solltest aber in jedem Fall dafür sorgen, daß die Nummer im Brief mit der des Traktors übereinstimmen.

Gruß Uli
 
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