D 324 will nach motorüberholung nicht ansprinegen (Dunkler qualm)

MCtraktor

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11 Juni 2015
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Hallo IHC Freunde,

Habe bei meiem d 324 (1960) eine kleine Motorüberholung vorgenommen (Kolben Laufbüchsen,Pleulbüchsen,Pleullager; reinigen der vemtile Ventilsietze usw. ) 

Kurbelwelle wurde nicht ausgebaut! Nur Kühler Zylinderkopf und Ölwanne ab. 

nun da ich mit mähen hinterher bin muss er wieder laufen.

Das Probelem: Er will nicht venünftig Zünden. 

Kraftstof zufuhr ist entlüftet, es kommt auch genug diesel an (Pumpe war wärend der reperatur immer Verbaut, hat also immer mitgedreht, daher keine veränderung der einstellung-> am Diesel wirds nicht liegen) 

Die Symptome, Motor dreht, auspuff qualmt sehr dunkel, wenn ich die hand auf den endtopflege merkt man das diese kurzzeitig angesaugt wird, für mich unnormal, da Auspuff =auslass) traktor will aber nicht anspringen.

die ventile bzw. das Ventilspele ahbe ich nach Handbuch eingestellt. erstmal auf 0,4 (da motor ebi einstellen kalt) 

Wo kann der Fehler liegen, die ventile doch falsch eingestell? 

Danke für euere Hilfe! 

VG 

Ein Motor ist ein Block aus Stahl_Stahl dehnt sich bei Wärmeaufnahme aus_ Warmlaufen lassen
 
was meint ihr gnau mit setuerzeiten? wie gesagt kurbel und nockenwelle waren immer verbaut , ich kann mir nicht erklären wie sich da etwas derart verstellen kann!?
 
putzlappen kann ich"leider "ausschließen, 

reihenfolge 1_3_2 angefangen bei 1 Stellung auf scheibe DC !  

kann es daran liegen das ich auf 0,4 mm eingstellt hab? wobei ja geschrieben wird erstmal auf 0,5  dann nach einigen bh kopf erneut anziehen und ventilspiel auf ,3mm! scheint mir eig logisch!  mein Gwdanke 0,4 mm da kann nichts schief gehen! 

was haltet ihr (von der öl sauerei mal abgesehen) davon den Ventildeckel abzuschrauebn und dann zu starten! 

evtl sehe ich dann mehr...

was noch komisch war, der kühlerdeckel hat sich immer gehoben und gesenkt beim starten (evtl zu viel wasser? , es ist kein themostat verbaut) 

morgen kommt der onkel der hat mal landmaschinen schlosser gelernt ! 

vielen Dank :) 
 
Hallo

Steuerzeiten kann man ausschließen da die Steuerrung nicht zerlegt wurde. So wie beschrieben wird sind die Ventile und Ventilsitz nur gereinigt worden oder?

Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich  das Problem das die Ventile nicht genau ihre ursprüngliche Stellung haben und somit nicht vernünftig abdichten. Ventile können aber auch falsch eingestellt sein aber wenn du nach dem Handbuch vor gegangen bist müßten diese stimmen. Ob du nun 0,3 oder 0,5 eingestellts hast ist nicht so wichtig er müßte darum anspringen.

MfG

Alwin
 
Genau Alwin,

Steuerung wurde nicht zerlegt, 

Ventile gereinigt soll bedeuten: jedes einzelne Ausgebaut, hinten abgeklebt (damit das Bohrfutter keine Schäden verursacht) dann die Verkohlunen sachte abgeschliffen,

anfangs mit 300 er Körnung den rest nur noch mit Ölgetränkter feiner Stahlwolle, sodass diese Blank waren (habe darauf geachtet , das die einzelnen Winkel am Teller unverändert geblieben sind)  

Den Ventilsitz habe ich "eingedieselt" zum anlösen, und dann mit einer Art Pilz (den ich mir gedrechselt habe) und reichlich geölter stahlwolle davor "ausgedreht"auch hier ohne die Winkel zu beeinflussen.  es waren kleine "Krate " ! das sah freilich nicht mehr aus wie am ersten tag, aber dennoch gängig. 

Ich habe vorhin nochmal probiert, wie gesagt wenn ich die hand auf den auspuff lege wird diese kurzzeitig angesaugt, ddementsprechend wird auch das Rauchgas wieder eingesaugt_ ergo das auslassventil ist bei der abwärtsbewegung des Kolben wohlnoch  offen, sodass der abgasqualm angesaugt wird und dass kann dann (denke ich )kein zündfähiges gemisch ergeben! 

keine Ahnung ob diese theorie Stimmen kann :( 

Aber Danke :) 
 
Hallo

Das kurzzeitige Ansaugen über den Auspuff ist normal, das zu erklären ist mir jetzt zu viel und hat etwas mit Physik zu tun und ich muß noch Rasenmähen. Die Sache ist einfach du hast alles schön sauber gemacht, das ist auch gut so, aber du hast die Ventile nicht genau auf die Stelle bekommen wie diese gesessen haben. Die Ventilsitze mögen noch so schön ausgesehen haben, haben aber nicht so einen gleichmäßigen Verschleiß das die Ventile in jeder Stellung abdichten. Ich kann dich aber beruhigen das ist schon mehreren passiert. Da gibt es nur eins Kopf abbauen und die Ventile einschleifen lassen. Vorher drehst du den Kopf und spritz WD 40 oder Röstlöser um die Ventile dies darf dann nicht wegsacken.

MfG

Alwin
 
mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, 

morgen versuche ich es durch erneutes einstellen, wenn es nicht geht quasi KOPF ab^^ 

danke für den tip , gute idee die durchlass prüfung mit öl! 
 
Ich frage ja nur:

"reihenfolge 1_3_2 angefangen bei 1 Stellung auf scheibe DC ! "

DC ist bei Übersetzungsverhältnis KW/NW 2:1 zweimal möglich.

360 Grad KW zu 180 Grad NW. Bei falschem Start (DC) der Ventileinstellung sind die Steuerzeiten um 180 Grad versetzt.

Wurde bereits mehrfach als möglicher Fehler genannt. Dann müßten die Distanzen der Einstellschrauben der Ventile allerdings erheblich voneinander abweichen und auffallen.

"was noch komisch war, der kühlerdeckel hat sich immer gehoben und gesenkt beim starten"

Also das wäre dann nicht mehr "komisch" im lustigen Sinne.

Gruß +Matthes+
 
DC schon als beide Ventile in der Überschneidung waren! 

das mit dem köhlerdeckel kommt mir auch spanisch vor, kann aber leider nicht saen ob das vorher schon war, wasserverlust ist aber zum glück nicht fest zu stellen woran kann das liegen mit dem druck auf dem deckel? es sollte ja eigentlich keine Verbindng geben welche das zulässt damit wasser und kolbenhub in verbindung stehen! ich werde das bei gelegenheit filmen! 

wäre es bei ausschließlichem plus grade betrieb dennoch ein thermostat einzubauen ? 
 
Ventile einschleifen lassen oder selber machen. gegenfals müssen die sitze einmal mit dem Fräser bearbeitet werden.

das hatte ich vor Jahren beim 644 auch mal. das die einlääse dicht waren alles sauber für gut befunden. sprang aber nicht an. nicht mal mit Startpilot was ich nun garnicht nehmen mag. also kopf runter Ventile einschleifen lassen. alles zusammen gebaut bei der dritten Motordrehung war er da.

Mfg Marco
FORTSCHRITT IST BEWEGUNG
Fortschritt die Macht aus dem Osten
 
"DC schon als beide Ventile in der Überschneidung waren! "

Dazu wäre wichtig zu wissen, von welchem Zylinder du redest. Hoffentlich nicht der, dessen Ventile du eingestellt hast.

Gruß +Matthes+
 
Also wenn sich der Kühler Deckel  schon beim starten hebt und senkt ist garantiert was mit der Kopfdichtung  daneben gegangen? 
 
...ja Otto, aber soviel Druck ins Kühlsystem nur über die (neue) Packung ist schon sehr ungewöhnlich! Wenn da man nix mit den Laufbuchsen ist...

gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Freising
 
Nachdem die ventile richtig eingestellt waren, hatte ich einen zündenden zylinder. 

aber eider fungierte mein kühler als auspuff ( arbeitet dauerhaft auf großem Kühlkreislauf da kein themostat vebaut momentan) 

erster gedanke Fehlerhafte Kopfdichtung, also alles von vorn kopf runter siehe da dichtng war am ersten zylinder aufgelöst...

im ersten und dritten zylinder war auch wasser.  dann kam das böse erwachen: die laufbuchsen sind abgesackt, die erste sitzt ca 0,25mm unter block ebene, die hintere auf höhe blockebene. (mit messlehre gemessen) die mittlere passt (mit 0,15mm überstand hier konnte die dichtung auch dichten. 

Möglichkeiten jetzt

1.- Block planen, (alles abbauen ....) Laufbuchsensitze nacharbeiten, Kolben abdrehen (wie schon oft beschrieben teuer und zeitintensiv)

2.- etwas zwischen laufbuchse nd laufbuchsensitz beilegen, sodass die gewünschte höhe erreicht wird

Frage wo bekomme ich etwas zum beilegen her? oder gibt es etwas um bei der kopfdichtung etwas beizulegen sodass es dicht wird (wäre utopisch aber wass es nicht alles git)

hat jemand einen Groben Anhaltspunkt was das planen und nachfräsen des blocks + abdrehen der Kolben kostet?

Vielen Dank  
 
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