D 324 will nach motorüberholung nicht ansprinegen (Dunkler qualm)

beim guten alten w 50 gibt es auch unterlegringe für die laufbuchsen!http://www.ebay.de/itm/IFA-W50-Unterlegring-fuer-Laufbuchsen-0-15-mm-111-/300766625306

jetzt würde mich brennend die beschaffenheit des werkstoffes (in diesem falle des aluminiums bzw der legierung  interessieren) so könnte ich mir das blech in den jeweiligen stärken einkaufen, und mir die unterlegringe auslasern lassen! spart zeit und ne menge geld !)
 
Hallo

Von dem Phänomen das die Buchsen absacken hab ich jetzt schon öffters gehört .

Nur so aus Neugier ....woran liegt es eigentlich das das passiert. ?

Gruß vom Nils
-----------------------------------------------------------------------
Wer Rechtschreibfehler findet ....darf diese gerne behalten
 
Hallo zusammen,

das Kolben abdrehen ist ja nicht wild (Ist ja nur plandrehen, man muss nur wissen wie man sie spannt ;) )...

Wenn da bedarf besteht kann ich das gerne auf meiner dicken erledigen.. Oder in der Firma, iwie passt das schon.

Viele Grüße,

Christian
 
Hallo Nils, durch Thermische Schwankungen können Zyl. Kopfschrauben, Stehbolzen und Muttern , (nicht nach Vorschrift angezogen, nicht nach Vorschrift nachgezogen nach Rep) negativ beeinflußt werden. Kopfdichtung brennt durch. Desweiteren arbeiten die Buchsen im Sitz und beschädigen diesen. Folge, Sitze müssen ausgefräßt werden und mittels sogenannten Feuerringen der Buchsenüberstand nach Herstellerangaben wieder hergestellt werden.Bei Stehbolzen ist das Gewinde im Block und der Bolzen genauestens zu bearbeiten.Ebenfalls ist es sehr wichtig immer ein funktionierendes Thermostat im Motor zu haben.Grüße vom Paylodoc.
 
wenn wir von der blanken theorie ausgehen müssten wir bspw. die stehbolzen immer wechseln, da sich die schraube immer ausdehnt und sich wie eine feder verhält, irgendwann kommt es zur plastischen verformung , soll bedeuten die schraube dehnt sich so weit damit sie (bei entlasten) nicht wieder auf ihre ursprüngliche ausgangsgröße zurück geht (maschinenbau 2 semester) . wobei das mit den drehmomenten immer so eine sache ist die angegebenen momente für unterschiedliche scharaubenstärken sind nicht immer richtig, habe mir so bspw. 2 schrauben an der ölwanne weg gedreht...)  

zu meinem problem: habe meinen aluminium spezialist an der uni konsultiert, er sucht für mich heraus welche sorte alu ich für die unterlegringe verwenden kann, das werde ich mir dann in der entsprechenden stärke kaufen bzw. auswalzen, und dann lasern. habe keine bedenken dass es nicht funktioniert wenn es bei viel größeren motoren bspw . ifa w 50 auch funktioniert. ich mache fotos und stelle diese hier rein. möchte nicht wissen wie vielen jungfräulichen bastlern es so ergangen ist wie mir^^ 

bis bald. 
 
Hallo,

im Grunde ist es kein Problem mittels Feuerringen den Buchsenüberstand wiederherzustellen. Allerdings sehe ich ein Problem beim gewünschten Fertigungsverfahren (Maschinenbaumeister ;) )

Ich hätte zu große Bedenken das sich die gefertigten Ringe nach dem Lasern nicht vernünftig entgraten lassen und sich hierbei die Geometrie des Bauteils stark verändert.Würde sich ein Grat am Bauteil befinden wird sich der Ausgleichsring später definitiv setzen, die Folge ist eine erneute Undichtigkeit.

Ich habe solche Ringe meistens aus hochwertigem Stahl fertigen müssen.Entweder wird der Bund der Laufseite abgedreht oder aber der Block ausgespindelt, so dass sich eine minimale Dicke von 0.25mm für den Ausgleichsring ergibt um die späteren Dreharbeiten zu erleichtern (Eine Scheibe mit 0.1mm abzustechen ist pure Glückssache). Dann haben wir die Ringe gedreht und abgestochen, anschließend mit Hilfe der Flachschleifmaschine auf der Magnetspannplatte flachgeschliffen.

Viele Grüße,

Christian
 
aus welchem stahl hast du die Ringe hergestellt? 

über den grad habe ich mir auch gedanken gemacht, war aber davon ausgegangen das sich dieser beim anziehensetzt ( eben wegen der geringen materialstärke)

beim wasserstrahlen werde ichwohl das selbe ergebniss haben!? 
 
Prinzipiell ist da alles geeignet was eine hohe Festigkeit aufweißt. Mit einem S235 würde ich da nicht arbeiten... C45 oder C60 wäre geeignet, oder aber auch CrMo..
 
Hallo

@ Paylodoc

Danke für die Info.

Da ich sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht lösen kann hatte ich vor gehabt die Stehbolzen nicht zu erneuern.

Den Thermostat hat der Vorbesitzer ausgebaut (weil er kaput war) .

Viele sagen ohne ist besser damit der Motor nicht so warm wird.

Ich habe mir einen alten besorgt und das Gehäuse an der gefalzten Naht geöffnet.

Zwei Messingringe gedreht und angelötet.

Jetzt kann ich das Thermostatgehäuse jederzeit öffnen und einen klassischen Einsatz aus dem PKW einsetzen.(Toyota 3 Liter Diesel passt sehr gut ...hat 82 Grad).

Zusätzlich habe ich einen 9mm Beipass angelötet der direkt unten zum Kühler geht , dort habe ich neben den Temperaturfühler ein weiteres Loch gebohrt und das 9mm gegenstück eingelötet.

Jetzt hat das Thermostat eine stetige Zirkulation und ich habe immer sofort die richtige Temperatur an der Anzeige.

Gruß vom Nils
-----------------------------------------------------------------------
Wer Rechtschreibfehler findet ....darf diese gerne behalten
 
Sehr Gut, Du hast verstanden das der Motor möglichst eine gleichbleibende Wassertemperatur haben sollte, das macht das Thermostat. Wer sagt ohne Thermostat wäre es besser hat den Sinn des Thermostates nicht verstanden. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist das solche Meinungen ins Net gestellt werden. Grüße vom Paylodoc.
 
Zurück
Oben Unten