Das Ende von IHC

matbush:

# scoutsman

Nein, das Buch gibts nur in englisch

# MS77

Produktionsstandorte in Europa :

- St. Valentin / Traktoren / Österreich
- Antwerpen / Einzelteile / Belgien
- Zedelgem / Drescher, Ballenpressen / Belgien
- Croix / Einzelteile, Kabinen / Frankreich
- Basildon / Traktoren / England

Darüber hinaus werden in Imola /Italien, Jesi / Italien, Lecce /Italien, Modena / ITalien, San Mauro / Italien, Coex / Frankreich,
Tracy-Le-Mont / Frankreich und Plock / Polen unter CNH-Flagge alle möglichen Teile und Maschien für New Holland und CASE-IH gebaut.

Wer genaueres wissen möchte, bitte auf www.cnh.com >>> Worldwide nachsehen, da stehen dann auch die ausser-europäischen Standorte drin

#Ede_633

Doncaster ist seit 2007/ 2008 geschlossen.
Die dort montierten Traktoren laufen jetzt bei Landini in Italien vom Band

#IHC 533
die aktuellen McCormick-Farben sind ein leuchtendes Rot und ein grau-weiß

Cnh hat Bekanntgegeben das das Werk in Imola ab Sofort Kurzarbeit macht und das das Werk in 2 Jahren Geschlossen wird!
Hier der Artikel!
forum.bauforum24.biz/forum/index.php?showtopic=35282
 
"Es gab bereits Anfänge eines PS-stärkeren 1455Xl mit mehr als 145 PS"

Wissen Sie zu diesen Planungen noch genauere Details?
Sollte der DT 402 als Motor herangezogen werden, vielleicht mit Ladeluftkühler, wie er heute oft zusätzlich eingebaut wird oder sollte es ein ganz anderer Motor werden?
Ich denke vom Grundkonzept, wie z.B. Getriebe, wäre der 1455 gut für 20-30 PS mehr geeignet gewesen.
Wäre ja mal ein interessantes Projekt, die alten Pläne bei einem solchen Schlepper "nachzubauen", als 1655 oder so/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Um hier jetzt einfach mal ein wenig mitzuspekulieren.

Der DT-402 Motor des legendären 1455 wurde ja für andere Anwendungen mit über 160PS gebaut und die zweite Hauptkomponente war ja das Getriebe von ZF. Das gab‘s ja in ähnlicher Form auch bei anderen Schlepperherstellern. Somit wäre der ‘‘1655‘‘ (?) ja mit dem vorhandenen Baukastenkomponenten recht einfach zu realisieren gewesen. Da hätte dann eigentlich nur noch die Typzulassung und das Marketing gefehlt (und 1000 andere Kleinigkeiten)
In dieser Leistungsklasse war Tenneco aber schon mit anderen Schleppertypen platziert und der Markt sollte dann ja auch mittelfristig vom Magnum bedient werden. Ich kann mir vorstellen das es dann sehr schwierig war einem in erster Linie an kurzfristiger Rendite interessiertem Manager begreiflich zu machen warum er noch das Geld für die Serienreife und Markteinführung eines solchen Schleppers herauszurücken sollte. Nebeneffekt wäre gewesen das bei ZF die Stückzahlen für die Getriebe in der höheren Leistungsklasse gestiegen wären und diese somit für die Konkurenten (z.b. Schlüter, Fendt, Deutz) günstiger geworden wären.

Ob sich eine neu entwickelte A-Familie zum Ende der 80‘iger noch gelohnt hätte kann ich nicht beurteilen, wenn ich aber heute sehe wie viele "leichte" Schlepper in der Leistungsklasse verkauft werden kann ich mir vorstellen das auch dieses Projekt einigen Bedenkenträgern beim neuen Eigentümer nicht genug kurzfristigen Ertrag versprochen hat.

Ein wenig erinnert mich die Strategie von IHC bis ‘85 so ein wenig an das Generationenübergreifende Wirtschaften das wir Landwirte von unseren Familienbetrieben kennen. Hat man doch hochwertige Qualität zuende entwickelt und die dann mit einer guten Produktpflege lange am Markt gehalten. Nach ‘85 kam dann bei CaseIH allgemein das was man modernes Managment nennt. Es zählen in erster Linie die Kurz- und Mittelfristig zu erzielenden Gewinne. So wie es der Kapitalmarkt offenbar auch spätestens seit dieser Zeit erfordert. Was ich davon halte schreib‘ ich hier jetzt mal nicht.

Ich sag‘s noch mal deutlich. Das ist hier alles nur reine Spekulation und Interpretation von mir. Gleichwohl finde ich das ganze Thema hoch interessant - insbesonders auch was das Thema ‘Neue A-Familie‘ angeht und würd‘ mich freuen wenns dazu noch ein wenig was aus der Gerüchteküche geben wird. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Hallo, hier mal mein Beitrag zum Erhalt der Neusser. Hatte schon am Anfang der Instandsetzung hier mal was reingestellt, hatte aber dann wenig Zeit abends noch nach der Arbeit am 1455er mich am Pc zu betätigen. Wie versprochen hier die Bilder des 1455er nach der Instandsetzung. War zwar bischen Arbeit, aber was macht man nicht alles fürs Hobby. Der schwere Unfall des 1455er brachte ihn fast in die Presse bis ich ihn sah. Ich hatte den guten alten Neusser sofort in mein Herz geschlossen (trotz verheerendem Zustand)./styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
Nun muß ich mich nur noch mal nach zwei gut gebrauchten hinteren Reifen ( 710/70R38 Michelin) umschauen. Aber fahren tut er sich ganz gut und Leistung geht für diese Größe eigentlich auch.
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Respekt so hätten die letzten 14 er auch aus sehen können. Finde es interresant wenn die Traktoren ein bisschen anders ausehen. Es zeigt die Möglichkeiten wie ein Traktor hätte aussehen können. Viel Spaß mit dem 14 er .

Mfg Andreas
 
Der DT-402 war ja schon ein aufgeladener Motor, der in verschiedenen Baumaschinen
bereits mehr als 160 leistete. Das aus damaliger Sicht zukünftige Problem waren die
angekündigten Abgasnormen innerhalb der EU. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Neuss
bereits Untersuchungen und Gutachten, wie man die Neusser Direkteinspritzer
diesen Abgasnormen mit wenig Montage- und Kontruktionsaufwand anpassen konnte.
In den Jahren zwischen 1980 und 1985 waren Schlepper jenseits der 150 PS
noch nicht so verbreitet und vom Markt gefordert wie heute.
Die wenigen Hersteller, die jenseits der 150 PS Maschinen anboten, konnte man an einer Hand aufzählen.
Deshalb wäre ein 1455 mit >160 PS zu dem Zeitpunkt wohl auch einer der leistungsstärksten Serienschlepper gewesen.
Das Getriebe war zudem stark genug für diese Motorleistung ausgelegt.
Konstruktive Änderungen im Bereich des Antriebsstranges, der Vorderachse und des Vorderachsträgers waren ebenfalls in Arbeit.

Außerdem waren im Angebot der weltweiten IH Motoren mit 6 Zylindern und größerem Hubraum
als DT-402 (D-436, D-466 plus Versionen mit Turboaufladung) und natürlich die 8 Zylinder wie der D-550 und der D-766 / DT-766
verfügbar, auf die man in Neuss je nach Markanforderung hätte zurückgreifen können.

Zum Thema : schnell ein Produkt in den Markt werfen und kurz- und mittelfristige Gewinne ...
kann ich nur sagen, der Leitspruch der IH war seit 1831 der Gründung des McCormick-Konzern :
"Qualität ist die Grundlage unseres Geschäftes".
Ich glaube nicht, das wir in Neuss nur aus o.g. Grund schnell einen Schlepper montiert hätten,
um nur ja irgendwas auf den Markt zu bringen. Wenn ich an die Mannschaftsstärke unseres Inspektoren-Teams zurückdenke,
wiederspricht dies allen Spekulationen zu oben gesagtem : "... schnell in den Markt ":

Sicherlich hatten wir in Neuss auch "Montagsschlepper" aus welchen Gründen auch immer,
da gibt es vielfältige Gründe. Da sollte und musste der zuständige Händler Kulanz walten lassen.
Bevor wir Neuss in riskierten, das ein Landwirt beim Frühschoppen verbreitete : "Nie wieder IHC" bekam der eher einen neuen Schlepper.

PS : das der 1455 bereits als "legendär" tituliert wird, ist auch nicht schlecht !
 
Jetzt muss ich aber nun auch mal meinen Senf dazu geben!

Den 1655 hat doch bereits jeder Besitzer eines 14ers zu Hause. Der Techniker beim Bosch Dienst fragt nur "wieviel soll er bekommen?" dann kannste auch nen 1755 oder 1855 machen...

Ne Spass bei Seite....

Also nen 14er kannste von der technischen Seite locker auf 165 PS einstellen. Es soll sich dabei ja aber auch um eine Weiterentwicklung handeln.

Den 1655 hätte man dann mit einem Facelifting was ja mitte der 80er sowieso anstand rausbringen können was dann auch für 1455 gegolten hätte.

- die Profi Austattung mit pneumatischen Allradschaltung, Differentialsperrenschaltung, Zapfwellenbetätigung

- die bekannte Bosch EHR Hydraulikbedienung bekannt ausm 600er Fendt rein

- nen gescheiten 300 l Kraftstofftank rein (links unter der Treppe und rechts ist noch Platz)

- direkt von Mitte der 80er an eine gescheite Klimaanlage mitanbieten wie es nachher in den späteren Modellen drin war

- gescheite Reifen anbieten

- zwei Zusatzhubzylinder in die Heckhydraulik rein

Und den ganzen oben genannten Kram alles optional anbieten vom 12er bis zum imaginären 16er. Man hätte vielleicht beim 16er das ganze serienmäßig anbieten müssen. Um eben diesen besonders hervorzuheben.

Für einen Leihen klingt das alles Recht einfach zu realisieren. Das sind alles Dinge die Mitte der 80er möglich gewesen wären. Was Fendt ja getan hat. Mit der oben beschriebenen Ausstattung wären die bis Mitte der 90er eine feste Größe im Schleppermarkt gewesen. Was dagegen spricht ist dass die Schlepper warscheinlich deutlich teuerer würden... Aber in der Ausstattung bräuchte man sich ja auch vor Schlüter und Fendt in der Zeit nicht zu verstecken...

Hat jemand eigentlich damalige Preise und Verkauftszahlen vom 14er? Hat jemand einen Vergleich zu den Verkaufszahlen der anderen Hersteller in der PS Klasse?

P.S. Also hier bei uns in der Ecke gelten eigentlich alle ursprünglichen IHC 6 Zylinder Modelle als Legende. Besonders 956/1056 und natürlich der 14er...

Also alles in allem muss ich jedoch für meinen Teil sagen dass der 1056 XL der Beste Schlepper ist den die IHC Konstrukteure auf den Weg gebracht haben.

Unschlagbar in Leistung, Komfort, Optik, Feeling. 1056 ist unverwechselbar! Wenn meine Enkel irgendwann mal fragen "Was ist IHC?" Dann sag ich nur 1056 XL!

Der 14er ist gegen 1056 XL ne echte "knüppelkarre".
 
Nur die LKW firmen ist ubergeblieben. Navistar corporation USA). Nur die LKW braucht die International name. Wan Tenneco die agri gruppe ubernam Werde auch International Harvester mit nahme und logo ubernommen. Nur Navistar has das merkenrecht fur die International name. Die motoren DT466 werden immer herstelt, fur die leichter LKW. Das sind die selten motoren wie in der letzen (USA) IH schlepper und mahdrescher gebaut werden
 
Irgendwo hatte ich zu der Zeit immer mehr  den Eindruck das Case der Zeit hinterher lief, denn durch die Übernahmquerelen ging doch Zeit verloren, die andere Schlepperherstelle für sich genutzt haben. Auch der Comfort war damals nur noch Zeitgemäß, mehr aber nicht ander Hersteller konnten schon mit Seitenconsolen punkten, sogar Fiat mit einer Lastschaltstufe! Fendt mit einer EHR, davon Träumte man noch bei Case. Mit den Aufkommen des MAxxums hat Case technisch nur zu einigen mitbewerbern aufgeschlossen, nicht aber die überholt. Größtes Manko des MAxxums war die Kabiene, die schreckte ab, für einen Beifahrer absolut nicht geeignet!

Damals gingen Marktanteile weg, und ein großes Problem waren die A-Händler, es gab sehr gute aber auch wirklich welche die auf einen sehr hohen Thron saßen, Anton Schulz in Münster nicht zu vergessen!

 
 
CASE IH in Europa wird immer stiefmütterlich vom Mutterkonzern behandelt.
In den USA sieht das ganz anders aus. Da steht CASE IH in direkter Konkurrenz zu Deere.

Um es mal so zu sagen. Trotz aller Unkenrufen lebt CASE IH immer noch.
Und ob Fendt ein besseres Getriebe oder Deere bessere Motoren hat, sei mal dahingestellt.
Sicherlich gibt es genau so viele Fahrer grüner Trecker, die sagen :" Nie wieder ein ... !"

Die Marktanteile in Deutschland lassen nichts auf den Stand von CASE IH in anderen
europäischen Ländern schließen.

Grüße
matbush
 
Sicher lebt Case noch und das ist auch gut so, Das was passieren musste wurde ja erkannt, wenn auch reichlich spät!

Ich bin immer erstaunt wenn wir Fendfahrer mit Herzblut in der Kundschaft bekommen  die imme rlaut posaunen das sie sich nicht auf so ein "KACKFASS" von Case draufsetzten, und wenn die mal mit den CVX gefahren sind, als erstes dann nach der Nummer des Vertreters fragen!

 

 
 
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