Ich kenn das nur von meinem 423, wird aber beim 433 ganz ähnlich oder sogar gleich sein.
Wenn Du das Pedal drückst siehst Du ja wie der Stift reingedrückt wird. Sobald der Stift wieder draußen ist, ist das Differenzial auch wieder ausgeschaltet.
Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, dass durch drücken des Hebels eine Manschette von der rechten Radachse über die linke geschoben wird. Dadurch sind beide Achsen starr miteinander verbunden.
Drückt man den Hebel jetzt während sich eines der beiden Räder schon schnell dreht ruscht diese Manschette entweder erst gar nicht über die andere Achse oder nur mit einem gehörigen Ruck. Wenns ganz dumm läuft hält die das nicht aus und geht kaputt.
Betätigt man die Sperre im Stand bei gedrückter Kupplung ist ausgeschlossen, dass dabei große Kräfte wirken und es kann nichts kaputt gehen.
In der Praxis sieht das natürlich anders aus. Man kommt nicht umhin auch mal während der Fahrt zu drücken um keinen Schwung zu verlieren.
Wenn Du z.B. mit vollem Anhänger auf eine vereiste Stelle an einem Hügel zufährst und schon vorher sehen kannst, dass Du da vielleicht ohne Sperre nicht drüber kommst kannste die Sperre auch schon während der Fahrt drücken (nicht unbedingt bei 30 km/h). Wichtig ist halt, dass Du beim Drücken geradeaus fährst und beide Räder gleich schnell laufen, also nicht eines schon am durchdrehen ist. Dann kann im Prinzip nichts passieren, mache ich oft so.
Wenn Du dann drüber bist schau kurz ob der Stift wieder raus ist vor Du mit Vollgas in die nächste Kurve fährst.
Gas geben geht während dessen natürlich nur per Hand, es sei denn Du hast so große Füße /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif