Dunggabel mit Verbreiterung

Stefan629

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Hallo zusammen!

Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Gabeln?

www.bressel-lade.de/Abb105.htm

www.bressel-lade.de/Abb104.htm

Ich habe eine relativ heruntergekommene normale Gabel (Kat.3) und wollte mir eine neue zulegen. Dabei bin ich auf diese gestoßen und finde die im Prinzip ganz gut, da mein 744 mit der 1m-Gabel nicht ausgelastet ist. Die HG-Gabel (1,3m 7 Zinken) habe ich nur für Ballen, da das Mistaufladen damit viel zu lange dauert (Kippvorgang) und ich auch sehr viel Ladehöhe verliere. Aber auch mit der schweren HG-Gabel und der HG dran, hat der 744 im Mist keine Probleme.
Da ich die HG komplett abbaue, wenn ich sie nicht brauche, spare ich ca. 100-150kg. Das sollte für einen Zinken mehr (also 8) reichen. Nur die Funktion der Gabel an sich würde mich interessieren. Also, ob es da Veränderungen in der Handhabung zur normalen Gabel, die nur zwischen der Schwinge ist, gibt.

Gruß Stefan
 
Hallo
also wir haben die aus Abbildung 104 vorm 745..... habe oben 2 haken dran für die HG und geht echt gut auch zum Reisig schieben oder laden... kann ich nur empfehlen!!

Gruß Sören
 
Hallo Stefan,

verstehe ich deine Frage so, das du die im dem Link abgebildeten Dunggabeln nicht mit der HG deines Frontladers benutzen möchtest ??

Wenn ja, dann solltest du bei der ganz breiten Dunggabel folgendes bedenken:
Zum einen ist dort das Rohr für die Zinken unten durchgehend. Wenn du dann die Dunggabel ausklinkst, kann es dir passieren, das das untere Rohr (da wo die Zinken dranne sitzen) an die unterseite der Frontladerschwinge haut.

Zum anderen würde ich die Dunggabel nicht allzu breit nehmen, da du dann ggf. beim beladen eines Miststreuers probleme mit der breite bekommst. Soll heißen: Du fährst seitlich ran und deckst event. schonmal 3/4 der Ladefläche des Miststreuers ab.... Da ist dann ein gleichmäßiges beladen quasi unmöglich...

Gruß
Alfred


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Hallo!

Danke erstmal für eure Antworten. Das mit dem Anschlagen vom unteren Rohr an die Schwinge habe ich mir auch schon überlegt. Das war auch ein Grund hier diese Frage zu stellen, wie das in der Praxis aussieht. Wenn der FL ganz hoch gehoben ist, dann zeigen die vorderen Enden der Schwinge ja teilweise nach oben, sind also nicht mehr waagerecht. Damit kann die Gabel nicht soweit nach unten schwingen, dass die Zinken lotrecht nach unten zeigen. Aber der Mist müsste trotzdem herunterrutschen und an der Anschlagstelle kann man ja als Polster ein dickes Stück Gummi anbringen. Vielleicht findet sich ja noch jemand der eine Gabel aus Abb. 105 hat oder sie schonmal im Einsatz gesehen hat. Bei der anderen besteht das Problem ja nicht, die sieht aber auch nicht so stabil aus. Aber wenn Sören schreibt, dass die gut ist, scheint es wohl zu halten.

@ Alfred: Die Breite ist ja das, was ich möchte. Ich lade auf einen 8t-Anhänger, nicht auf einen Miststreuer, da habe ich Platz genug und muss nicht unbedingt gleichmäßig laden. Weshalb ich den Mist zwischendurch mit dem Anhänger fahren muss, siehst du unten. Und ja, du hast richtig verstanden. Ich lade ohne HG. Mit HG habe ich Probleme mit der Höhe der Zinken, wenn die Gabel abgekippt ist. Da wir hier im Trinkwasserschutzgebiet ein Dach über dem Misthaufen brauchen und eine Mauer drumherum ist die Lagerstätte recht teuer. Deshalb ist sie auch nicht so groß und ich muss den Platz ausnutzen. Mit HG fehlt beim Hochschieben aber der obere Meter komplett. Mit der Klinkgabel ein halber Meter weniger. Beim Aufladen fehlt auch etwas Höhe.

@Micha: Vielleicht habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt. Ich meinte mit der Dazwischen-Version die Standardklinkgabel wie sie immer dann zum Einsatz kommt, wenn keine HG vorhanden ist.

Gruß Stefan
 
Also wir leihen uns regelmäßig für unseren niedrigeren Stall einen Schlepper mit so einer normalen Kat. 3 Gabel, an der nur ein breiterer Zinkenträger, ich glaub 1,50m breit oder so, angeschweißt wurde. Das hintere Blech hat noch die reguläre Breite von einem Meter oder was die Kat.3 Gabeln auch immer haben. Diese Gabel schlägt schon immer an den Frontlader an beim Ausklinken, das stört mich allerdings nicht wirklich, im Gegenteil, der Mist löst sich genau so gut von der Gabel, durch den Ruck, den es beim anschlagen an den Lader gibt. Außerdem lässt sich der Mist gezielter auf dem Anhänger/Miststreuer platzieren, da die Gabel nicht wie eine herkömmliche schmale Gabel wild herum schleudert und so die Motorhaube und Fahrer zusaut.
Beim Wiedereinklinken ist es allerdings bei unserer Version so, dass das durch den fehlenden Schwung nicht direkt nach dem Auskippen passiert, wie du es wahrscheinlich von deiner jetzigen Gabel kennst, sondern erst wenn ich die Gabel wieder irgendwo aufsetze, sei es die Miststreuerbordwand oder halt der Boden.
Alles in allem würde ich schon sagen, dass es sich lohnt, wenn dein Schlepper das Leistungsmäßig packt.

MfG Alexander
 
@Alexander: Das hört sich gut an, weniger Schwung kann nicht schaden. Die E-Klinke vom Stoll braucht kaum Schwung zum Einrasten, aber bei zu viel Schwung hat sie hin und wieder Probleme. Dieses Problem beim Ausklinken ganz oben wäre dann automatisch mitgelöst. Wenn das Laden mit dem Anschlagen so klappt, ist es genau das, was ich hören wollte. Danke!
(kleine Anmerkung: Vielleicht ist eure Gabel auch im Schwungverhalten etwas ungünstig, weil nur der Zinkenträger verlängert wurde und nicht die ganze Rückwand. Das Übergewicht der Rückwand verursacht ja den Schwung. Und dazu kommt dann der geringere Weg zum Schwungholen, da die Gabel nicht mehr weiter als bis zum Anschlag an der Schwinge zurückschwingen kann.)

@Micha: Die Sorge mit dem Anecken hatte ich auch schon. Beim Hochschieben brauche ich nicht die volle Höhe, da hast du Recht. Aber beim Aufladen schon. Der 8Tonner ist ca. 2m hoch. Wenn ich da einen kleinen Berg draufpacken will und die Gabel nicht am Mist der vorherigen Ladung hängenbleiben soll, dann muss der FL ganz hoch. Sonst hätte ich ja auch kein Höhenproblem mit der HG.

Gruß Stefan
 
Stefan, bist Du sicher, dass Du mit einer Klinken-Gabel wirklich Zeit sparst?
Sicher, wenn Du eine HG-Gabel hast, braucht das Abkippen evt. 1-2 Sekunden länger.
Aber Du musst doch auch die Zeit rechnen, die Du zum Einklinken brauchst. Die Gabel mit der HG wieder in "Greif-Position zu bringen, müsste m.E. schneller gehen....

Ich habe einen Stoll-Kat-3-Klinkenlader auf HG umgerüstet an einem 844 S.
Beim Kauf waren eine schmale Erdschaufel, eine schmale Gabel und - ganz prima - eine Palettengabel dabei (brauche ich zum Bewegen von Siloballen).

Letzten Spätherbst habe ich mir eine Leichtgutschaufel - konkurrenzlos günstig von Bressel und Lade - zugelegt. Und zwar eine Klinkenladerschaufel, bei der dann an der Klinkenkulisse zwei Flacheisen mit Bohrungen passend zur HG angeschweisst wurden (die HG hat nur einen mittigen Zylinder).
Umrüstung auf Euro-Rahmen wäre [BAD] gewesen, weil die ganzen anderen Werkzeuge nicht mehr gpasst hätten. Und erhebliche Mehrkosten bei reichlich Mehr-Gewicht....
Umhängen von Werkzeug ist auch alleine mit etwas Übung eine Minutensache.

Ich hätte keine Lust, noch irgendwas mit Klinke zu machen!

Gut, ich lade selten Mist..... vielleicht bergreife ich Dein Ansinnen deshalb nicht.
 
Ich habe es ja schon anders gehabt. Das Abkippen dauert länger. Welche Zeit du für das Einklinken rechnest, musst du mir mal erklären. Das geht bei mir automatisch, sobald die Gabel leer ist. Fakt ist, dass ich mit der 1m Klinkgabel schneller bin als mit der 1,3m HG-Gabel. Und das auch noch mit vollerem Anhänger, da ich höher stapeln kann.
Für alles andere außer Mistladen, habe ich die koplette HG in 20 Minuten dran.

Gruß Stefan
 
Für Mistladearbeiten sind Klinklader ideal! Schneller geht es nicht. Nicht ohne Grund haben auch modernere Industrielader eine hydr. Schelllösefunktion für das Frontladergerät.

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Es gilt das © für meine Bilder!
 
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