apemaster
Bekanntes Mitglied
Moin zusammen,
ich bin momentan fleissig damit beschäftigt, einen kleinen Wagen für meinen Holztransport zu bauen. In der Hauptsache möchte ich damit künftig Holz fahren, das auf 2 Meter Länge geschnitten ist und somit (meistens) noch von Hand verladen werden kann. Langes Stammholz bis zu 4,5 m soll ebenfalls damit gefahren werden. Der Wagen wird ausschließlich auf privaten Wegen und Strassen eingesetzt, bekommt aber dennoch eine komplette Beleuchtung (man weiß ja nie...). Eine Auflaufbremse bekommt der Hänger nicht, da hier im Münsterland alles sehr flach ist und der Cormick gute Bremsen besitzt.
Die Achsstummel habe ich von einem Bekannten bekommen; der hatte hierzu eine alte Achse auseinander geflext und die Stummel für einen Frontpacker (Eigenbau) verwendet. Die Reifen (12,5 x kommen vom Betrieb meiner Eltern, ebenso ein paar ‘Kleinigkeiten‘, wie das hintere 140er U-Eisen, etc...
Da ich keine Basis (wie z.B. Miststreuer, Ladewagen) hatte, kam nur ein kompletter Neubau in Frage. Allerdings mit möglichst vielen ‘gebrauchten‘ Teilen, um die Kosten möglichst gering zu halten. Vorab habe ich das ganze im 3D-Programm konstruiert, damit nachher keine bösen Probleme auftreten und ich mir gerne so mehrere Möglichkeiten aufzeichne, wie ich etwas bauen kann.
Und dann ging es vor 2 Wochen mit dem Bau los (leider nicht mit Bildern dokumentiert).
Zuerst habe ich die Achse gebaut; verwendet habe ich dafür ein Vierkantrohr mit 70x70x8 mm. Darin wurden die Achsstummel eingesetzt und anschließend mehrlagig verschweißt.
Anschließend ging es mit dem Rahmen los. Die äußeren Längsträger sind aus U-Stahl U100, die Länge beträgt 3,0 m. Die mittleren Verbindungsstreben sind aus U80, damit ich später noch einen bündig abschließenden Holzboden (Dicke 20 mm) aufbauen kann. In dem hinteren U-Stahl wird später die komplette Beleuchtung sowie Reflektoren montiert - diese ist dadurch vor Anfahrschäden geschützt.
Das Zentralrohr, das unterhalb des Rahmens verschweißt wird, ist aus 80x80x4 mm Rohr hergestellt. Zusätzliche Knotenbleche dienen natürlich zur Abstützung sowie zur besseren Kraftumleitung.
Die seitlichen Rungenhalter (Längsseite 6 Stück, Querseite 4 Stück) sind aus 70er Vierkantrohr, damit die Rungen aus 60er Vierkantrohr aufgenommen werden können. Zusätzliche Schrauben innerhalb der Rungenhalter dienen zur Befestigung; um ein Durchrutschen der Rungen zu verhindern, bekommen diese noch ein zusätzliche Sicherung. Insgesamt werden 6 Rungen gebaut, damit beim Transport von Stammholz ausreichend Befestigung zur Verfügung steht.
Innerhalb der Längsträger habe ich 1/2"-Rohre eingeschweißt. Diese dienen zum einen zum späteren Verlegen der Kabel, zum anderen kann ich an diesen die Spanngurte einhängen.
Der momentane Stand ist so, das alles gepunktet ist. Mit dem Fertigschweißen werde ich heute starten, da das Gas doch ein wenig auf sich warten lassen hat.
Und dann gibt es natürlich noch Bilder vom aktuellen Stand, wenn das von Euch erwünscht ist...
Mfg Micha
ich bin momentan fleissig damit beschäftigt, einen kleinen Wagen für meinen Holztransport zu bauen. In der Hauptsache möchte ich damit künftig Holz fahren, das auf 2 Meter Länge geschnitten ist und somit (meistens) noch von Hand verladen werden kann. Langes Stammholz bis zu 4,5 m soll ebenfalls damit gefahren werden. Der Wagen wird ausschließlich auf privaten Wegen und Strassen eingesetzt, bekommt aber dennoch eine komplette Beleuchtung (man weiß ja nie...). Eine Auflaufbremse bekommt der Hänger nicht, da hier im Münsterland alles sehr flach ist und der Cormick gute Bremsen besitzt.
Die Achsstummel habe ich von einem Bekannten bekommen; der hatte hierzu eine alte Achse auseinander geflext und die Stummel für einen Frontpacker (Eigenbau) verwendet. Die Reifen (12,5 x kommen vom Betrieb meiner Eltern, ebenso ein paar ‘Kleinigkeiten‘, wie das hintere 140er U-Eisen, etc...
Da ich keine Basis (wie z.B. Miststreuer, Ladewagen) hatte, kam nur ein kompletter Neubau in Frage. Allerdings mit möglichst vielen ‘gebrauchten‘ Teilen, um die Kosten möglichst gering zu halten. Vorab habe ich das ganze im 3D-Programm konstruiert, damit nachher keine bösen Probleme auftreten und ich mir gerne so mehrere Möglichkeiten aufzeichne, wie ich etwas bauen kann.
Und dann ging es vor 2 Wochen mit dem Bau los (leider nicht mit Bildern dokumentiert).
Zuerst habe ich die Achse gebaut; verwendet habe ich dafür ein Vierkantrohr mit 70x70x8 mm. Darin wurden die Achsstummel eingesetzt und anschließend mehrlagig verschweißt.
Anschließend ging es mit dem Rahmen los. Die äußeren Längsträger sind aus U-Stahl U100, die Länge beträgt 3,0 m. Die mittleren Verbindungsstreben sind aus U80, damit ich später noch einen bündig abschließenden Holzboden (Dicke 20 mm) aufbauen kann. In dem hinteren U-Stahl wird später die komplette Beleuchtung sowie Reflektoren montiert - diese ist dadurch vor Anfahrschäden geschützt.
Das Zentralrohr, das unterhalb des Rahmens verschweißt wird, ist aus 80x80x4 mm Rohr hergestellt. Zusätzliche Knotenbleche dienen natürlich zur Abstützung sowie zur besseren Kraftumleitung.
Die seitlichen Rungenhalter (Längsseite 6 Stück, Querseite 4 Stück) sind aus 70er Vierkantrohr, damit die Rungen aus 60er Vierkantrohr aufgenommen werden können. Zusätzliche Schrauben innerhalb der Rungenhalter dienen zur Befestigung; um ein Durchrutschen der Rungen zu verhindern, bekommen diese noch ein zusätzliche Sicherung. Insgesamt werden 6 Rungen gebaut, damit beim Transport von Stammholz ausreichend Befestigung zur Verfügung steht.
Innerhalb der Längsträger habe ich 1/2"-Rohre eingeschweißt. Diese dienen zum einen zum späteren Verlegen der Kabel, zum anderen kann ich an diesen die Spanngurte einhängen.
Der momentane Stand ist so, das alles gepunktet ist. Mit dem Fertigschweißen werde ich heute starten, da das Gas doch ein wenig auf sich warten lassen hat.
Und dann gibt es natürlich noch Bilder vom aktuellen Stand, wenn das von Euch erwünscht ist...
Mfg Micha