Eigenbau Fronthydraulik

Anbauteile und als solches ist ein FH zu betrachten sind weder eintragungspflichtig noch genehmigungspflichtig, dies laut Deutscher Gesetzgebung. Von den Scheinwerfen ist ein Viertel verdeckt, was beim Nachtfahren nicht beeinträchtigt hat. Falls dies der gute Mann vom TÜV beim nächsten Termin bemängelt, setze ich zwei neue Scheinwerfer auf die oberen Konsolen der Zylinderlagerung. Die Nummerntafel werde ich noch nach vorne an die FH versetzen. Ich hoffe das du zufrieden bist .Gruss Klaus
 
Hallo KlausIch finde es ist super wie du die Fh gebaut hast, allerdings hat der Schorsch mit seinen Einwänden auch recht, es geht ja um Deine Sicherheit.Ich würde die Einwände positiv sehen und die vorgeschlagenen Einwände, versuchen in die Optimierung der Fh einfliesen zu lassen.Gerade dieser Schwingungsdämpfer und die Verstrebungen zu Kupplungsglocke halte ich persönlich für sehr wichtig, ich arbeite jetzt schon einige Zeit mit der Fh und die Gewichtsbelastung die dabei auf die Achsen und den Schlepper wirken sind enorm, bei mir mussten nach dem Einbau der Fh und einigen Stunden mit dem Polterschild und Transportarbeiten von Spalter und Wippsäge, beide Achsschenkellager erneuert werden.Meine Fh ist eine Baas 2000, sie soll 2tonnen Hubkraft haben.Nix für ungutFrank
 
Hallo Frank, wie ich auf deinem Bild erkennen kann, hast du den Gewichtsträger abmontiert, d.h. deine FH ist tatsächlich nur an den vorhandenen Schraubenlöchern im Vorderachsträger montiert, in diesem Fall habt ihr beide Recht, das halten die Verbindungen im Guss nicht aus, da ist die Strebe zur Kupplungsglocke natürlich zwingend notwendig. Wenn du meine Bilder genau betrachtest ( habe ich auch beschrieben ) bezieht meine Konstruktion den Gewichtsträger zur Kräfteverteilung mit ein. Deine Idee mit der neuen Platzierung des Nummerschildes finde ich super, werde ich auch so machen. Das mit den Achschenkeln erstaunt mich, ich bin eigentlich davon ausgegangen, das die Allradachse über eine entsprechend starke Auslegung der Bolzen verfügt. Danke für den Tipp, ich werde die Sache mal im Auge behalten.Gruss Klaus
 
Auf jeden Fall einen Unterzug/Hilfrahmen/Verstrebungen bis zur Glocke verbauen. Die Gründe wurden schon genannt außerdem wird es dir dein Motorblock danken weil man denk garnicht wie sehr sich der verwindet und verziehen kann. Nicht umsonst haben die 500er Fendt Probleme mit abgesetzten Büchsenbunde und undichten Kopfdichtungen. Die haben vom Werk aus keine Verstärkung und wenn man mal sieht wie sich der Spalt zwischen Motorhaube und Kabine verändert wenn vorne und hinten eine Maschine an der Hydraulik hängt und man dann wippen anfängt...
 
Hallo Frank, wo hast du den Schwingungsdämpfer her und was kostet so ein Teil? Das Nummernschild habe ich zwischenzeitlich noch vorne gesetzt. Noch ne Frage was für Zylinder sind an deiner FH verbaut? Zylinder- und Kolbendurchmesser?Gruss Klaus
 
Hallo KlausBei mir haben die Zylinder 60mm Durchmesser und der Kolben 25mm Durchmesser, ein Zylinder hat ca. 1,5tonnen Hubkraft. Um die Kraft der Fh zu berechnen, muß man halt die länge der Hubarme mit einrechnen. Ich habe mich eh gewundwert wie du auf 3,5tonnen Hubkraft kommst,  unser HSM hat am Polterschild 4,5tonen Hubkraft und der hat ganz andere Dimensionen wie unsere Fh’s. Da sind Zylinder mit 120mm Durchmesser mit Kolben von 60mm verbaut.Diese Ausgleichsbehälter bekommt man in jedem Ersatzteileshop für unter 100€. z.B. hier:  www.ersatzteile-landtechnik.de/product_info.php?info=p1216_Ausdehnungsgef---f-r-Hydraulik-350-cm-.htmlGruß Frank  
 
Der Einbau des Ausgleichsbehälters ist simpel:Einfach in die Druckleitung zum anheben der Fh, ein T-Stück einbauen , dann einen Kugelahnen zum schliesen beim arbeiten mit der Fh, und fürs Transportieren von Maschinen oder deinem Frontgewicht öffnen, das die Schläge von Strassenunebenheiten oder Feldwegen abgefangen werden. Die wirkung dieser kleinen Behälter ist erstaunlich.Frank
 
Hallo Frank, danke für die prompte Antwort, werde mich im Teileshop mal umsehen. Zur Berechnung der Hydraulik: F = p * A, wobei F für die Kraft des Zylinders steht, p ist der Hydraulikdruck den deine Pumpe liefert und A ist die Kolbenfläche ( A=3,14*(r*r)). Ich habe bei meiner FH Zylinder mit 60mm Durchmesser und 35mm Stangendurchmesser verbaut. Im Druck hat ein Zylinder: 150bar * 28,2qcm = 4230kg. Im Zug hat ein Zylinder: 150bar * 18,6qcm = 2790kg. Jetzt kommt noch das Hebelgesetz ins Spiel: F1 * l1 = F2 * l2. F1 ist bereits berechnet, d.h. die Formel umstellen nach F2:  F2 = F1 * l1 / l2. In meinem Fall ist l1 = 250mm und l2 = ca. 600mm, daraus ergibt sich für die Druckstufe F2 zu 1762,5kg und für die Zugstufe 1162,5kg. Allerdings mußt du die errechneten Kräfte mal 2 nehmen, da du ja auch 2 Zylinder verbaut hast. Übrigens die 150bar Hydraulikdruck war ein angenommener Wert von mir, laut Hydraulikwerkstatt-Handbuch leistet die IHC-Pumpe 170bar, also dürften die Kräfte noch etwas höher liegen. Ich hoffe das ich dich mit der Antwort nicht erschlagen habe, aber du kannst mit den Formeln deine FH selbst mal nachrechnen.Gruss Klaus
 
Hallo KlausNein nachrechnen tu ich das nicht, ich hab eine Baas 2000 mit 2 tonnen Hubkraft, laut Hersteller.Das genügt mir, an Wissen ;-))Gruß Frank 
 
Hallo Frank, wenn du mir mitteilst was du für einen Abstand von der Kolbenstange zum Drehpunkt und vom Drehpunkt zum Fanghaken hast, rechne ich dir deine FH kurz durch.Gruss Klaus
 
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