1255xl_massiv
Bekanntes Mitglied
Servus IHC Gemeinde ,
ich hab mich heut mal hingesetzt und die Tastatur mit oben genannten Betreff beansprucht…,
da ich den Bericht schon als Ganzes versucht habe zu senden, probiere ich es jetzt auf mehrere Folgen, es hat nicht funktioniert, vermutlich zu viele MB’s!
Zur Beschreibung:
Da vielen Fahrern von XL Schleppern, zum Teil auch mir, vor allem aber meiner Gattin und meinen Töchtern das Schwergängige Kupplungspedal die Lust am Fahren nimmt, habe ich mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt und nach einer Lösung gesucht.
Die Aufgabenstellung war.
1. Die Funktionalität muss voll erhalten bleiben
2. Der Kraftaufwand am linken Fuß sollte um 1/3, bestenfalls um 1/2 weniger werden
3. Die Kupplung selber und das Getriebe sollen darunter nicht leiden (kein ungewolltes "schleifen" der Kupplung ebenso kein abruptes unkontrolliertes Einkuppeln)
4. Das Kupplungsspiel muss unbedingt gewährleistet sein (sonst vorzeitiger Verschleiß des Ausrücklagers)
Da fiel mir wieder ein, es gab mal Steinbruch- Muldenkipper mit Schaltgetriebe der Marke FAUN, die hatten eine Luftunterstützte Kupplung, nur diese Fahrzeuge gibt es schon lange nicht mehr (Baujahre zw. 1960 und 1972). Ich wusste nur, dass es pneumatische Ventile von „Wabco- Westinghouse“ waren, die im Kupplungsgestänge zwischen Pedal und Ausrückhebel an der Kuppl.-glocke eingebaut waren und das Kuppeln nicht schwerer, als in einem Pkw ging. Was ich letzter Zeit die Suchmaschine Google gequält habe…, aber leider nichts über solche Ventile in Erfahrung bringen konnte, die gibt’s halt einfach nicht mehr!
Mit heutiger Technik—Geber und Nehmerzylinder—wäre mein Vorhaben auch möglich gewesen (aber wesentlich kostspieliger), da müsste der Schlepper getrennt werden, um ein anderes Ausrücklager (bezeichne ich mal als Dauerläufer) einzubauen (falls so eins für den Typ überhaupt erhältlich wäre??), da mit diesem System zwar die Kupplung zu 100% einrückt aber kein Spiel zwischen Ausrückarmen- u. lager zustande kommt und somit das normale orig. Ausrücklager schnell das zeitliche segnen würde.
Von den elektrisch/elektronischen/hydraulischen Angeboten gibt’s es einiges, aber da gibt es nur Auskuppeln…, Einkuppeln…, ohne wenn und aber…, gefühlvoll ist da nicht…!!!
Durch Zufall fand ich beim Entrümpeln in unserem Magazin einen alten Karton, mit... ich traute meinen Augen nicht..., verschiedenen pneum. Altteilen von besagten FAUN Maschinen und darunter befanden sich auch noch zwei gebrauchte, wie sich herausstellte nicht mehr funktionierende "Folgeventile" Wabco- Westinghouse, von diesem Moment an sah ich wieder Perspektiven f. den geplanten Umbau, denn es war eigentlich immer der gleiche Ausfallgrund an diesen Ventilen, ein kleines Metallplättchen mit einseitiger Gummierung (wenn die Kompressoren zu viel Öl mit in den Druckluftkreislauf abgaben, dann wurde die Gummierung schwammig und brüchig, dadurch ging der Luftvorrat der Anlage verloren und die Federspeicher stoppten das Fahrzeug. Da ich im ET- Listen- Archiv noch entsprechende alte FAUN ET-Listen wusste, hab ich hier mal nach der genauen Bezeichnung, bzw. der ET- Nr. des Ventils gesucht, um vielleicht eher über Google fündig zu werden, aber leider brachte das auch nichts.
Hier das Einbauschema einer pneumatisch unterstützten Kupplung aus der Ersatzteilliste eines SKW, FAUN K25/36 von 1966…

Also improvisieren und mal sehn ob man diese Gummierung reparieren kann. Es gibt ja heute sehr gute, kaltvulkanisierende Klebstoffe, mit denen man Gummi und Metall ganz gut auf längere Sicht haltbar, vereinigen kann (ein Kleber von TIP/TOP sollte diesen Erfolg versprechen) und somit habe ich beide Ventile wieder in funktionierenden Zustand gebracht (wie lange stellt sich erst heraus).
Hier das Folgeventil, weiß von euch jemand, wo man so was noch auftreiben könnte?


Um Platz für den Einbau des Folgeventils zu bekommen brauche ich noch einen anderen Bowdenzug, der sollte ca. 1200mm lang sein, um dann in einem großzügigen Bogen verlegt, eine höhere Anordnung des Bowdenzug- Widerlagers zu ermöglichen, da der orig. hier dann nicht mehr passt, siehe erste Planungsskizze mit Bildbearbeitung…

Ende Teil 1
Gruß Wolfgang
ich hab mich heut mal hingesetzt und die Tastatur mit oben genannten Betreff beansprucht…,
da ich den Bericht schon als Ganzes versucht habe zu senden, probiere ich es jetzt auf mehrere Folgen, es hat nicht funktioniert, vermutlich zu viele MB’s!
Zur Beschreibung:
Da vielen Fahrern von XL Schleppern, zum Teil auch mir, vor allem aber meiner Gattin und meinen Töchtern das Schwergängige Kupplungspedal die Lust am Fahren nimmt, habe ich mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt und nach einer Lösung gesucht.
Die Aufgabenstellung war.
1. Die Funktionalität muss voll erhalten bleiben
2. Der Kraftaufwand am linken Fuß sollte um 1/3, bestenfalls um 1/2 weniger werden
3. Die Kupplung selber und das Getriebe sollen darunter nicht leiden (kein ungewolltes "schleifen" der Kupplung ebenso kein abruptes unkontrolliertes Einkuppeln)
4. Das Kupplungsspiel muss unbedingt gewährleistet sein (sonst vorzeitiger Verschleiß des Ausrücklagers)
Da fiel mir wieder ein, es gab mal Steinbruch- Muldenkipper mit Schaltgetriebe der Marke FAUN, die hatten eine Luftunterstützte Kupplung, nur diese Fahrzeuge gibt es schon lange nicht mehr (Baujahre zw. 1960 und 1972). Ich wusste nur, dass es pneumatische Ventile von „Wabco- Westinghouse“ waren, die im Kupplungsgestänge zwischen Pedal und Ausrückhebel an der Kuppl.-glocke eingebaut waren und das Kuppeln nicht schwerer, als in einem Pkw ging. Was ich letzter Zeit die Suchmaschine Google gequält habe…, aber leider nichts über solche Ventile in Erfahrung bringen konnte, die gibt’s halt einfach nicht mehr!
Mit heutiger Technik—Geber und Nehmerzylinder—wäre mein Vorhaben auch möglich gewesen (aber wesentlich kostspieliger), da müsste der Schlepper getrennt werden, um ein anderes Ausrücklager (bezeichne ich mal als Dauerläufer) einzubauen (falls so eins für den Typ überhaupt erhältlich wäre??), da mit diesem System zwar die Kupplung zu 100% einrückt aber kein Spiel zwischen Ausrückarmen- u. lager zustande kommt und somit das normale orig. Ausrücklager schnell das zeitliche segnen würde.
Von den elektrisch/elektronischen/hydraulischen Angeboten gibt’s es einiges, aber da gibt es nur Auskuppeln…, Einkuppeln…, ohne wenn und aber…, gefühlvoll ist da nicht…!!!
Durch Zufall fand ich beim Entrümpeln in unserem Magazin einen alten Karton, mit... ich traute meinen Augen nicht..., verschiedenen pneum. Altteilen von besagten FAUN Maschinen und darunter befanden sich auch noch zwei gebrauchte, wie sich herausstellte nicht mehr funktionierende "Folgeventile" Wabco- Westinghouse, von diesem Moment an sah ich wieder Perspektiven f. den geplanten Umbau, denn es war eigentlich immer der gleiche Ausfallgrund an diesen Ventilen, ein kleines Metallplättchen mit einseitiger Gummierung (wenn die Kompressoren zu viel Öl mit in den Druckluftkreislauf abgaben, dann wurde die Gummierung schwammig und brüchig, dadurch ging der Luftvorrat der Anlage verloren und die Federspeicher stoppten das Fahrzeug. Da ich im ET- Listen- Archiv noch entsprechende alte FAUN ET-Listen wusste, hab ich hier mal nach der genauen Bezeichnung, bzw. der ET- Nr. des Ventils gesucht, um vielleicht eher über Google fündig zu werden, aber leider brachte das auch nichts.
Hier das Einbauschema einer pneumatisch unterstützten Kupplung aus der Ersatzteilliste eines SKW, FAUN K25/36 von 1966…
Also improvisieren und mal sehn ob man diese Gummierung reparieren kann. Es gibt ja heute sehr gute, kaltvulkanisierende Klebstoffe, mit denen man Gummi und Metall ganz gut auf längere Sicht haltbar, vereinigen kann (ein Kleber von TIP/TOP sollte diesen Erfolg versprechen) und somit habe ich beide Ventile wieder in funktionierenden Zustand gebracht (wie lange stellt sich erst heraus).
Hier das Folgeventil, weiß von euch jemand, wo man so was noch auftreiben könnte?
Um Platz für den Einbau des Folgeventils zu bekommen brauche ich noch einen anderen Bowdenzug, der sollte ca. 1200mm lang sein, um dann in einem großzügigen Bogen verlegt, eine höhere Anordnung des Bowdenzug- Widerlagers zu ermöglichen, da der orig. hier dann nicht mehr passt, siehe erste Planungsskizze mit Bildbearbeitung…
Ende Teil 1
Gruß Wolfgang
