Eine Frage an die Metallbauer unter euch,

ihc353s

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6 Dezember 2024
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Hallo,

ich hab hier mal ne Frage:

Gestern hab ich ein paar Teile, für den gelben Cub Cadet zurückerhalten, die angefertigt, oder bearbeitet wurden.

Darunter auch die vorderen Felgen, die mit neuen Messingbüchsen versehen wurden, die alten waren aus Stahl mit Schmiernippel.
Nadel- oder Kugellager hatte dieses Baujahr noch nicht.

Die Achsschenkel, die auch neu gedreht wurden, sind wieder aus Stahl.

Bei der Übergabe sagte mir der Meister, das die Messingbuchsen selbstschmierend seien, und ich sie nicht fetten sollte.

Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber ich war bis jetz immer der Meinung, das das, was sich bewegt, auch eine Schmierung braucht.

Zudem ist das ganze ja auch mal der Witterung ausgesetzt, da werden die Stahlteile bald mal rosten,

gruss Schorsch
 
aber verschleisst das dann nicht schneller, und wenn schmieren, mit was?

gruss Schorsch
 
Hallo Schorsch.
Wir verarbeiten regelmäßig messing für spindelmuttern. Ich kann die aus dem kopf nicht den genauen werkstoffnamen von dem messing sagen, aber wir schmieren die immer bei der montage ein und dann konmmt eine perma buchse drauf, die in regelmäßigen abständen schmiert.
Meines wissens sind das Notgleiteigenschaften in dem Messing.
Wahrscheinlich ist das sogar möglich, aber mit fett hält es sicherlich länger.
Selbstschmierend kenn ich nur Rotguss, den man wirklich nicht schmierern muß.
Grüße Henni
 
In der Lehre hab ich gelernt, dass Messing nicht direkt selbstschmierend ist. Messing hat nur gute Notlaufeigenschaften, wenn die Schmierung aussetzt.
 
Vielleicht kann ich ein wenig helfen,Vielleicht!!!!
Bei uns in der Arbeit werden auch Messinbuchsen verwendet.In diese ist zusätzlich ein anderes material eingearbeitet. Sind runde graue Graphitähnliche Teile einegossen.
Diese sorgen angeblich für gute "Schmierung".
 
Hei Schorschi !

Eigendlich hat Messing eine Notlaufeigenschaft wie die andern auch schon sagten!

Daher würde ich den Herrn mal daraufhin löchern,bin mal gespannt war er sagt!

Und fast alles was sich bei mir dreht hat einen Nippel!

Gruß Kurti
 
Hi Schorsch,

ich würds mit Fett schmieren, allein schon, um Schmutz und Feuchtigkeit draußen zu halten. Nach Möglichkeit einen Schmiernippel vorsehen, sodass das frische das alte Fett nach außen pressen kann.

Gruß Philipp
 
Hallo

Ich bin ja jetzt schon einige Jahre aus dem Geschäft, aber wir hatten Messing/Rotguß Laufbuchsen an unseren Stanzwerkzeugen, daß waren Schnelläufer mit bis zu hundert Hub in der Minute, sämtliche Gleitlaufbuchsen durften nicht geschmiert werden, da das Schmiermittel/Fett mit dem Abrieb der Buchsen wie Läppaste wirkte und den Verschleiß extrem erhöhte.

Ich würde die Gleitlaufbuchsen nicht schmieren.

Frank
 
Moin,
ich habe für meinen MAN auch ein paar Teile von Nadellager auf Messinggleitlager
umgebaut.
Alle Teile werden geschmiert. Ich habe sie mit Schmiernuten versehen lassen,
damit das Fett überall hinkommt.
Neben der besseren Schmierung, wird durch das Einpressen von neuem Fett das
Lager gereinigt.

Die Verwendung von wartungsfreien Gleitlager hat ihren größten Vorteil bei großen
Maschinenparks, und an Stellen, die schwer zugänglich sind.

Gruß
Jörg
 
Wenn es reine Messingbuchsen sind würde ich schmieren, wenn es aber Buchsen mit Gleitschicht oder Sinterbuchsen sind dann nicht. (zB. sowas hier GLT TEF-Met/B ).
Solche Buchsen sind wartungsfrei, können aber geschmiert werden. Das Problem dabei, wenn du einmal anfängst mit schmieren, mußt du auch immer damit weiter machen, sonst verschleißen sie relativ schnell. So zumindest die Erfahrung unserer Kunden mit unseren Maschinen.
Wenn jetzt keine Schmiernippel mehr dran sind mußt du ja jedesmal die Räder abbauen zum Schmieren, oder?
 
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