Einspritzpumpe 744 nachbau ??

PSX2000

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Hallo hab im netzt eine Einspritzpumpe für einen 744 er gesehen .

Hab auf dem Typenschild ’’ Made in Romania ’’ erkennen können.

Kann sowas was taugen falls die Originalle mal den geist auf gibt ?

mfg Gerhard
 
Ich habe bislang keine Erfahrung mit diesen Nachbauten gemacht. Prinzipiell kann man aber so gut wie jede alte Pumpe reparieren lassen, wozu ich dir im Falle des Falles auch raten würde. Denn auch die Nachbauten sind nicht billig, die Überholung einer alten Pumpe dürfte da kostenmäßig die bessere Entscheidung sein.

Gruß
Patrick
 
Hallo

Es gibt fast keine Teile mehr für die original Pumpen darum ist meistens ein reparieren aussichstlos

MfG

Alwin
 
cvxdriver:

Hallo

Es gibt fast keine Teile mehr für die original Pumpen darum ist meistens ein reparieren aussichstlos

MfG

Alwin
Ist das wirklich so wild ? Ich hatte noch nie Probleme damit. Hab dieses jahr schon 3 Pumpen Bei Bosch machen lassen, darunter auch die Von meinem 1246 .
 
Das mit den Bosch VA Pumpen wird mal ein echtes Problem, in etwa 10 Jahren werden diese Einspritzpumpen wohl nicht mehr bezahlbar sein. Das wichtigste Bauteil, der Verteilerkopf mit Einspritzelement, ist ein sehr aufwändig produziertes Teil. Da sich es sich für Bosch nicht mehr lohnt, wird das Teil auch nicht mehr produziert.

Bei einer ESP, wo der Verteilerkopf eingelaufen ist, und der erforderliche Förderdruck nicht mehr erreicht wird, ist eine Reparatur so leider nicht mehr möglich. Auf gut Deutsch, die Pumpe kann man in die Tonne knallen.

Leider werden auch viele gute Einspritzpumpen, von ihren Besitzern zerstört, in dem sie glauben, selber dran rumschrauben zu müssen, oder sie mit grobem Werkzeug behandeln. Nicht umsonst gibts keine Beschreibung, der Einspritzpumpenreparatur, in irgendeinem IHC Werkstattbuch.

Es sind nur der Aus- und Einbau, mit Einstellung beschrieben, den wichtigsten Satz, das die Einspritzpumpe, zur Überprüfung und Reparatur einem Bosch Dienst übergeben werden sollte, übersehen viele!

Es ist auch empfehlenswert, dem heutigem, modernen Dieselkraftstoff, der eigentlich keiner mehr ist, immer ein bisschen 2 Takt-Öl beizumischen. Während der alte Dieselkraftstoff eher ein dünnes Öl war, wird er heute mit allem Müll gepanscht. Den wichtigen Schwefel, der für die Schmierung der Einspritzpumpenmechanik, bei Verteilerpumpen gesorgt hat, hat man weggelassen, dafür einen Biodieselanteil bis 7% zugegeben.

Biodiesel ist pflanzenöl, enthält also Wasser, Wasser ist Sauerstoff und Sauerstoff heißt ROST. Dafür sind diese Pumpen nicht ausgelegt, da zu deren Produktionszeit, der Diesel ja noch ein Öl war, und für die Schmierung ausgereicht hat.

Alle meine Dieselfahrzeuge, vom Rasentraktor, meinem Auto, bis zum 353, es wird bei allen Fahrzeugen, Zweitakt-Öl im Verhältnis 1:100 zugegeben. Das schmiert die Mechanik und konserviert sie, da Zweitakt-Öl rückstandslos verbrennt, gibts auch keine Ablagerungen im Motor. Lediglich leichte Rauchentwicklung kann enstehen, was mich persönlich aber nicht stört.
 
Toenne Muensterland:

cvxdriver:

Hallo

Es gibt fast keine Teile mehr für die original Pumpen darum ist meistens ein reparieren aussichstlos

MfG

Alwin
Ist das wirklich so wild ? Ich hatte noch nie Probleme damit. Hab dieses jahr schon 3 Pumpen Bei Bosch machen lassen, darunter auch die Von meinem 1246 .

Das dachte ich eigentlich auch, sonst hätte ich es ja nicht geschrieben. Auch ich hatte bislang eigentlich keine Probleme bei Überholungen oder ähnlichem...

Gruß
Patrick
 
ihc353s:

Das mit den Bosch VA Pumpen wird mal ein echtes Problem, in etwa 10 Jahren werden diese Einspritzpumpen wohl nicht mehr bezahlbar sein. Das wichtigste Bauteil, der Verteilerkopf mit Einspritzelement, ist ein sehr aufwändig produziertes Teil. Da sich es sich für Bosch nicht mehr lohnt, wird das Teil auch nicht mehr produziert.

Bei einer ESP, wo der Verteilerkopf eingelaufen ist, und der erforderliche Förderdruck nicht mehr erreicht wird, ist eine Reparatur so leider nicht mehr möglich. Auf gut Deutsch, die Pumpe kann man in die Tonne knallen.

Leider werden auch viele gute Einspritzpumpen, von ihren Besitzern zerstört, in dem sie glauben, selber dran rumschrauben zu müssen, oder sie mit grobem Werkzeug behandeln. Nicht umsonst gibts keine Beschreibung, der Einspritzpumpenreparatur, in irgendeinem IHC Werkstattbuch.

Es sind nur der Aus- und Einbau, mit Einstellung beschrieben, den wichtigsten Satz, das die Einspritzpumpe, zur Überprüfung und Reparatur einem Bosch Dienst übergeben werden sollte, übersehen viele!

Es ist auch empfehlenswert, dem heutigem, modernen Dieselkraftstoff, der eigentlich keiner mehr ist, immer ein bisschen 2 Takt-Öl beizumischen. Während der alte Dieselkraftstoff eher ein dünnes Öl war, wird er heute mit allem Müll gepanscht. Den wichtigen Schwefel, der für die Schmierung der Einspritzpumpenmechanik, bei Verteilerpumpen gesorgt hat, hat man weggelassen, dafür einen Biodieselanteil bis 7% zugegeben.

Biodiesel ist pflanzenöl, enthält also Wasser, Wasser ist Sauerstoff und Sauerstoff heißt ROST. Dafür sind diese Pumpen nicht ausgelegt, da zu deren Produktionszeit, der Diesel ja noch ein Öl war, und für die Schmierung ausgereicht hat.

Alle meine Dieselfahrzeuge, vom Rasentraktor, meinem Auto, bis zum 353, es wird bei allen Fahrzeugen, Zweitakt-Öl im Verhältnis 1:100 zugegeben. Das schmiert die Mechanik und konserviert sie, da Zweitakt-Öl rückstandslos verbrennt, gibts auch keine Ablagerungen im Motor. Lediglich leichte Rauchentwicklung kann enstehen, was mich persönlich aber nicht stört.
Das wäre also 0,7 liter auf einen Tank. Mir wurde geraten ein schnapsglas motoröl bei jeder tankfüllung mit rein zu kippen, was sagt ihr dazu? Ist im diesel kein schwefelersetzer drin der die schmierende wirkung übernimmt?

Grüße,
René
 
Tja, leider hat der Schorsch sowas von Recht mit seinen Zeilen. Mit dem Ersatz von Schwefel ist es nicht so weit hin im Diesel.

Heute werden Teile die gerne "fressen" bzw. verschleißen mit Kohlenstoff beschichtet, dh. man versucht der Mangelschmierung entgegen zu wirken, indem man Beschichtungen aufträgt oder auch andere Werkstoffe wählt die man heute mit neuen Bearbeitungsverfahren besser beherrscht.

Die Schutzmaßnahme durch den Zusatz von 2TÖl bei den alten Pumpen ist eine sehr weise Entscheidung! Über das Mischungsverhältnis kann man jetzt streiten, aber ich denke es ist auf jeden Fall gut etwas zuzugeben.

..... meint Manni, der über 12 Jahre bei Bosch in Stuttgart gearbeitet hat und auch schon CR-Pumpen und Injektoren mitentwickelt hat.

PS: Ich muß aber auch zugeben daß ich das selbst auch noch nie gemacht hatte, und dennoch: ich hatte bis in diesem Jahr noch NIE! Probleme mit Rostflecken im Tank. Ich habe am WE den 383 nachtanken müssen, den ich vor dem Winter randvoll mit Diesel gemacht hatte und: es zeigte sich direkt am Einfüllstutzen wo der Deckel eingeschraubt wird ein paar Rostflecken, welche ich nun entfernen muß!!!! Das ist mir noch nie passiert!!!

Aber mit den Erfahrungen aus dem letzten Winter und den Zeilen hier werde ich auch ein wenig im Dieselöl "rumpanschen".
 
Hallo,

ja, das ganze hat sich mit dem Diesel mittlerweile stark verändert. Alternativ kann man auch Ultimate Diesel fahren. Der ist das ganze Jahr winterfest und enthält auch keine Bioanteile.

Gruß Christian
 
Hallo,

ich habe mal gegoggelt und bin auf Autol Desolite DW gestoßen.

lt. Beschreibung hat Desolite DW folgende Vorteile:

  • verbessert die Schmierfähigkeit bis zu 30%
  • Cetanzahl-Erhöhung
  • Kraftstoffeinsparung bis zu 5%
  • besseres Startverhalten
  • ruhigerer Motorlauf
  • Verbesserung der Abgaswerte
  • wirksamer Korrosionsschutz für das Kraftstoffsystem

Ansonsten kenne ich aus früherer Vergangenheit Schorschs Methode mit dem 2T-Öl welches schon die Reiheneinspritzpumen wirksam vor Verschleiß schützte.

Ich habe mal vor ein paar Jahren sowohl den 383 und auch den 833 ziemlich leer gefahren und dann mit syntetischem Diesel mit dem V.... betankt. Ergebnis: Der 833 wurde undicht!! (leckte) und zwar der Zulauf zur Pumpe und die Rückläufe von den Düsen zum Tank.!!! Die Rückläufe "schwitzten" nur ein bischen beim Zulauf zur Pumpe war es schon ein wenig mehr. Wir wechselten den Schlauch aus, aber dennoch blieb die Leckage. Nachdem ich den 833 wieder leergefahren und mit herkömmlichem Dieselkraftstoff betankt hatte, waren auch sämtliche Leckagen weg.!

Beim 383 hatte ich das Gefühl dass sich Beläge lösten! Er zeigte keinerlei Leckagen. Auch dort fuhr ich danach wieder normalen Dieselkraftstoff aber der 383 läuft und zieht meiner Meinung nach seit her doch besser.

ABER: ich finde den syntetischen Kraftstoff doch ein wenig teuer!!!  und würde daher doch eher mal Desolite probieren oder 2T-Öl.
 
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