Frage an Hydraulikexperten zum Thema Holzspalter

Matthias-IH353

Bekanntes Mitglied
Registr.
13 August 2005
Beiträge
1.436
Ort
56368 Katzenelnbogen
Folgender Sachverhalt:

doppelwirkender Zylinder, also Ölfluss über doppelt wirkendes Steuergerät in 2 Richtungen möglich.

Ich wollte den Zylinder zusammenklappen in Transportstellung, also erstmal komplett ausgefahren, dann gehalten, dass er nicht zurückläuft. Nun die Halteplattenschrauben gelöst, die Hebel losgelassen und der Zylinder ist langsam zusammengesackt, so weit so gut.

Als er komplett zusammen war hat sofort der Dieselmotor vom Trecker angefangen zu kämpfen und ich hatte den Eindruck, dass sich erheblich Druck aufbaut, den ich schnell mit der Zapfwellenkupplung gestoppt hab.

Ist dieser Bereich überlastgeschützt per Ventil oder ist da eins im Steuergerät, was den Zylinder ab x bar entlastet oder stoppt und das Öl in den Tank zurückbefördert?

Vielleicht weiß da jemand was drüber

Güde 13to. mit Zapfwellenpumpe

Gruß, Matthias
 
Hallo Matthias ,

haben einen stockmann , da ist es auch so wenn wir ihn einfahren legen wir ein

stück holz unter damit er bei fahrt ruhig bleibt .

denk das ventil spricht dadurch nicht an .

gruss karl
 
das hab ich auch untergelegt. Mir wichtig ist speziell, ob der Zylinder, wenn er keine Berührung durch das Gestänge hat wenn er komplett zusammengeschoben ist, dann von selbst abschaltet, also Überlastungssicherung hat.
 
Hallo Matthias,

ich habe auch einen Stockmannspalter und bei dem ist es das selbe wenn man ihn einlegt und das Gestänge ist komplet eingefahren, dass auf einmal der Traktor mächtig zu kämpfen beginnt.

Und er schaltet auch nicht ab wenn er komplett eingefahren ist.

Deshalb lege ich ebenfalls immer ein Stück Holz unter, dass er nicht komplett eingefahren ist.

Da ist also keine Überlastsicherung o.ä. vorhanden.

Gruß Max aus KU

--> Er tropft nicht, er markiert!!
 
Hallo Matthias, 

wenn der Zylinder eingefahren ist, muss das Ventil ja von "heben" auf drucklosen Umlauf umschalten.

Ansonsten fährst du den Zylinder auf "Block". Dann passiert genau das, was du gemerkt hast, der Motor wird abgewürgt.

Beim Vogesenblitz-Spalter ist es so gelöst, dass der Spaltkeil bzw. dessen Führung beim Hochlaufen kurz vorm oberen

Endanschlag des Zylinders gegen ein Gestänge fährt. Dieses wird betätigt und schaltet das Ventil auf Umlauf.

Senkst du den Zylinder ab, ist dieses nicht mehr gegeben. Du fährst den Zylinder auf Block.

Ein Druckbegrenzungsventil sollte den Systemdruck begrenzen. Dieses wirkt wie gesagt auf den 

Systdmdruck,  also in beide Richtungen, heben und senken ( spalten ). Beim. Spalten emfindest

Du es als normal, wenn der Motor in die Knie geht, beim Absenken des Zylinders nicht. Kaputt geht nichts.

Holger 
 
Hallo Matthias,

ich vermute mal, dass beim normal Betrieb das zurückfahren des Kolben durch ein Gestänge begrenzt wird das das Steuergerät in Neutralstellung schaltet. Wenn Du den Zylinder abschraubst und in "Parkstellung" bringst ist ev. die Endschaltung außer Funktion und das Sicherheitsventil spricht an wenn wenn der Kolben ganz eingefahren ist. Am Steuergerät meine ich ein Druckbegrenzungsventil zu erkennen. (oben rechts)

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
Hallo Matthias, ist bei unseren Eifo Spalter auch so, fährt man den Zylinder ganz ein würgt man den Motor ab, deshalb stecke ich immer nen Zollstock oder ähnliches  zwischen einen von den beiden Armen, so ist der zylinder drucklos und man kann dann in Ruhe die zapfwelle ausschalten. Durch den  Zollstock wird ein Arm runter gedrückt, er sitzt also zwischen dem Betätigungshebel vom Arm und dem darüber liegenden Blech, hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und auch keine Rechtschreibfehler gemacht.

 

Grüße Tobias
 
Hallo Matthias,

Eugen hat es schon richtig erklärt, dein Schlepper geht in die Knie weil das Steuergerät nicht in den Druckumlauf geschalten wird. Somit muss dein Schlepper immer den Druck bringen den dein DBV zum durchsteuern bringt, also irgend was um die 160-200Bar schätze ich! D.h. Vollast!
Fahr ihn einfach in Transportstellung und bring dann dein Steuergerät in Neutralstellung und alles ist Bestens!
Es ist auf jeden Fall normal und wie Holger schon schrieb, da ein DBV vorhanden ist, kann auch nichts kaputt gehen!
Würde ihn aber nicht dauernd (oder länger) gegen Druck fahren lassen.

.... versteh ich das Problem richtig, man muss doch das Steuergerät in Neutralstellung bringen können? bzw den Zylinder stoppen können?

Was bewirkt das untergelegte Holz?

der Tom
 
Hallo zusammen,

Ich habe auch mal ne Frage.Habe mein Holzspalter liegend fertig gebaut.Läuft soweit ganz gut,hatte mir aber gedacht ich baue ein Eilgengventil dazwischen um die Menge an Holz pro Stunde zu erhöhen.Der Hauptzylinder hat ein Kolben von 120mm und die Kolbenstange 70mm.Der Hub beträgt 1000mm.Die Hydraulikpumpe hat eine Förderleistung von 47cm3(94L).Die pumpe läuft über ein Zapfwellengetriebe.Daher das Steuergerät nur ein Durchfluss von 70 l habe habe ich die Zapfwellendrezahl reduziert auf 400 U statt 540 U.Die Pumpe ist mittlerweile defekt und wollte mir eine kleinere Pumpe von ca 70 l kaufen.Zusätzlich ein Differenzialventil um die Spaltgeschwindigkeit zu erhöhen.Man hat mir gesagt ,wenn ich ein Steuergerät mit 3 Sektionen habe(Spaltkreuz,Stammheber und Hauptzylinder) kann ich kein Differzialventil dazwischen bauen.Dieses stelle ich aber in Frage und bezweifel es,das es nicht geht.Wäre schön wenn ich von euch auch eine Meinung reinhollen kann.

lg

Berti
 
Hallo Berti,

Was für eine Begründung hat er angegeben?
Das Eilgangventil funktioniert nur beim ausfahren des Zylinders! Das hat aber nichts mit dem Steuerblock zu tun.
Das Bedeutet, mit dem entsprechendem Eilgangventil fährt der Zylinder mit weniger Kraft aber schneller aus, bis er auf das Holz trifft. Dann schaltet des Eilgangventil ab und der Zylinder spaltet mit voller Kraft und normaler Geschwindigkeit das Holz!
Siehe: www.hydraulikverkauf.de/Ventile-Leitungseinbau/Eilgang/Schleichgangventil/Differentialventil-Holzspalter-schneller-machen-60-350-bar::5530.html

der Tom
 
Zurück
Oben Unten