Fragen zum Kauf von IHC D430

IHC D 217

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11 April 2012
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Südlicher Schwarzwald
Hallo Zusammen,

da ich kurz davor bin einen IHC D430 Baujahr 1960 mit Agriomatic-Getriebe zu kaufen, jedoch noch ein paar Fagen habe, brauche ich euren Rat.

Ich habe den Schlepper schon besichtigt und auch probegefahren. Technisch ist er soweit in Ordnung und hat auch neuen Tüv bekommen.

Jedoch sind mir ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:

1. Trotz neuer Bremsscheiben und -beläge ist die Bremskraft nicht wirklich atemberaubend, dass heißt man brauch schon gut Kraft in den Beinen um ihn abzubremsen. Die Bremskraft muss scheinbar starkgenug für den TÜV sein da dieser ja neu ist. Leider bin ich von meinem IHC D271F etwas anderes gewöhnt obwohl die Beläge auch schon recht alt sind. Woran kann dies liegen ?

2. Beim Fahren bin ich mit der Schaltung nicht ganz zurecht gekommen. Ich habe die Gänge trotz Zwischengas nicht immer ganz sauber bzw. manchmal auch gar nicht einlegen können. Hierzu habe ich mich schon umgehört. Unteranderem auch hier im Forum, wo ich gelesen habe dass man beim Agriomatic-Getriebe nicht mit Zwischengas sondern mit Zwischenkuppeln schalten muss. Das heißt Kupplung drücken -> in Leerlauf schalten -> Kupplung los lassen -> Kupplung wieder drücken und den nächsten Gang einlegen. Ist das richtig ? Hat jemand das selbe Problem und kann mir sagen ob das normal ist bzw. ob das "Zwischenkuppeln" das Richtige dabei ist ?

3. Ich würde, sollte es zum Kauf kommen, gerne ein einfachwirkendes Steuergerät für einen Kipper oder eine Heckmulde nachrüsten. Ist dies recht einfach zu Lösen ? Meint ihr die Hydraulikölmenge würde für unseren Kipper (Laut Hersteller erforderte Ölmenge: 4,8 l) ausreichen ?

Großes Dankeschön schon mal im Voraus für hilfreiche Anworten !.

Gruß IHC D217F
 
Abend,...

Hatte grad alles zusammengetippt... Nachricht weg :( Daher jetzt die Kurzfassung...

1. Im 2ten Straßengang bring ich bei meinem 430 (BJ61) beide Räder zum blockieren auch ohne Bleifuß

2. Runterschalten ist schwierig und geht nur mit Zwischengas und Doppelkuppeln. Da ich das aber nicht brauche lass ichs ganz. Hochschalten ist mit bissel Übung recht einfach: 1->2 Ist bissel kniffelig, langsam Doppelkuppeln, Gangwechsel bei niedriger Drehzahl. 2->3 schnell Doppelkuppeln. 3->4 Kein Doppelkuppeln, einfach schnell Schalten und dabei den Schalthebel leicht anheben.

3. Am einfachsten lässt sich das mit einem 3-Wege Hahn in die Druckstufe des DW Hubzylinders darstellen. Da brauchst kein weiteres Steuergerät und kannst über die Schwimmstellung den Druck wieder raus lassen (hab dazu vor ein paar Wochen in einem anderen Thread Bilder eingestellt). Eigenes Steuergerät nachrüsten geht natürlich auch ist aber etwas aufwändiger. 5l Ölmenge sollte kein Problem sein.

Grüße Alex
 
Also mich würde bei dem Schlepper vorallem der Öldruck interressieren. Auch die Vorderachse kann teuer werden, wenn die nicht mehr abgeschmiert wurde. Auch den unteren Deckel am Getriebe würde ich abschrauben. Es soll schon Verkäufewr gegeben haben die da Tücher reingelegt haben um die defekte Kurbelwellendichtung zu verschleiern.

Wenn die Bremse verölt ist, ist das meistens auf einer Seite und dann bremst  nur noch ein Rad.

Das mit dem Schalten ist normal, ich nutze am Berg wenn es nicht mehr geht die Agriomatik anstatt runter zu schalten.

Die Tüvprüfung war bei mir immer ein Witz, beim bremsen mussten immer nur beide Räder blockieren - auf Schotter ;-)

Gruß Philipp

www.kaninchen.cc
 
Bei der Agriomatic solltest  Du mal auf die Exzenterscheiben schauen wieweit diese nachgestellt sind.

Ev. vielleicht  schon am Ende. 

Wenn es möglich ist solltest Du die Ackergänge in warmem Zustand und unter Belastung (Berg hoch mit beladenem Anhänger) testen.

Nicht daß nachher die Lamellenkupplung der Agriomatic verschlissen ist und Du die Ackergruppe nichtmehr nutzen kannst.

Eine Reparatur wäre aufwendig und sehr sehr teuer, überhaupt, wenn die Lamellen noch zu bekommen sind.

Auch der Öldruck bei warmem Motor ist wichtig. Die grüne Lampe sollte im Standgas nicht aufflackern.

Ev. Öldruckschalter abklemmen, rausschrauben und mit einem Manometer messen.

Niedriger Öldruck lässt Rückschlüsse auf  verschlissene Kurbelwellenlager zu.

Ja und dann kommt es natürlich auch auf den Preis an. Wird er hoch angesetzt, mussen die Ansprüch auch höher sein

Ist er niedrig, mußt Du natürlich auch Abstriche machen. 

                                            Gruß  Harry 

                                                                         
 
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