Frontgewichte für CM-Serie mit Allrad

Danke dir Jürgen.

@Thorsten: Ich möchte hier niemanden Belehren und auch nicht über solche Dinge diskutieren.

Ich habe lediglich zu dem Ursprung des Beitrages etwas dazugesteuert. Wem das nicht gefällt, ok.

So, und jetzt nicht falsch verstehen, ich versuche in diesem Forum nur konstruktiv etwas beizutragen und anderen eine Anregung / Lösungsvorschläge zu geben.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Ich bin ja (dank Andre und seiner Truppe im Münsterland) der totale Fan der 33er Grundgewichtsträger geworden. So hat u.a. auch mein 353 das 33er Grundgewicht.

Mit passenden Adapterrahmen lässt es sich perfekt und dezent montieren. Beim pflügen etc. einfach die Koffergewichte vorn rein und los gehts.

Früher kam immer n alter Gullideckel oder so n hässliches Fassgewicht, was man mit Wasser füllen konnte vorn rein, furchtbar....einfach nur furchtbar (lach)

Bei den großen CMs, wenn ich keinen Haltebügel hätte würde ich wohl versuchen, den selbst zu bauen, zur Not auch als Aufnahme für Einhängegewichte von Fremdherstellern, sofern ich keine von IH bekäme oder hätte,

natürlich nur, wenn da auch gebraucht würde, für Hobbyaktivitäten eher nicht, da ist das kleien CM Gewicht samt Adapter ne schöne Idee und gut gemacht.

Viele Grüße,

Matthias
 
Jürgen hat recht was das Zugmaul betrifft, ich hab mal nachgeschaut. Also die alte CM Serie und auch die D-Serie haben ja kein verstellbares Zugmaul. Bei meinem 439 sitzt es etwas höher über dem Hinterachspunk, so das der Schlepper eher die Nase hoch macht und somit den Druck auf die Hinterräder enorm erhöht. Bei meinem 624 ist das Zugmaul zwar auch oberhalb des Achsmittelpunkt aber nicht so viel wie bei der D-Serie. Jetzt ist das ja auch nur bei Hecktrieblern von Vorteil. Wenn ein Allradschlepper die Nase hebt bringt das Allrad ja nichts. Ich hatte mir wohl von dem Allradantrieb mehr erhofft, aber die wesentlichen Stärken ohne ein Frontgewicht liegen natürlich bei Frontalderarbeiten, Rückwärtsfahren und vorallem beim Bergabfahren....die Sicherheit beim Bergabfahren mit Allrad war einer meiner Hauptgründe für einen Allrader. Mein 439 ist des öffteren mit der Heupresse ins rutschen gekommen, ist schon entscheidend ob nur die Hinterräder oder auch die Vorderachse bei eingeschaltetem Allrad mit wirkt.

 

Jetzt aber noch mal eine Frage an die, die damit täglich zu tun haben. Aus allen Beiträgen ziehe ich folgendes Fazit:

Ein Grundgewicht hat den Nachteil, das es mal eben nicht so einfach demontiert werden kann. Ein Frontlader sollte nur dann angebaut sein, wenn man ihn auch braucht. Aus Bequemlichkeit bleibt beides meistens dran und belastet die Vorderachse an allen Lagern, Bolzen, etc..., und behindert teilweise die Sicht und die Wendigkeit, außerdem veringert sich die Traktion an den Hinterrädern

Koffergewichte sind praktisch und können im Bedarfsfall schnell und relativ leicht entfernt oder eingehängt werden.

Was ist mit einer Wasserfüllung auch in den Vorderrädern? Es würde den Reifenbodendruck und die Traktion der Vorderräder erhöhen. Da diese Masse in den Rädern und nicht am Fahrgestell ist, würde keine zusätzliche Belastung auf den Mittelachsbolzen, Randlager oder Achsschenkellager entstehen. Und es hätte anders als ein Frontgewicht keine Hebelkräfte die die Traktion der Hinteräder verringern könnten. Dennoch würde es, genau wie ein Frontgewicht den Schlepper vorne länger unten halten. Der einzige Nachteil der mir sofort in den Kopf kommt, die zusätzliche Masse in den Rädern muss bewegt und mit angetrieben werden. Also geringer Leistungsverlust beim Bergauf fahren und Beschleinigen, sowie eine deutlich höhere Drehmomentbelastung des Diffs, der Antriebwellen und der Planeten, durch die höhere Radmasse. 

Also ich hab das jetzt nicht vor, aber mich würde mal eure Meinung und Erfahrung dazu interessieren.

Gruß Mark 
 
Den Grundträger habe ich auch am 633, der ist mit FL hinten aber viel zu leicht.

Da bekomme ich ganz schnell Traktionsprobleme ohne Heckgewicht. Daher wird der FL auch abgebaut, wenn nicht gebraucht wird.

Zum Glück hab ich noch einen zweiten Traktor, daher hält sich das Umbauen in Grenzen.

Gruß Micha
 
Hallo Mark,

"sowie eine deutlich höhere Drehmomentbelastung des Diffs, der Antriebwellen und der Planeten, durch die höhere Radmasse."

Das ist nicht der Fall, da das Wasser in den Rädern sich bei diesen geringen Raddrehzahlen nicht "mitdreht".

Das bleibt immer unten im Rad.

Gruß +Matthes+
 
...tja Andre´, alles schön und gut! Aber so ein Aufwand um auch nur 2-scharig wie alle anderen 353 Besitzer zu pflügen? Hm...das muss jeder für sich entscheiden...

Und bei 480er Reifen mit Wasser drin, RGW in den Felgen u. volle Bank FGW, Konsolen, etc.,  sind 35 die Pferdchen schnell am Ende u. die "Fuhre" wird merklich langsamer...

Oder Du drehst an der Pumpe und nimmst halt mehr Dieselverbrauch in Kauf...!?

Das ackern ist dann vielleicht nicht mehr sehr wirtschaftlich, aber man ist mit 100% Spaß dabei! ;-))

Gruß

Thorsten

P.S.: Wie groß sind die Schare?

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
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