Sicher bedeutet heftige Kälte für jede Batterie eine Einschränkung bei der Leistungsfähigkeit.
Schlimmer noch als strenger Frost ist aber lange Untätigkeit!!
Und DAS kommt bei vielen Traktorbatterien im Winter als stark erschwerender Faktor zum Frost hinzu.
Denn viele brauchen ihren Schlepper nur selten.
Wird ein Schlepper so wie unserer mindestens zwomal pro Woche gestartet und halbwegs warm gefahren, bleibt eine gute Batterie über viele Jahre voll funktionsfähig.
Wichtig ist dabei noch, dass nicht allzu lange "georgelt" werden muss, um den Schlepper ans Laufen zu bringen.
Solche "Belastungsorgien" mag keine Batterie.
Also für gutes Startverhalten sorgen, genug Kompression, guter Zustand der Düsen, elektrische Kontakte in Ordnung, evt. Entlastungsrelais, 9-Volt-Anker im Anlasser, Glühwendel im Saugrohr in Ordnung, evt. Starmenge über Abstell-Zug einschalten.
Dann springen auch über 30 Jahre alte IHC-Motoren bei knapp 20 Grad Minus nach ein paar Umdrehungen an!
Ist der Motor nicht mehr so ganz taufrisch oder will man seinen Schlepper insgesamt (inkl. Batterie) schonen, ist eine Motorheizung gesteuert über eine Zeitschaltuhr eine feine Sache.
Auch bei 20 Grad Minus springt das Ding nach 3-4 Stunden Vorheizen an wie im Sommer!
Ich kenne bei uns einen Landwirt, der hat nur für diesen Zweck in einem entlegenen Schuppen ohne Netzstrom einen kleinen, billigen Stromgenerator stehen....
Eine 125-AH-Batterie regelmäßig ausbauen und ins Haus schleppen würde ich wirklich nur machen, wenn ich meinen Schlepper nur 2-3 Mal im Winter brauche.....