Funktion Feder Auflaufbremse Drehschemelanhänger

Genau Jürgen,

die Not-/Abreißbremse wird durch das Deichselgewicht realisiert.

Sieht man ja im Bild auch sehr schön daran, daß die Deichsel nicht auf dem Boden liegt, sondern auf

dem Bremsgestänge, somit also die Bremse betätigt. Damit ist das Thema Not-/Abreißbremse erledigt,oder?

Die Feder dient eindeutig der Auflaufdämpfung!

Und zumindest bei meinen Anhängern ist hinter der hinteren Zugstangenlagerung noch eine Feder montiert, ein Drittel so lang wie die vordere.

Die dient der Dämpfung beim Anfahren.

Und Offtopic: Mir war die Dämpfung der Federn nicht" geschmeidig" genug, weil unsere Schlepper mit den "Bremsautomaten" nicht wirklich

gefühlvoll dosiert bremsen. Da habe ich dann noch auf die Auflaufbremsenmechanik doppeltwirkende Gasdruckdämpfer ergänzt.

Bilder leider erst zum kommenden Saisonbeginn möglich.

Beste Grüße +Matthes+
 
Absolut einverstanden Jürgen!

Nur, wo gehören die Ketten hin?

Richtig, die gehören zum "Pferdebetrieb", damit das Deichselgewicht nicht auf dem Zuggeschirr liegt.

Hoast mi?

Beste Grüße +Matthes+
 
Ja klar,

denn die "Hottahühs" brauchen ja keine unnötige "Stützlast" und die haben ja naturgemäß "Allrad-Antieb" :-).

Beste Grüße

+Matthes+
 
Hallo Matthes, hallo Jürgen,

richtig, die Deichsel hängt momentan an der Kette da der Hänger jetzt den ganzen Winter steht (damit die Bremse nicht dauerbelastet ist).

Wahr ursprünglich für den Pferdebetrieb und muss bei Traktorbetrieb natürlich ausgehängt werden.

Es gibt nur die eine große Feder, keine weitere hinter der Zugstangenlagerung.

Es gibt nur noch eine Minifeder für die Einrastung der Rückfahrsperre für die Auflaufbremse (siehe Bild).

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Dann werde ich mal sehen, ob ich irgendwelche Klemmpunkte finden kann bzw. den fehlenden Klemmring ersetzen kann.

Wird aber ne weile dauern, da die Not nicht sehr groß ist.

sobald ich was rausgefunden bzw. umgesetzt habe melde ich mich wieder.

Gruss

Markus
 
Hallo Jürgen,

habe eben erst Dien edit von gestern abend gesehen:

Edit

Mal angenommen man montiert den Ring in Fahrtrichtung hinten, dann hat doch die Zugstange keinen Weg mehr zum Ausfahren. Dafür müsste die Feder auf Vorspannung gebracht werden. Das würde doch dann die Zugstange unbelastet nach hinten drücken und die Bremse (wenn auch nur leicht) betätigen. Damit das nicht passiert müsste die Bremse entsprechend zurück gestellt werden. Dann reicht beim Auflaufen sicher der Weg nicht mehr um die Bremse zu betätigen.

Macht in meinen Augen keinen Sinn.



Hiermit hast Du natürlich absolut recht, also definitiv kein Anfahrpuffer sondern ein Auflaufpuffer.

Danke für den Input.

Gruss

Markus
 
Hallo zusammen,

hier noch der Vollständigkeit halber und zum besseren Verständniss ein paar Bilder:

Arretiertung der Auflaufbremse:

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Auflaufbremse frei:

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Gestänge von der Zugdeichsel Richtung Achse:

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von der Achse Richtung Zugdeichsel betrachtet:

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hier die vermeintlich verbogene Umlenkung (ich bin mir nicht sicher ob das so gehört oder früher mal gerade bzw. horizontal war):

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Vielleicht ging auch bei der Verfromung des Umlenkhebels der Stellring vorne kaputt!?

Ich konnte übrigens auf der Welle der Zugdeichsel keine Bohrungen, Vertiefungen o.Ä erkennen an denen mal was befestigt, verschraubt oder arretiert gewesen sein könnte.

Der fehlende Stellring war dann wohl nur aufgeklemmt.

Ich überlege ob ich diese Klemmung durch zwei Halbschalen die verschraubt werden nachbilden könnte.

Muss hierzu aber erst im Bekanntenkreis recherchieren ob mir das einer fertigen kann.

Gruss

Markus
 
Moin Markus,

also ich muß gestehen, daß sich mir selbst nach zwanzigmaligem Anschauen der Bilder die

beabsichtigte Mechanik nicht erschließt.Graue Zellen rauchen! Da waren wohl Fachleute gründlich am Werk :-).

Der Bremshebel auf der Achse ist zweifellos noch oben verbogen, nähert sich unter Verlust des Hebelweges (Kraftverlust) dem Drehpunkt,

was völlig kontraproduktiv ist. Das dicke Flacheisen in der Umlenkung des Bremsgestänges scheint nachgebastelt und weit unten angelenkt, um den

verlustigen Hebelweg durch mehr Gestängeweg wieder auszugleichen. Das ist aber alles hinzubekommen.

Erklärt aber immer noch nicht die Funktion der Feder. Daher die Frage:

Der Lagerbock links von der Feder ist mit der Deichsel verschweißt?

Rätselnden Gruß +Matthes+
 
Moin

Also, ich würde sagen die Bremse funktioniert nicht mehr. Normal bremst der Anhänger bei einem gewissen Weg der Auflaufbremse. Wenn man weiter zieht, löst die Bremse so weit, das er zwar noch bremst aber trotzdem noch rollt.

Stimmt die Einstellung nicht, läuft der Anhänger voll auf. Die ganze Kraft geht dann auf das Bremsgestänge. Das hält das natürlich nicht aus. Der Umlenkhebel ist natürlich völlig verbogen, das Lagergehäuse ist nach hinten unten weggebogen.

Viel Arbeit aber machbar.

Gruß Jürgen
 
Hallo zusammen,

zuerst:

Die Bremse funktioniert noch. Beim zurückschieben der Zugstange macht die Bremse zu und er Anhänger lässt sich nicht mehr schieben.

Beim Vorziehen der Zugstange löst sie wieder.

@Matthes:

Ich denke das Flacheisen ist original. Es weist zumindest nichts auf eine Änderung hin.

Währe der Umlenkhebel geradegebogen wurde die daran angebrachte Stange genau horizontal verlaufen, deutet für mich auf einen guten Kräfteverlauf hin.

Würde man den Umlenkhebel wieder zurückbiegen, müsste man natürlich die Stange, die mit dem Umlenkhebel verbunden ist, verkürzen. Dies ist auch problemlos möglich, da diese Stange eh zum einstellen war und ein Gewinde mit angebrachten 90° Hebel zum Einstellen hat.

Ja, der Lagerbock links der Feder ist verschweist. Wenn ich, wie Jürgen vorgeschlagen hat, rechts der Feder einen Stellring auf die Zugdeichsel aufschraube funktioniert ja alles wie gewünscht.

@FuerPapa:

Die Lagerung des Umlemkhebels ist nicht wirklich verbogen, sondern nahezu waagerecht.

Da erscheint hier nur so durch die Perspektive des Fotografierens (ich musste die Kamera wegen Gegenlicht etwas schräg halten).

Ich denke vorrangig den Stelllring besorgen und aufschrauben, dann die Umlenkung zurückbiegen (das wird mehr Arbeit da das wahrscheinlich im eingebauten Zustand nicht geht, aber die Fixierungsschraube (Kronenmutter) ziemlich festgerostet ist) und dann die Abstände neu einstellen.

anbei noch eine schematische Darstellung (sorry für mein Zeichenkünste).

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Gruss

Markus
 
Moin.

Solche Arbeiten macht man mit Wärme. Wenn du die Kronenmutter schön warm machst, geht die mit einem ordentlichen Schlagschrauber sicher auf. Dann den Hebel schön wärmen und richten. Ohne Wärme kann es zu Rissen kommen, erst recht wenn es draußen nur 5 Grad sind. Das Gleiche gilt für die Schubstange. Wärmen, komplett auseinander, sauber bürsten, fetten und zusammen. Dann geht die wieder.

Gruß Jürgen
 
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