Getriebeölverlust 1455 XL

*14er Fahrer*

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Hallo IHC - Gemeinde :-)

Ich habe folgendes Problem an meinem 1455 XL von Bj. 1993.

Vor ca. 3 Wochen habe ich mit dem Schlepper in einer ziemlich schrägen Einfahrt ( würde mal so 25-30 % Gefälle schätzen) mit dem Frontlader Schotter verteilt. Mit dem Motor nach unten also richtung Talwärts. Als ich wieder oben auf eine gerade Fläche kam und ausgestiegen bin, sind nachdem der Trecker ca. 2 Minuten stand auf einen Schlag ca 30-35 Liter Getriebeöl aus der Entlüftungsbohrung des Getriebes ausgelaufen. Ich dachte das der Wellendichtring der Getriebeeingangswelle undicht sei und dadurch das Öl bei der Arbeit im Schrägen rausgelaufen sei und quasi an der Bohrung vorbei nach vorne richtung Motor gelaufen, und dadurch das der Trecker nun wieder gerade stand es dann auslaufen konnte. Naja, lange Rede - garkein Sinn, wir den Wedi gewechselt, den Trecker wieder zusammengeschraubt und gefahren. Soweit so gut. Er hat dann vier Tage auf unserem Grundstück mit dem Frontlader Erde verteilt, Anhänger hin und her gefahren und so Kleinigkeiten halt. Alles ohne Probleme. Gestern bin ich dann das erste Mal wieder zur Tankstelle gefahren und an der Tankstelle hatte ich dann schon wieder ca 1 Liter Öl drunter liegen. Ich sofort wieder nach Hause gefahren, wo dann im Laufe des Abends noch so ca 6-7 Liter Öl ausgelaufen sind. Als ich wieder daheim war und der Schlepper kurz stand hab ich die Öleinfüllschraube vom Getriebe geöffnet, dabei hats es etwas gezischt. Heute dann bin ich wieder ein wenig hier auf dem Grundstück gefahren (NACHDEM wir den Ölstand wieder aufgefüllt haben selbstverständlich ;-)), dabei hats etwas getropft. Ich dachte erst das wäre das was sich gestern noch in der Getriebeglocke gesammelt hatte - aber dafür war es mir doch etwas zuviel.

Nun meine Fragen, kann sich in dem Getriebe Druck aufbauen, der dann das Öl am Wedi der Eingangswelle rausdrückt und kann durch den Druck der sich gestern auf dem weg zur Tankstelle aufgebaut hat der Wedi verrutscht sein? Und wo liegt die Getriebeentlüftung? Hatte einer von euch schonmal das Problem und weiß evtl. woran das sonst liegen könnte?

Fragen über Fragen - Ich hoffe ganz fest und bin zuversichtlich das mir hier jemand weiterhelfen kann.

Achja, der Schlepper wird ausschließlich hobbymäßig zum Ballentransport und zum Brennholz machen eingesetzt.

Gruß und schon mal danke im Voraus

Mario
 
Hallo Mario.

Ich kenne mich nicht so exakt mit den 14er aus. Aber der müsste doch einen gemeinsamem Haushalt von Hydrauliköl und Getriebeöl haben.

Wenn die Ölpumpe am Dichtring oder an einer Verschraubung  Luft zieht, hauts dir auch schäumendes Öl aus der Entlüftung. Vielleichtl ist es bei dir ja das selbe.

Gib mal in der Suchfunktion schäumendes Hydrauliköl ein.

Holger
 
Hm, ich erkenne aber leider keinen schaum im Öl. Und es drückt ja aus dem Wedi der Getriebeeingangswelle und nicht aus der Entlüftung. Ich weiß ja leider auch nicht wo diese sich befindet...
 
Hallo,

 

Die Getriebeentlüftung hängt zwischen Kabine und der Blechwand wo auch die Motorhaube einrastet,

Es sind zwei Schläuche die mit schellen an das Blech geschraubt sind,

Vielleicht sind die 2 Schläuche ja zu,

Gruß Hans
 
Hallo 14er Fahrer,

ich hätte eine Frage an dich. Unser 14er tropft auch aus dem Loch der Kupplungsklocke auch nachdem die Turbokupplung abgedichtet wurde. Das heisst es kann das Öl nur aus der Getriebeeingangswelle rausdrücken.

Da du den Simmerring an dieser Welle schon ausgewechselt hast, würde ich gern wissen wie du die Welle rausbekommen hast. Auch nachdem wir die Verschraubung um die Getriebeeingangswelle demontiert hatten, konnten wir die Welle nur ca. 1-2 cm nach vorne und hinten verschieben.

Unser Mechaniker hat gesagt, da müsste irgendwo beim Allradgetriebe aussen am Getriebegehäuse eine Schraube sein, die diese Getriebeeingangswelle hält.

Würde ich über eine Antwort freuen.
 
Danke Hans. Hab die Schläuche verfolgt und siehe da, der für die Getriebeentlüftung war nicht angeschaubt, stattdessen haben die Vorbesitzer an den Anschluss den drucklosen Rücklauf vom Einhebelsteuergerät für den Frontlader angeschlossen. Hat er scheinbar die ganzen Jahre wo anders her entlüftet und diese Stelle ist jetzt zu gegangen. Jetzt haben wir einfach ein T- Stück ans Getriebe angeschraubt und beide Leitungen angeschlossen, sollte funktionieren. Aber den Wedi machen wir trotzdem nochmal neu, sicher ist sicher :-)

Firma Kraemer: Also bei uns war das so, das wir die Welle auch nur ca 2-3 cm hin- und her schieben konnten. Auch nachdem wir den Flansch am Getriebe, direkt hinter den Haltewellen für die Ausrücklager, abgeschraubt haben. Wir haben dann die Hohlspannstifte aus den Haltern für die Ausrücklager rausgehauen, damit wir die Halter drehen konnten und sie somit aus dem Weg waren. Dann konnten wir mit Flansch und Welle raus. Die Welle konnte nur deshalb nicht bewegt werden, weil sich in dem Führungsrohr des Flansches Kupplungsstaub gesammelt hatte und alles verstopft hat. Wir haben alles sauber gemacht und schon lässt sich die Welle wieder schieben. Eine Schraube war bei uns keine mehr zu lösen.
 
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